Empanadateig

Empanadateig




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Auch wenn ich vor ein paar Tagen schon die Empanadas gepostet habe, möchte ich diesen Teig nun doch noch einmal separat zu den “Basics” packen. Schon alleine, da er wahrscheinlich mein Lieblingsteig ist (Ok – “Lieblingsteig” – das hört sich blöd an. Ich hoffe ihr habt auch sowas!) und ich gestern (und heute auch nochmal) schon wieder etwas leckeres damit zubereiten möchte. Ich tue jetzt an dieser Stelle mal so, als würds ausschließlich der Übersicht dienen und nicht meiner eigenen Faulheit (damit ich bei den nächsten Empanadas einfach auf diesen Artikel verweisen kann).

 

    • 500g Weizenmehl
    • 100g Margarine
    • Ei-Ersatz für 1 Ei
    • 2 EL Olivenöl
    • 2 EL Reismilch
    • 1 TL Zucker
    • 1 TL Salz
    • 150ml lauwarmes Wasser

~ Ergibt Teig für ca. 16 Empanadas ~

Das Weizenmehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Margarine klein bröseln und hineingeben. Den Ei-Ersatz anrühren und auch in die Mulde geben. Olivenöl, Salz, Zucker sowie Reismilch ebenfalls hineingeben. Nun nach und nach das lauwarme Wasser mit in die Mulde schütten und das Mehl nach und nach mit einkneten. Wenn der Teig schön gleichmäßig ist für drei Stunden kalt stellen (lässt sich auch gut noch am nächsten Tag weiterverarbeiten). Vor der Weiterverarbeitung solltet ihr ihn dann erstmal 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen und noch mal kurz durchkneten.

Traditionell wird der Teig dann rund ausgerollt (je nachdem wie groß die Empanadas werden sollen ca 10-15cm Durchmesser) und kann mit allem, was euch in den Sinn kommt gefüllt werden. Beim Zuklappen die Ränder fest zudrücken.

Die Empanadas brauchen dann je nach Füllung & Größe etwa 15 bis 20 Minuten bei 220°C im Ofen. Alternativ können die Empanadas auch frittiert werden (diese dann am besten etwas kleiner machen, als die die ihr im Ofen zubereitet) – bekannt sind diese unter dem Namen Empanadas fritas oder auch Pastel .

gepostet am by Sarah in Basics, Rezepte

9 Antworten auf Empanadateig

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  2. Maharet

    Ich kenne Empanadateig völlig anders (von einem Peruaner), woher hast du dein Rezept?
    (also von welcher Quelle bzw. aus welchem Land)

    “mein” Teig wird nämlich nur mit heißem Salzwasser, Mehl und Magarine (original Schmalz, manchmal mache ich deswegen noch Apfel/Zwiebelschmalz ran) zubereitet und dringend warm verarbeitet.

    lg

    • sarah

      habe mein teigrezept aus argentinien. zwar habe ich nie peruanische empanadas gegessen, dafür aber argentinische, bolivianische und chilenische und fand die alle, was teig und auch füllungen angeht, ziemlich unterschiedlich.

  3. Lena Reiner

    @Maharet
    Könntest du mir dein Rezept verraten?
    Mir ist Eiersatz immer ein wenig suspekt und Reismilch gibt es nie fairtrade, daher nutze ich die ungern…
    (Dinkelmilch ist sicher zu süß und Soja vertrage ich nicht)

    Daher wäre dein milchloses Rezept super!!!

  4. Dan

    Ginge Sojamehl auch Ei-Ersatz?

    • Sarah

      ja, funktioniert super!

      dann 1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser = 1 ei

  5. Maharet

    @Lena, ooh, tut mir leid, habe deinen Kommentar gar nicht mehr gesehen, also hier “mein” Rezept, besser spät als nie ;)

    auf
    1kg Mehl wird 150g Fett verwendet (original Schmalz, ich nehme Alsan und/oder pflanzliches Schmalz) und 2 1/2 Tassen Salzwasser

    Du drückst eine Mudle in das Mehl, gibts das Fett dazu und darauf das heiße Salzwasser (ich glaube es war ein TL pro Tasse)
    Das Ganze muss ein geschmeidiger Teig werden und wird warm weiterverarbeitet. Dazu den Teig in eine Plastetüte legen und mit einem Geachirrtuch umwickeln, dann immer nur so viel rausnehmen, wie für eine Tasche gebraucht wird.
    Der Rest ist dann gleich.

    LG

  6. Murxel

    Hallo,

    Also erstmal ein riesiges DANKE für dieses Rezept. Es ist soo genial zum mitnehmen.

    Da ich das nun diverse Male gemacht habe, und mal mehr mal weniger gut vorbereitet an die Sache gegangen bin ;o) kann ich sagen:

    Ei-Ersatz ist nicht wirklich von Nöten es funktioniert auch sehr gut ohne. Der Teig wird ein klein bisschen weniger elastisch, was aber am Endprodukt m.E. nach nicht zu merken ist. Habe stattdessen 2EL Wasser dazugetan.
    Öh… und die Reismilch habe ich bisher immer vergessen, was dem ganzen aber auch nicht viel geschadet hat :)

    LG

  7. inke

    Ich mache den Teig immer aus Weißwein, der aufgekocht wird, da kommt dann Margarine rein. Das kann man nach Belieben würzen und dann einfach Mehl hinzugeben.
    Mein Rezept ist aus Argentinien- ich kann leider nicht mit genauen Angaben dienen, ich habe das immer per Augenmaß gemacht. Bei 200 ml Wein sind es 50-100g Margarine und das Ganze dann mit Mehl mischen, bis man mit der Konsistenz zufrieden ist :)

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