Kennt ihr schon . . .the Lotus and the Artichoke?

Print Friendly

Es wird langsam kälter, der Himmel grauer und die Tage kürzer… und wer meinen Blog schon eine Weile liest, weiß, dass mir das nun wirklich nicht in den Kram passt. Deshalb packt mich eigentlich in jedem Jahr spätestens im Herbst das Fernweh und ich will vor allem eins: möglichst schnell möglichst weit weg. Dieses Jahr wird sich der Winter meinerseits wohl leider nicht vermeiden lassen, allerdings tröstet mich die Tatsache, dass ich aktuell dabei bin ein Auslandssemester für den darauf folgenden Winter zu planen, sehr.

Und weil ich so gerne reise, dürfte es wohl kaum verwunderlich sein, dass ich genauso gerne mit anderen Leuten, die es auch in die Ferne zieht, darüber rede. Nicht nur, um neue Ideen für Reiseziele oder Inspirationen für die Küche zu gewinnen, sondern auch, weil ich es sehr spannend finde, was andere auf ihren Reisen erlebt haben. Irgendwann im Laufe des Jahres wurde Justin von The Lotus and the Artichoke auf meinen Blog aufmerksam und kontaktierte mich. Auch er liebt es zu reisen, vegan zu kochen und nicht zuletzt auch zu bloggen. Dank dieser vielen Gemeinsamkeiten entstand schnell ein reger Austausch. Als er dann fragte, ob ich Lust hätte, ihn auch in der neuen “Kennt ihr schon…?”-Reihe in meinem Blog vorzustellen, freute ich mich darüber sehr. Warum? Lest selbst, er hat viel Spannendes zu berichten (und seine Rezepte sind auch sehr zu empfehlen)!

1. Hallo Justin. Erstmal vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, mir ein paar Fragen zu beantworten. Stell dich bitte zunächst einmal kurz vor, damit meine Leser_innen auch wissen, mit wem sie es zu tun haben.

Justin: Hi, ich bin Justin. Ich bin in den USA geboren, und bin dort, sowie zum Teil auf den Marschall-Inseln aufgewachsen. Nach der Uni zog ich nach Boston, wo ich einige Jahre lebte, aber meine Familie ist noch in New Jersey, in der Nähe von Philadelphia. Seit 2001 lebe und arbeite ich als Künstler und Grafiker in Berlin, bin oft unterwegs und mache viele Projekte im Ausland – und reise sehr gern. Wir kennen uns aber von der Food-Blog-Szene, wo wir beide tätig sind.

Im Frühling dieses Jahres habe ich mich entschieden, weniger Aufträge für andere zu machen und mich viel mehr auf die eigenen kreativen Projekte zu konzentrieren. Das Größte davon ist die neue Website, für welche ich ständig vegane Rezepte und Reiseberichte schreibe. Ich interessiere mich also sehr für Kochen und Reisen, auch für Fotografie und Kunst – alle vier mache ich eigentlich seit der Kindheit. Diese Leidenschaften kombiniere ich auf meiner Website, und nun auch beim Erstellen meines Kochbuchs, das ich im Dezember selbst veröffentliche.

2. Die meisten deiner Rezepte auf The Lotus and the Artichoke – Vegan Recipes from World Adventures gibt es bisher nur auf Englisch. Arbeitest du an weiteren deutschen Übersetzungen?

Justin: Bisher sind ungefähr die Hälfte der Rezepte ins Deutsche übersetzt und online gestellt worden. Meine Freundin Julia ist Diplom-Übersetzerin (und Sozialarbeiterin/Dolmetscherin für Gehörlose). Wir arbeiten eng zusammen, um alles auch auf Deutsch zu schaffen. Ohne jetzt auf viele technische Details einzugehen: die Schwierigkeit liegt eigentlich darin, dass es unheimlich kompliziert ist eine mehrsprachige Website stabil zu verwalten. Ich verwende WordPress, was natürlich vieles vereinfacht, aber öfter mit der zweiten Sprache nicht ganz so funktioniert wie es sollte.

