Jahresresumee? Ihr seid doch bekloppt!

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Alle schreiben brav ihr Jahresresumee und da dachte ich, da schließe ich mich mit einem 2-Monats-Resumee an – denn genauso lange ist dieser Blog jetzt online.

Als mein Freund mir im Oktober vorschlug einen Rezepteblog zu schreiben fand ich die Idee zwar gut, war aber dennoch skeptisch. Der positive Aspekt war, dass ich dachte, ich könne so endlich mal festhalten was ich immer so koche und im nachhinein, wenn mal wieder so ein “ich-hab-keine-ahnung-was-ich-essen-soll”-Tag ist, selbst einfach das ein oder andere Rezept nachschlagen. Schließlich war bis zu diesem Zeitpunkt alles nur auf klebrigen Zetteln oder gar nicht festgehalten und die Frage “was ess ich heute?” wurde nur allzuoft mit einigen Lieblingsrezepten, die zwar lecker, aber auf Dauer doch etwas langweilig sind, beantwortet. Skeptisch, weil, nun ja…wer guckt sich das sonst so an? Ist das gut genug für einen guten Blog? Schließlich bin ich keine Köchin und habe keine Ausbildung die mich irgendwie zum kochen qualifizieren würde – aber das sollte nun nicht weiter stören. Auch die Frage, ob ich es neben Studieren und Arbeiten auch halbwegs regelmäßig schaffen würde etwas zu posten bzw. in einer normalen Woche öfter mal die Zeit aufbringen könnte und wollte etwas aufwendigeres als Spaghetti zu kochen, stand im Raum. Die Tatsache, dass ich gerne esse und auch koche heißt ja schließlich noch lange nicht, dass ich das auch immerzu tue (essen ja, kochen jedoch…hm ok, auch ja). Trotzdem konnte ich mir absolut nicht vorstellen, dass sich das wirklich viele Menschen anschauen. Egal, beschloss ich. In diesem Zusammenhang äußerte ich dann soetwas wie “wenn sich das überhaupt 20, oder vielleicht 50 Leute am Tag angucken ist das doch schon großartig”.

Manchmal überrascht man sich dann allerdings auch selber oder, noch viel besser, man wird überrascht. Während mein Freund mir diese schicke Website erstellte fing ich schonmal an Rezepte zu sammeln und hatte innerhalb von wenigen Tagen schon einiges gepostet. Noch viel mehr verwunderte mich jedoch, dass ich innerhalb von einer Woche schon über 1200 Views hatte. Stirnrunzelnd schaute ich auf meinen Computer, fragte mich warum sich das wohl so viele Leute anschauen und fühlte mich in meinem Veganer-sind-verfressen-Vorurteil überaus bestätigt. Meine Verwunderung stieg exponentiell zu den Besucherzahlen an, die fast täglich mehr wurden. So wurde sich nach nur einem Monat bereits über 11 000 Mal durch meine Seite geklickt. Ein kleines Wunder. Da ich immer mehr Feedback bekam wollte ich euch dafür natürlich auch was bieten – so ist meine kleine Rezeptesammlung inzwischen auf immerhin über 60 Stück angestiegen. Der Anspruch an mich selbst, etwas posten zu wollen führte selbstverständlich auch dazu, dass ich in den letzten zwei Monaten fast keine Speise zweimal gegessen habe (die Reste am Tag danach mal ausgenommen) – so vielfältig kann Veganismus sein ;) Natürlich freute dies auch den Magen meines Freundes sowie meinen eigenen. Euch jedoch scheinbar auch, denn die Zahl der Views verdoppelte sich im letzten Monat nocheinmal, unter Anderem wohl wegen zahlreicher netter Hinweise und Verlinkungen eurerseits. Dementsprechend werde ich auch 2011 fleißig weiter meine Küche verwüsten und vollkrümeln, in der Hoffnung, das was unglaublich leckeres dabei herauskommt.

Bleib nur noch zu sagen: Ihr seid doch alle bekloppt! -Aber großartig.

Einen guten Rutsch euch allen & bis nächstes Jahr,
Sarah

gepostet am by Sarah in Alles Andere, Blog

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