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Rezension: Clean Eating Vegan (Patrick Bolk)

Clean Eating Vegan (Cover) - Patrick BolkDas Ernährungskonzept Clean Eating ist eigentlich ein Trend aus den USA und stammt ursprünglich nicht aus der veganen Szene. Doch wie kann ein Produkt, welches den Tod, die Qual oder die Gefangenschaft eines Lebewesens in Kauf nimmt eigentlicht “clean” sein? Aus ethischer (und auch nachhaltiger) Perspektive gar nicht. Dieser Meinung ist auch der vegane Autor Patrick Bolk. Die Grundlagen des Konzepts, eine möglichst natürliche Ernährung, selbst gekocht aus frischen Zutaten, möglichst ohne Zusatzstoffe oder Zucker und vor allem eine dauerhafte Ernärungsumstellung statt kurzweiliger Diäten, entsprechen Patricks persönlichen Vorstellungen einer ausgewogenen veganen Ernährung, weshalb er das Konzept für sein neues Buch “Clean Eating vegan: Natürlich genießen – bewusst leben” erweiterte. ANZEIGEN

Verlosung: Essen auf Spanisch

Auf Reisen neues Essen zu entdecken macht unglaublich viel Spaß und gehört zu meinen liebsten Beschäftigungen überhaupt. Als Veganerin kann dies unterwegs allerdings auch mal schnell etwas komplizierter werden, sofern man die Landessprache seines Reiseziels nur wenig oder gar nicht beherrscht. Zwar helfen das Restaurant-Verzeichnis HappyCow oder auch der Vegan Passport dabei vegane Mahlzeiten zu finden, jedoch ist manchmal eben doch etwas mehr Kommunikation gefragt – oder zumindest extrem hilfreich. Dies habe ich auf meinen Reisen durch Lateinamerika nur allzu oft gemerkt, wenn ich mal wieder in kleinen (manchmal selbst in vegetarischen) Restaurants nach einer Erklärung des Wortes vegan gefragt wurde und immer Essen auf Spanischwieder Zutaten aufzählen musste, welche ich (nicht) esse, einfach nur froh war, Erklärungen zu den verwendeten Inhaltsstoffen zu verstehen oder auch fragen konnte, wo ich etwas bestimmtes kaufen kann. Auch wenn ich selbst mittlerweile dank vielen Reisen in die Region fließend Spanisch spreche, weiß ich aufgrund meiner eigenen Erfahrungen zu gut, dass Veganismus dann doch etwas anstrengend sein kann wenn sprachliche Barrieren hinzukommen. Aus genau diesem Grund sagte ich auch sofort ja, als der Autor des Reisesprachführers Essen auf Spanisch mich fragte, ob ich Lust hätte ein paar Zeilen zu dem Büchlein im praktischen Poketformat zu tippen. Weniger aufgrund meiner persönlichen Liebe zu der Sprache und Lateinamerika, sondern weil ich davon ausgehe, dass viele von euch gerne mal in spanischsprachige Länder reisen und dann ähnliche sprachliche Probleme haben wie ich während meiner ersten Reise nach Argentinien. Natürlich dürften diese sich 2017 mit Smartphone und WLAN leichter lösen lassen als bei mir vor elf Jahren ohne Handy oder Laptop auf Reise. Wobei die online Recherche aufgrund verschiedener Regionaler Ausdrücke in unterschiedlichen Ländern auch heute manchmal noch etwas zeitraubend oder verwirrend sein kann. Außerdem halte ich selbst gerne gedrucktes in der Hand und blättere darin, statt über ein Tablett zu wischen oder am Laptop zu lesen. Sollte es euch ähnlich gehen und ihr auf der Suche nach einer spezifischen Übersetzungshilfe Spanisch zum Thema Essen seid, aber keine Lust habt ein dickes Wörterbuch mit euch herumzuschleppen, dürfte das Buch der passende Begleiter für euren nächsten Urlaub in ein spanischsprachiges Land sein.
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Umami: Vegan Japanisch Kochen

Umami In den letzten Jahren sind unglaublich viele vegane Kochbücher erschienen. Schaut man sich an, wie viele vegane Titel vor fünf oder sechs Jahren und vergleichsweise heute in vielen Buchhandlungen zu finden sind, ist diese Entwicklung durchaus beachtlich. So ist es natürlich auch schwieriger geworden einen Überblick über vegane Neuerscheinungen zu behalten und die Perlen unter den vielen veröffentlichten (Koch-)Büchern zu finden. Für mich persönlich ein guter Grund die grauen Februartage zu nutzen, um euch mal wieder ein paar vegane Veröffentlichungen der letzten Monate vorzustellen, welche euch den Winter zumindest kulinarisch versüßen können. Den Anfang macht heute ein Buch, welches für mich in meinem Rezensionsstapel klar als besonders auffällt. Der Grund dafür ist übrigens nicht (nur) das niedliche pinke Katzen-Cover im japanischen Stil. Um ehrlich zu sein bin ich nämlich weder großer Katzen- noch Pink-Fan. Macht in diesem Fall absolut nichts, denn Umami: Vegan Japanisch Kochen von Laura und Minii sticht auch inhaltlich heraus, da es um die – der Titel verrät es schon – japanische Küche geht. Spannend! ANZEIGEN

Verlosung: Das neue Oekomagazin

Ö - das neue ÖkomagazinIm bio Verlag -kennen viele von euch vermutlich durch die Zeitschrift Schrot und Korn- ist im Juni erstmals das neue Magazin Ö – wir mögens öko erschienen, welches sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Gesundheit, Gesellschaft und Ernährung beschäftigt. Die Erstauflage startete mit 100 Seiten, gedruckt wird natürlich auf Recyclingpapier.

Der thematische Fokus jeder Ausgabe wird neu gewählt. Das Erste Heft legt den Fokus auf Fett: “Die Geschichten in Ö drehen sich immer um den Menschen und beleuchten das Leben von allen Seiten”, so Inga Schörmann, eine der Köpfe und Redakteurinnen hinter “Ö”. “Deshalb berichtet das „Ö“-Team nicht nur über Fette und Öle im Essen, sondern porträtiert auch Dicke, die sich und ihren Körper gut finden. Und ein Ernährungspsychologe erklärt, warum das gesünder ist, als ständig auf Diät zu sein.Auch eine Reportage zu fair sowie nachhaltig produziertem Palmöl aus Ghana sind Teil des ersten Schwerpunktthemas. ANZEIGEN

Rezension: Superfood-Eis

IMG_8971“Superfood-Eis” (1. Auflage 2016, 15,99€) – Bei dem endlich beginnenden Sommer da draußen ist ein selbstgemachtes Eis genau das Richtige und in der Tat ein super Essen, auch wenn das Wort “superfood” aktuell so inflationär gebraucht wird, dass ich es bald nicht mehr hören bzw. lesen kann.

Das Buch ist trotzdem sehr gelungen und ich habe es mal kurz unter die Lupe genommen und nun große Lust, IMG_8973mir selbst endlich mal eine Eismaschine zuzulegen. “Superfood-Eis” enthält zwar auch einige Rezepte die nur mit Mixer zubereitet werden können (z.B. Beerensorbet oder Casheweis mit Maca), für die meisten, wirklich fabelhaft klingenden Rezepte, wie etwa Basilikumeis mit Kokos, Avocado-Birnen-Eis, Sauerkirsch-Beeren-Sorbet oder Aprikoseneis mit Maulbeeren, wird dann aber doch eine Eismaschine benötigt. ANZEIGEN