3. Warum liegt dir so viel daran deine Rezepte mehrsprachig anzubieten? Sind weitere Übersetzungen in der Planung?

Justin: Das deutschsprachige Publikum, das sich für vegane Ernährung interessiert, boomt total. Die Szene und das Interesse wachsen unglaublich schnell. Ich liebe auch die Sprache – es war für mich ja eine Herausforderung sie zu lernen, dafür aber eine der lohnenswertesten Aufgaben meines Lebens. Es hat also auch hohe Priorität für mich, den Content auf Deutsch anbieten zu können. Als nächstes kommen die spanischen Übersetzungen; das wird aber noch ein bisschen dauern. Da gibt es auch eine riesige Nachfrage. In Südamerika, in den Großstädten, zum Beispiel, wird die rein-vegetarische Küche erst jetzt nach und nach entdeckt und populär.

Apropos: ich denke, du solltest mal überlegen dein Kochbuch auf Englisch und Spanisch zu veröffentlichen. Ich weiss, du bist mit dem Studiengang noch sehr beschäftigt, aber ich fände es toll, wenn dein geniales Kochbuch einem breiteren Publikum zugänglich würde!

4. Aktuell arbeitest du auch an einem Kochbuch. Was kannst du uns über dieses Projekt schon verraten?

Justin: Ja, seit ungefähr einem Jahr fasse ich meine Rezepte für ein Kochbuch zusammen. Ich wollte das schon lange machen, und viele haben mir auch gesagt, ich müsste irgendwann mal meine Ideen und Erfahrungen drucken lassen. Das Buch wird Anfang Dezember 2012 auf Englisch veröffentlicht.

5. Du veröffentlichst dein Buch selbst. Das ist ist natürlich ein enormer zusätzlicher zeitlicher, aber auch finanzieller, Aufwand. Wie hast du dieses Problem bewältigt? 

Justin: Das Vegan Cookbook Kickstarter-Projekt läuft seit Mitte September und endet am 11. Oktober 2012. Durch Kickstarter habe ich die Finanzierung für die Druckkosten gesichert. Kickstarter ist eine amerikanische Plattform, wo Leute ihre Geschäftsideen und kreative Projekte einstellen, beschreiben und dafür werben können. Man setzt einen Betrag bzw. eine Summe fest, die man benötigt um das Konzept zu verwirklichen. Dann hofft man, dass genug Leute spenden – und rührt natürlich kräftig die Werbetrommel, damit die Leute überhaupt von Kickstarter und dem Projekt erfahren. Es ist natürlich hilfreich, wenn man schon eine große Webgemeinschaft und viele Follower hat, aber durch Kickstarter erfahren noch viel mehr Leute davon, die sich eben da über neue Projektideen informieren. Bisher haben fast 300 Leute mein Kochbuch und andere sogenannte “Rewards” (Belohnungen) vorbestellt, die man als Anreiz für Spenden anbieten kann.
Das Tolle daran ist nicht nur, dass man, wenn man Erfolg hat, genug Geld für das Umsetzen seiner Idee sammeln kann, sondern auch dass so viele Menschen daran beteiligt sind, die Interesse daran haben dich zu unterstützen, und dass es so viel positives Feedback gibt. Für mich ist es bisher so erfolgreich gelaufen, dass ich nicht nur die Druckkosten in fast einer Woche gesichert habe, sondern auch so viele Spenden darüber hinaus bekommen habe, dass ich beschlossen habe, das Kochbuch um mehrere Rezepte zu erweitern und wahrscheinlich auch noch genug bekommen werde, um die deutsche Version im Frühling 2013 drucken zu lassen und gleichzeitig als deutsches e-Book zu veröffentlichen.

