Feijoada

Feijoada




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Heute gibt es Feijoada! Dabei handelt es sich um eine Art Bohneneintopf und eins der wohl typischten Gerichte Brasiliens – normalerweise ist dieses Essen extrem weit davon entfernt vegan zu sein, für mich (und euch) gibt es deshalb die Seitan-Variante mit Pilzen!

zutaten

 

    • ca. 400g schwarze Bohnen
    • Optional: 15-20g getrocknete (Shiitake) Pilze (nach Belieben)*
    • ca. 250g Seitan (Rezept zum selber machen gibts hier) oder Räuchertofu oder geräuchertes Tempeh (oder eine beliebige Mischung)
    • 1 große Zwiebel
    • 4 Knoblauchzehen
    • Lorbeer (ich habe gemahlenen verwendet, Lorbeerblätter gehen sonst auch)
    • ca. 400ml Gemüsebrühe
    • Wasser
    • etwas Öl
    • Salz
    • Pfeffer

*Pilze finden sich für gewöhnlich nicht in Feijoada, machen sich darin aber sehr gut!

zutaten

Die Zubereitungszeit bezieht sich nur auf die ungefähre Zeit die ihr tatsächlich mit Schnippeln etc. beschäftigt seid. Kochen der Bohnen (wobei ihr da dann eben nicht mehr viel mit zu tun habt, außer geduldig abzuwarten und evtl. zwischendurch etwas Wasser nachgießen), die Zeit zum Einweichen der Bohnen und Herstellung von Beilagen sind nicht einberechnet. Zur Feijoada gab es bei mir Reis, Farofa, etwas Salat und frische Papaya.

Seitan* steht im Rezept ebenso stellvertretend für Räuchertofu / Tempeh, je nachdem, wofür ihr euch entscheidet.

zutaten

Die schwarzen Bohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen (im Anschluss abgießen) und ggf. den Seitan selbst herstellen (Link zu Rezept: siehe Zutatenliste).

Hier noch eine Feijoada-Version ohne Seitan/Tofu

Hier noch eine Feijoada-Version ohne Seitan/Tofu

Die Zwiebel fein würfeln, den Knoblauch hacken. Seitan* in Würfel (oder Streifen oder was auch immer euch beliebt) schneiden.

Das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin anbraten bis sie glasig ist. Knoblauch und Seitan* hinzugeben und für ein paar Minuten anbraten. Die Bohnen, getrockneten Pilze und Gemüsebrühe hinzugeben. Leicht salzen, pfeffern und, etwas großzügiger, Lorbeer hinzu geben. Mit zusätzlichem Wasser auffüllen. Die Mischung für mindestens 2 Stunden köcheln lassen. Zwischendurch noch einmal (oder mehrmals) etwas Wasser hinzugeben, da dieses bei der langen Kochzeit natürlich verkocht.

Zum Schluss nochmal mit Salz, Pfeffer und Lorbeerpulver abschmecken.

Nebenbei bemerkt: Die Feijoada oben sieht weit weniger flüssig aus als sie eigentlich war, da ich die Bohnenmischung zum Servieren etwas abgeschöpft habe. Deshalb habe ich noch ein weiteres Bild in diesen Artikel eingefügt, auf welchem ihr die Konsistenz besser sehen könnt (die dort abgebildete Feijoada beinhaltet lediglich Shiitake, jedoch kein Seitan oder Tofu).

gepostet am by Sarah in Hauptspeisen, Rezepte

5 Antworten auf Feijoada

  1. Lisa

    Hmm.. veganes Feijoada ist superlecker! Wer keine Lust hat, extra noch das Farofa zuzubereiten (oder einfach gerne eine doppelte Portion Nuss haben möchte!), kann in das Feijoada auch noch Nüsse werfen – Haselnüsse, Paranüsse, Cashew, …

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  5. Anne

    Dankeschön!!! Ich hab es so vermisst <3 werde ich gleich mal am WE mit Tacos und Reis testen.
    Wenn man diese Bohnensuppe ordentlich einkocht in der Pfanne, kann man daraus einen Brei stampfen, der in Mexiko einfach als "frijoles" dazu gehört. Kann man auch herrlich mit Wraps machen :)

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