Eigentlich sind Äpfel nicht unbedingt mein Lieblingsobst. Aber: urplötzlich bekam ich Hunger auf Apfelkuchen. Der war dann auch gleich so lecker, dass ich a) direkt sehr viel davon gegessen habe und ich den b) nun wohl öfter machen werde.
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- 4 Äpfel (ich habe “Boskop”-Äpfel verwendet)
- 50g Mandeln
- 50g Zucker
- 3 EL Ahornsirup
- 1 EL Ei-Ersatz
- 50g Mehl
- 1 Zitrone
- Für den Teig:
- 200g Mehl
- 90g Margarine
- 60g Zucker
- 1 Prise Salz
- 2 EL Ei-Ersatz
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Erstmal den Teig (Mürbeteig – auch gut für Plätzchen &co.) vorbereiten:
Mehl mit der Margarine (nicht schmelzen sondern klein bröseln, soweit das eben möglich ist) sowie Zucker, Salz und Eierersatz vermischen. Und dann: kneten, kneten, kneten. Sagte ich schon “kneten”? Mit viel Geduld bekommt ihr irgendwann einen gleichmäßigen Teig. Wenn es soweit ist, diesen dann mindestens eine halbe Stunde kalt stellen. Bei den Temperaturen die draußen zur Zeit vorherrschen kann ein Balkon diesen Prozess unter Umständen auch etwas verkürzen (Teig einpacken – es könnte schneien).
Wenn der Teig dann in absehbarer Zeit fertig gekühlt ist, den Ofen auf 200°C vorheizen. Den Teig auf einer mehligen Fläche auf die Größe einer Springform ausrollen. Die Springform einfetten und anschließend den Teig hineinlegen. An den Rändern leicht hochdrücken. Dann 10 Minuten in den Ofen damit.
Währenddessen schonmal die Äpfel schälen und in dünne Scheiben schneiden. Wenn ihr etwas Zitronensaft drauf gebt (ca. 1/2 Zitrone) werden diese auch nicht (oder kaum) braun.
Außerdem könnt ihr auch schonmal den Rest vorbereiten: Mehl, Zucker, Ei-Ersatz, Ahornsirup und den restlichen Zitronensaft miteinander verrühren oder mixen. Dann die Mandelstückchen unterrühren. Wenn die Glasur dann noch zu dickflüssig ist, a) mehr Zitronensaft, b) mehr Ahornsirup, c) mehr Ei-Ersatz oder d) etwas Wasser (oder irgendetwas davon in Kombination) hinzugeben.
Wenn der Teig fertig gebacken ist, ca. die Hälfte der Mischung darauf verteilen. Dann die Apfelscheiben drauf legen und den Rest der Mischung vorsichtig oben drüber streichen.
Dann den Kuchen nochmal 15-20 Minuten backen bis er goldbraun ist (passt gut auf ihn auf, die Mandeln obendrauf werden schneller dunkeler als einem lieb ist, wie ihr seht
). Nach dem Backen etwas abkühlen lassen bevor ihr ihn aus der Form nehmt.






Ich bin beeindruckt! Ich dachte immer, Mürbteig schmeckt wegen der Butter so…
und nun bin ich eines besseren belehrt.
Vegan bedeutet also echt nicht Verzicht!!!
Ich esse inzwischen mindestens genauso gut und viel wie vorher.
Jamm.
DANKE für das Rezept, auch wenn ich Belag usw. etwas abgewandelt habe…
der Grundteig war eine große Hilfe!
Gibt es etwas besseres nach einer windigen,
kalten Joggingrunde als ein Stück frisch gebackenen
lecker duftenden Apfelkuchen?!
Ich behaupte Nein!
Ich hab ihn noch ein bisschen auf Herbst
getrimmt mit frisch geknackten Walnüssen und
5 Minuten vor Backschluss hab ich noch etwas
Zimt und Zucker drüber gestreut, so dass es noch
etwas karamelisieren kann!
Einfach lecker!
Und das Mürbeteigrezept als Basic ist super!
Danke!
Das ist ein wunderbares Rezept! Ich habe nur eine Frage zu dem Ei Ersatz.. ich hab bisher immer nicht so pralle Erfahrungen damit gemacht. Kann mans auch weglassen bzw. als Alternative mit Sojamehl arbeiten oder ist das nicht so cool?!
Liebsten Dank! Und ich kann es einfach nicht oft genug sagen: Ein ganz wunderbarer Blog!!:)
hi nadine, ich nehme auch sehr oft sojamehl – ist ja auch eine form des ei-ersatzes
ansonsten einfach mal ohne ausprobieren und berichten, wie’s war!
lg,
sarah
Ich habe den Apfelkuchen heute gebacken – mit Sojamehl als Eiersatz und es hat hervorragend geklappt!
Und gut geschmeckt hat er auch
Danke für deine schönen Rezepte und professionellen Illustrationen!
Liebe Grüße
Marie