6. Wir haben eine große Gemeinsamkeit: neue Orte, aber auch Geschmäcker zu entdecken. Allerdings hat es dich bisher in Regionen gezogen, in denen ich noch nie war und umgekehrt. Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn du uns kurz erzählst wo du schon überall warst und wie du deine Liebe zum Reisen entdeckt hast.

Justin: Meine erste große Reise war durch die Marschall Inseln und Polynesien mit meiner Familie als ich jung war. Wir sind immer viel umhergereist und umgezogen. Diese Erfahrungen haben mich sehr geprägt. Seitdem bin ich mehrmals in Asien, Afrika und Europa unterwegs gewesen, insgesamt in fast 40 Ländern. Die Highlights für mich waren u.a. Nepal, Kambodscha, Vietnam, China, Kenia, Gambia, Israel, Palästina, Mexiko, Portugal und Irland.

Ich war auch mehrmals mehrere Monate in Indien. Bei meinem letzten Aufenthalt dort habe ich ein Jahr lang Kunst und Englisch an einer internationalen Schule unterrichtet, was eine unglaubliche Erfahrung war. Ich versuche jedes Jahr ein neues Land zu erforschen und nutze jede Möglichkeit um Freunde in anderen Ländern zu besuchen, auch Brieffreunde und Backpacker die ich online oder unterwegs kennenlerne. Ich reise am Liebsten über Land um so die Möglichkeit zu haben, mehrere Grenzen zu passieren und mehrere Länder und Kulturen zu erleben.

7. Und wie reist du? Bist du als Backpacker, Couchsurfer oder eher in Hotels anzutreffen?

Justin: Ich mache alles. Ich ziehe es aber vor günstig und einfach zu reisen. Ich bin also kein Fan von Luxus-Resorts und klimatisierten Unterkünften. Immer wenn es die Möglichkeit bietet, wohne ich bei Freunden, Familien und Einheimischen. Da kann man viel mehr von der Kultur lernen. Meistens bringe ich einen Sprachführer mit und lerne wenigstens ein paar Vokabeln der einheimischen Sprache mit Hilfe der Leute von dort. Das führt zu schönen Erlebnissen und einem tieferen Verständnis, das man sonst so nie hätte.

Auch für Projekte und Aufträge reise ich sehr gern, aber ich versuche mich immer möglichst tief zu integrieren. Manchmal macht es auch Spass, in einem bekannten Guesthouse Unterkunft zu finden, da man dort auch sehr interessante Rucksackreisende jeden Alters und jeder Herkunft kennenlernt. Vor allem in Indien und auch sonst in Asien sind die anderen Reisenden sehr offen und man trifft Leute mit unglaublichen Geschichten und findet Inspirationen und Ideen für jetzige und zukünftige Reiseziele.

8. Wo findest du unterwegs die Inspirationen für deine Rezepte?

Justin: Inspirationen findet man überall! Meistens esse ich etwas im Restaurant, vom Straßenstand um die Ecke auf dem Markt oder bei Leuten zu Hause und fange an zu fragen, wie die Gerichte entstanden sind. Viele Rezepte erfinde ich auch einfach oder mache etwas nach, Jahre später zu Hause… also bei mir in der Küche in Berlin. Immer wenn ich etwas Außergewöhnliches koste, schreibe ich mir Stichpunkte auf und frage nach Zutaten, manchmal eher subtil beim Loben der Köchin oder des Koches, manchmal etwas direkter. Meine besten Rezepte habe ich jahrelang verbessert und mehrmals für andere Leute zubereitet, um Feedback zu bekommen. Ich mache auch gern Fusion-Rezepte und kombiniere Geschmäcker und Konzepte. Das finde ich sehr spannend. Wie verschiedene Kochrichtungen sich treffen ist für mich ein wichtiges Thema.

