Fruehlingsrollen

Fruehlingsrollen




Print Friendly

Da die doch arg dünnen und leicht zusammen klebenden Reisblätter bei der Zubereitung bzw. dem auseinanderfrickeln eben dieser meine Nerven doch etwas strapaziert haben, an dieser Stelle eine gut gemeinte Empfehlung: macht keine Frühlingsrollen wenn ihr ohnehin schon gereizt seid oder zu Ungeduld neigt ;)

 

    • 1 Packung Reisblätter (20 Stück)
    • 1 Möhre
    • 2 Frühlingszwiebeln
    • etwa 70g Glasnudeln
    • etwa 40g Sprossen
    • 2-3 Blätter Weißkohl oder Chinakohl
    • 2 Knoblauchzehen, gehackt
    • 1 EL Sojasauce
    • 2 TL Sambal Olek
    • Pflanzenöl

 

Die Glasnudeln nach Packungsanleitung in Wasser einlegen. Die Reisblätter ca. 2 Minuten in kaltem Wasser ziehen lassen. Dann aus dem Wasser nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die Frühlingszwiebeln sowie den Weißkohl/Chinakohl sehr klein schneiden, Knoblauch hacken. Die Glasnudeln ebenfalls zerschneiden (ca 3-4cm Länge). Die Möhre schälen und auch ganz klein schneiden oder raspeln. Alles in eine Schüssel geben, die Sprossen nicht vergessen (je nach Sprossenart evtl. auch noch zerkleinern), und mit Sambal Olek und Sojasauce würzen.

Nun die Füllung (etwa 3 El) auf die Reisblätter geben – am besten seitlich. Dann von oben und unten einschlagen und fest zusammenrollen. Wenn ihr mehr Füllung in die Reisblätter macht und/oder diese in der Pfanne anbraten wollt funktioniert dies besser, wenn ihr zwei Reisblätter nehmt anstatt eins. Kommt aber vielleicht auch auf die Reisblätter an – da muss ich nochmal weiter probieren ;)

Die Frühlingsrollen könnt ihr dann entweder in einer Friteuse frittieren oder in einem Wok mit viel Öl einige Minuten anbraten (immer 3-4 gleichzeitig; drauf achten, dass sie nicht zusammenkleben und aufpassen, dass sie beim wenden nicht kaputt gehen). Anschließend noch kurz auf Küchenpapier legen, damit das Fett etwas abtropft.

Lecker dazu: süß-scharfe Sauce und/oder Reis.

gepostet am by Sarah in Hauptspeisen, Rezepte

9 Antworten auf Fruehlingsrollen

  1. maria

    hab ich mittlerweile schon öfters gemacht und wir alle haben sie für gut befunden.
    ich habe sogar schon das rollen rollen (:-D) perfektioniert, ich könnte seminare geben :-D
    also ich leg sie nur einen moment ins wasser und dann auf so ein flexibles schneidbrett (das sind die dünnen, glatten, großen kunststoffdinger) dort liegen sie dann auch noch einen moment, so bekommen sie die perfekte konsistenz um bearbeitet zu werden, wenn sie zu nass sind werden sie nämlich zu klebrig und wenn sie zu trocken sind brechen sie.
    ich beginne dann von unten nach oben etwas einzuschlagen, in form zu bringen, dann links+rechts schön einklappen und “fetskleben” und dann weiter von unten nach oben straf einrollen.
    ich hoffe das war verständlich und ich konnte vielleicht dem ein oder anderen damit helfen.
    ich finde das mittlerweile sehr entspannend :-)

    lg maria

  2. maria

    ach, und ich hau manchmal auch noch pilze mit rein :-)
    kann mir aber auch seitan oder sojagranulat sehr gut drin vorstellen und werde das demnächst bestimmt testen.

  3. gloomy

    ja, das mit dem kurz einlegen (also unter 2 min) kann ich nur bestätigen, als ich sie länger eingeweicht habe, sind sie mir auch gerissen.

    die auf dem bild sind fritiert, oder?

  4. Sarah

    @gloomy: jein. habe keine friteuse benutzt, aber relativ viel fett im wok (allerdings wiederum auch nicht so viel, dass sie komplett drin ertrunken sind). deshalb auch das abtropfen lassen…

  5. Kathi

    Hey, deine Rezepte sind echt toll :)
    Wollte fragen, ob sich die Reisblätter sehr auf den Geschmack auswirken? Ich mag z.B. Reisglasnudeln überhaupt nicht, da sie mir zu intensiv nach Reis schmecken. Danke schonmal :) Lg

    • Sarah

      naja, nach viel schmecken sie nicht. aber ich empfinde auch glasnudeln nicht als penetrant ;) – vielleicht fragst du da in dem fall die falsche ;)

  6. veganguerilla-fan

    Tolles Rezept, Sarah :)

    Mit Räuchertofu in dünne Streifen geraspelt und Bambussprossen schmecken die nochmal ein wenig deftiger.

    Oder Tofu Natur kleinbröseln und in Gemüsebrühe (selbstgemacht) oder von Alnatura ohne Geschmacksverstärker, Hefe etc. anbraten, mit Wasser ablöschen, Salz, Pfeffer dazu und dann mit in die Füllung.

    Statt Sambal Oelek, wenn es mal schnell gehen soll, einfach mal frische Chilischoten kleinschneiden, mit Salz und Pfeffer anbraten, anschließend mit Branntweinessig, Salz, Pfeffer und etwas Agavendicksaft einlegen. Schmeckt viel aromatischer.

    Viel Spaß beim Ausprobieren ;)

  7. Christina

    Tolles Rezept. Mag Frühlingsrollen sehr gerne und Rezept hört sich garnicht so schwer an.

  8. Pingback: Verunglückt – *Update* – Achtung, Pflanzenfresser!

Kommentar hinzufuegen