Mie-Nudeln mit Gemuese & mit Mango gebackenem Tofu

Mie-Nudeln mit Gemuese & mit Mango gebackenem Tofu




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Eigentlich wollte ich dieses Mal etwas mit Tamarindensauce zubereiten. Leider kam es dann so, dass es im Supermarkt keine Tamarinden gab (ich sehe die täglich dort – seit Wochen… an dem Tag wo ich dann welche wollte gab es natürlich keine mehr) und ich nach dem Einkaufen auch zu faul war mich mit meiner Tüte noch durch den viel zu kleinen Asia-Laden zu quetschen. Aus diesem Grund habe ich mich dann kurzerhand für eine Mangosauce entschieden, denn die schmeckt einfach immer unglaublich gut.

 

 

    • 250g Räuchertofu
    • 1 (rote) Paprika
    • 1 Bund Frühlingszwiebeln
    • 200g Brechbohnen
    • 100g Sprossen
    • 125g Mie-Nudeln (gibt es im Asia-Laden oder Supermarkt. Darauf achten, dass diese kein Ei enthalten – ist leider öfter der Fall!)
    • etwas Kokosmilch (etwa 50ml)
    • etwas Sesamöl
    • Optional: etwas Sojasauce
    • Für das Mango-Püree (zum überbacken des Tofu’s):
    • 2 Mangos
    • 1 EL Balsamico
    • 2 EL Wasser
    • 1 Stück Ingwer (Fingerkuppengroß)
    • 2 EL Rohrzucker
    • 2 Knoblauchzehen
    • 50ml Kokosmilch
    • eine Prise Currypulver

 

 

Zunächst das Mangopüree zubereiten:

Mangos schälen, Kern entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Ingwer und Knoblauch klein schneiden. Mangostückchen zusammen mit Wasser, Balsamico, Knoblauch, Ingwer, Rohrzucker und etwas Currypulver in einen kleinen Topf geben. Aufkochen lassen, Deckel drauf und mindestens 5 Minuten köcheln lassen. Den Deckel anschließend wieder abnehmen und nochmal ca. 2-3 Minuten köcheln lassen, damit noch etwas Flüssigkeit verdampft. Zur Seite stellen und abkühlen lassen. Die Kokosmilch unterrühren und anschließend die Masse pürieren (die Püree kann ruhig noch ein paar Stückchen enthalten, ist ganz lecker).

Den Ofen auf 200°C vorheizen.

Den Tofu in vier Scheiben schneiden. Nochmal halbieren, so, dass ihr acht Dreiecke bekommt. Ein Blech mit etwas Sesamöl einfetten und den Tofu drauf legen. Auch die Seite, die nun oben liegt noch mit etwas Öl bestreichen. Für 15 Minuten in den Ofen geben (mittlere Schiene).

Während der Tofu bäckt die Mie-Nudeln vorbereiten. Diese einfach 5 Minuten in Wasser kochen lassen (bis sie weich sind und sich mit einer Gabel auseinander ziehen lassen). Abschrecken damit sie nicht zusammen kleben und zur Seite stellen.

Den Tofu nach 15 Minuten aus dem Ofen nehmen, die Scheiben wenden und auf jede einzelne einen großen Klecks von dem Mangopüree geben (ich habe dafür etwas die Hälfte des Püree’s benötigt – die andere Hälfte braucht ihr später noch) und erneut für 10 Minuten in den Ofen damit.

Die Paprika und Frühlingszwiebeln klein schneiden. Die Stiele der Bohnen entfernen. Etwas Sesamöl in einer tiefen Pfanne oder einem Wok erhitzen und die Bohnen sowie Frühlingszwiebeln hineingeben. Kurz darauf die Paprika hinzugeben und für einige Minuten anbraten, bis das Gemüse durch ist (je nachdem, wie knackig oder eben weich ihr es mögt).

Die Mie-Nudeln entweder in einer separaten Pfanne mit etwas Sojasauce anbraten oder mit zu dem Gemüse geben.

Zum Schluss die Sprossen und einen Schuss Kokosmilch in die Pfanne geben. Wer mag kann das restliche Mangopüree auch direkt einrühren oder es alternativ als Sauce über das Essen geben wenn dieses auf den Tellern ist.

gepostet am by Sarah in Hauptspeisen, Rezepte

6 Antworten auf Mie-Nudeln mit Gemuese & mit Mango gebackenem Tofu

  1. The Vegetarian Diaries

    und wieder so ein fantastisch aussehendes gericht!
    vor allem der tofu in kombination mit der mango hört sich sehr sehr lecker an!

    lg
    the vegetarian diaries

  2. Linda Reichenbach

    Wanhsinnig toller Blog!! Dein Tofu-Oliven-Walnuss-Aufstrich steht im Kühlschrank & ich freue mich jeden Tag auf’s Frühstück, so lecker ist der!
    Dieses Gericht brutzelt gerade im Ofen, bin sehr gespannt!
    LG ;)

    • Sarah

      danke, danke :) und ich hoffe es hat geschmeckt! ;)

  3. Pingback: Rezept 11.08.2011 | Veggietag Münster

  4. Abnehmen ohne Sport

    Sehr Sehr leckeres Rezept und ein sehr guter Blog.
    Ich bin durch einen Freund auf diesen Blog gestoßen, hab mich umgeguckt und hab richtig Appetit auf dieses Gericht bekommen. Gleich danach habe ich es nachgekocht. Danke.

    Liebe Grüße

  5. Stefan

    Ich liebe dieses Gericht. Ich brate aber nicht mit Sesamöl an, sondern mit anderem Bratfett und füge das Sesamöl später hinzu. So besteht nicht die Gefahr, dass das sensible Öl verbrennt und der tolle Geschmack nicht verloren geht.

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