9. Gibt es etwas, das du immer dabei hast, wenn du auf Reisen gehst und das auf gar keinen Fall fehlen darf?

Justin: Ich reise immer mit meinem Tagebuch, was auch ein kleines Skizzenbuch ist. Ich wollte gerade sagen, dass ich meine Kamera immer dabei haben mag, das stimmt allerdings nicht. Oft mag ich es, meinen Fotoapparat im Hotel oder im Reisegepäck zu lassen, um mich möglichst viel mit den Leuten und der Umgebung beschäftigen zu können. Anderseits habe ich auch erlebt, dass eine Kamera viel positive Aufmerksamkeit schafft, bei Kindern zum Bespiel. Meinen Rechner nehme ich meistens nicht mit, Handy gelegentlich auch nicht, auch wenn ich für eine längere Zeit unterwegs bin.

Ich reise also meistens sehr simpel, möglichst so wie Einheimische unterwegs sind, so weit es geht. Was auf jeden Fall fehlen darf: komische Vorstellungen und Erwartungen, wie die Reise wird und wie leicht oder einfach alles sein sollte. Die besten Reisen sind immer voll von Überraschungen, wenn man sich auf Neues und Unerwartetes einlässt. Herausforderungen sind gut! Man sagte, man reist nicht um Länder zu verändern (oder Erwartungen zu erfüllen) sondern um selbst verändert zu werden. Wenn ich wirklich loslassen kann, öffnen sich mir ständig neue Türen.

10. Noch einmal zurück zu deinen Erlebnissen unterwegs, denn mich interessiert natürlich auch die kulinarische Seite. Erzähl mir doch noch etwas über deine Reisen und die daraus entstandenen Rezepte… 

Justin: Wer sich vegetarisch oder gar vegan ernährt, auch in anderen Ländern und Kulturen wo andere Essgewohnheiten herrschen, hat es oft nicht so leicht, “sicheres” Essen und Verständnis zu finden. Ganz ehrlich, ich habe nur sehr selten Probleme gehabt, aber ich reise auch am liebsten in Länder, in denen es eine Lange Tradition von “Pflanzenfressern” gibt. Indien und Südostasien zum Bespiel. Ich habe von anderen gehört, China sei schwierig. Für mich war das gar nicht der Fall. Marokko war eine Herausforderung. Nicht um essbares zu finden, sondern nicht um das Gleiche zwei-, dreimal am Tag zu essen. Ich meine, ich mag Couscous und Tagine, aber nicht gerade zu jeder Mahlzeit! Aber ich kannte auch nicht so viele Leute dort und kann leider nur 30 Wörter Arabisch.

Manche Kulturen sind sehr offen und gastfreundlich, andere weniger. In der Türkei hatte ich nie Probleme, auch in Ägypten und in vielen weiteren Ländern, wo es keine große vegetarische Tradition gibt. Die Namen der pflanzenbasierten Gerichte habe ich mir gemerkt und gelernt auszusprechen, auch die Art und Weise wie man Essen anbietet, annimmt, und so weiter. Es kommt viel besser an wenn man lächelt, in der Landessprache grüßt, und sich ein bisschen anstrengt mit der Sprache. Vor allem heißt es, Respekt vor der Kultur und den Menschen vor Ort zu haben. Wenn du selbst viel Respekt zeigst, wirst du genau so respektiert.

Ich bin auch so eingestellt, als wären Hindernisse leicht umzugehen. Im Restaurant sollte man schon im Voraus eine Ahnung von der Küche haben und sich trauen nachzufragen. Zurück zu China: Ich hatte einen handgeschrieben Zettel von einem befreundeten Restaurant-Inhaber von mir aus Hong Kong. Darauf stand auf Mandarin: Ich möchte nur Vegetarisches essen, bitte. Er hatte mir beigebracht das auszusprechen, was die Chinesen voll amüsiert hat. Einmal im Restaurant kam das ganze Personal aus der Küche, jede Person mit zwei Zutaten in den Händen. Ich durfte zeigen: Tofu, ja bitte! Gemüse A: Jawohl, Gemüse B, C, D, E: Prima, Ja, Ja, Ja, Eier: Nein danke, Was-zum-Teufel-ist-das-für-ein-Fisch: Nein danke, und so weiter. Alle haben gelacht und mitgespielt. Die einheimischen Gäste, meist Familien, waren total begeistert und wollten dann auch die Zutaten für ihre Speisen aussuchen dürfen! Zwei Rezepte, die durch meinen oben genannten Freund und meine Reise nach China inspiriert wurden, sind z.B. Sesame Cold Noodles und General Tso’s Chicken.

Während des einen Jahres in Indien habe ich sehr viel Zeit in den Küchen von einheimischen Kolleginnen, Nachbarn und Freunden verbracht und dabei unglaublich viel gelernt – und natürlich jede Menge Rezepte mitgebracht. Es fällt mir schwer unter all diesen meine definitiven Lieblingsrezepte zu krönen, aber besonders haben es mir dabei die indo-chinesischen Kreationen angetan, wie z.B. Veg Manchurian und Chili Paneer.

Wenn ich bei Leuten zu Hause eingeladen bin, darf es ruhig unkompliziert und spaßig sein. Ich will immer auch gleich die Küche inspizieren, wenn möglich mitschnippeln oder mitkochen oder wenigstens beim Kochen zuschauen. Besonders als Mann und als Fremder wirkt das in manchen Kulturen total lustig, kommt aber immer gut an. Das Schlimmste was passieren kann, ist, dass ich jemanden mit meinen eigenen Bedürfnissen und Anforderungen beleidige. Also, mitmachen, sich locker unterhalten, viel fragen und Interesse und Dankbarkeit zeigen, immer lächeln, niemals laut beurteilen. Es ist unglaublich, wie viel besser unsere komischen Gewohnheiten rüberkommen, wenn alle sich akzeptiert und integriert fühlen.

11. Gibt es schon ein nächstes Reiseziel oder Orte, die du unbedingt noch besuchen möchtest?

Justin: Mein nächstes Ziel, auch für das Kochbuch, aber auch um gute Freunde zu besuchen, ist Montenegro und Kroatien. Dort werde ich mich von der landestypischen Küche inspirieren lassen und ein Rezept für das Kochbuch und die Website mitbringen.

Außerdem wollte ich schon immer nach Süd- und Mittelamerika reisen – da warst du ja schon sehr viel unterwegs, was ich echt toll finde. Bisher habe ich das immer verschoben, weil ich gern mehrere Monate am Stück dort unterwegs wäre um so viele Länder wie möglich kennen zu lernen. Vorher will ich aber noch mein Spanisch wieder zum Leben erwecken und hoffe natürlich, dass ich es vor Ort noch richtig verbessern kann.

Australien und Neuseeland stehen auch noch auf der Liste – dort möchte ich auch schon seit Jahren hin. Vielleicht lässt sich das mit einem House-Sitting-Projekt verbinden – mal schauen…

Sarah, vielen Dank für das Interview!

…und auch vielen Dank an dich, Justin!

gepostet am by Sarah in Alles Andere, Blog

6 Antworten auf Kennt ihr schon . . .the Lotus and the Artichoke?

  1. Keytie

    Wo findet man denn die deutschen Rezepte?

    • Sarah

      auf seiner website sind einige der rezepte schon übersetzt…

  2. Sophie

    Danke für den tollen Link-Tipp, diese Seite kannte ich noch nicht. Und die Rezepte sehen klasse aus! Macht Lust auf eigenes Fernweh… ;)

  3. eindeutig

    “Manche Kulturen sind sehr offen und gastfreundlich, andere weniger.”

    Welche denn?

  4. Pingback: Veganismus, Punkrock & Backpacking! | Vegan Guerilla

  5. Pingback: Love Veganism. . . and Books. | Vegan Guerilla

Kommentar hinzufuegen