Naan

Oft sind es die kleinen Dinge, die in vegan einfach fehlen. So nervte es mich zum Beispiel lange Zeit sehr, mir kein Naan mehr zum Curry beim Inder zu bestellen, da dieses Joghurt enthält…Also bestellte ich auch kein Curry mehr, denn das macht ohne Naan ungefähr genauso viel Sinn wie Ernie ohne Bert (meiner Meinung nach zumindest). Doch schlechte Vergleiche bei Seite – natürlich fand ich schnell heraus, dass sich Naan auch wunderbar, schnell (von der Wartezeit -gehen lassen des Hefeteigs- abgesehen) und ohne Probleme auch mit Soja-joghurt sowie -milch veganisieren lässt. Und da der Entwurf nach Ewigkeiten jetzt auch endlich mal ein passendes Bild erhalten hat, wird es Zeit das Naan endlich mit euch zu teilen.

 

 

    • 250g Mehl
    • 100g Soja-Joghurt, ungesüßt
    • 75ml Sojamilch, ungesüßt
    • 1 EL Öl
    • 1 TL Backpulver
    • Ei-Ersatz für 1 Ei
    • 10g Trockenhefe
    • 1 1/2 El Zucker

 

 

Ergibt 4 Naan.

Die Hefe sowie einen halben Esslöffel Zucker in die Sojamilch einrühren und für etwa eine halbe Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen (bis die „Milch“ schaumig wird).

Nun Mehl, den restlichen Zucker sowie das Backpulver in eine Schüssel geben und vermengen. Die flüssigen Zutaten (Öl, Sojajoghurt, Ei-Ersatz sowie die „Milch“-Hefe-Mischung) nach und nach einkneten, bis ihr einen schön gleichmäßigen Teig habt. Den Teig in 4 Kugeln teilen und diese, abgedeckt und an einem warmen Ort, für ein bis zwei Stunden gehen lassen (damit sich der Teig ca. verdoppelt).

Zum Schluss die Teigkugeln auswallen (am besten recht dünn, sonst sind sie nach dem anbraten nicht durch!). Eine Pfanne stark erhitzen (Öl ist hier unnötig, hilfreich ist jedoch, wenn ihr eine große beschichtete Pfanne nutzt) und, wenn die Pfanne sehr heiss ist, das erste Teigstück hineingeben. So lange anbraten, bis der Teig anfängt blasen zu werfen, dann umdrehen und von der anderen Seite auch nochmal ganz kurz anbraten (wirklich nur GANZ kurz und unbedingt drauf aufpassen, dass das Naan jetzt nicht verbrennt).

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Comments 21

  1. Stella
    Reply

    Klingt total lecker. Das wird ausprobiert :)

    11 August, 2011
  2. Jess
    Reply

    Hey :)
    Ich hab 9 Jahre in Indien gelebt, aber das in Naan Ei drin wäre ist mir neu. Das ist dann die „westliche“ Variante.
    Im klassischen Naanbrot ist Wasser, Hefe, Mehl, Salz, Jogurt und Backpulver und ne Priese Zucker drin. Und es wird nicht in der Pfanne ausgebacken, sondern im Ofen. In der klassischen Indischen Küche im Tandoori-Ofen. Wer keinen hat, nimmt nen Pizzastein im Ofen her, wer so was auch nicht hat, stellt ganz unten sein Blech hin und heizt auf Unterhitze. http://www.manjulaskitchen.com/2007/05/22/naan-bread/

    In der Pfanne wird Chapati ausgebacken. Die bestehen aus einem Chapati-Mehl (ist kein klassisches Weizenmehl wie wirs kennen), Wasser und Salz. Dann werden dünne runde Fladen in einer heißen Pfanne ohne allem ausgebacken. Zum Schluss noch ein bissi „Butter“ drauf.

    Das musst jetzt irgend wie raus :)
    LG
    Jess.

    11 August, 2011
    • Anonymous
      Reply

      Hi Jess,
      danke für deine Rückmeldung. Wusste zwar, dass man es auch im Ofen ausbacken kann, aber mir war nicht klar, dass das die „eigentliche“ Variante ist. Ging zwar in der Pfanne bisher auch immer super (und kommt auch nahe an das Naan heran, was besagter Lieferservice immer hatte…was ja auch nicht zwangsweise heisst, dass der es „richtig“ macht ;)), aber werd deine Hinweise auf jeden Fall beim nächsten Mal berücksichtigen und es mal so ausprobieren.
      Nochmal danke für den Kommentar, hab auf jeden Fall was gelernt :)
      Lg,
      Sarah

      11 August, 2011
  3. Dagmara
    Reply

    Hört sich gut an! Eine tolle Beilage für diverse Currys und Gemüsegerichte!

    11 August, 2011
  4. Mamifreude
    Reply

    Hallo,

    das Rezept klingt echt gut. Fällt jemanden ein Grund ein warum Kinder (1 + 3) das nicht essen sollten?

    Vielen Dank im Voraus

    12 August, 2011
    • Anonymous
      Reply

      Hallo Mamifreude,

      da kann ich dir leider nicht weiter helfen. Mir würde spontan kein Grund einfallen, aber man weiss ja nie..

      Lg

      13 August, 2011
  5. Elisabeth
    Reply

    Gleich mal ausprobiert – OMG ES IST SO LECKER! :D

    16 August, 2011
  6. Sonja
    Reply

    Ich habe das Naan zu Dahlsuppe serviert. Superlecker. Ich werd’s sicherlich noch öfter machen.

    Statt Trockenhefe habe ich übrigens einen halben Würfel Hefe genommen, das hat gut geklappt. Da ich durch den Ei-Ersatz noch 40ml Wasser drin hatte, brauchte ich mehr Mehl. Bezüglich des Braten in der Pfanne war ich etwas skeptisch, es gab aber null Probleme und ging sehr schnell.

    Vielen Dank für dieses Rezept!

    23 August, 2011
  7. Chana Masala – traditionell indisch und vegan « Vegan Corner – Be Veggie!
    Reply

    […] mit Basmatireis und/oder veganem Naan Brot servieren (Rezept dazu gibt es bei Veganguerilla) […]

    6 November, 2011
  8. kashew
    Reply

    Hmm…irgendwie hab ich das Rezept schonmal ohne nachzudenken gemacht – verles ich mich ständig oder kommen eigentlich nicht alle Zutaten im Rezept vor? Es steht 2x Trockenhefe drin und vom No Egg ist im Rezept nicht die Rede, oder? :D
    Habs aber schonmal hinbekommen und war sooooo lecker! Gibts heut mit Dahl und später zum Kaffee deine Himbeer-Biskuitrolle ;)

    17 Februar, 2012
    • Anonymous
      Reply

      hey, du hast recht! ich habs korrigiert – danke für den hinweis! :)

      17 Februar, 2012
  9. Jule
    Reply

    Das Naan Rezept klingt gut, allerdings das Naan das ich in meiner Zeit in Indien kennengelernt habe war Grundsätzlich vegan. Nur Mehl, Salz Wasser und etwas Öl. Hatte aber auch weniger mit „Brot“zu tun als wir es in der westlichen Welt gewohnt sind. Wahrscheinlich eine ähnliche Sache wie mit Chai ;)

    18 Februar, 2012
  10. Alex
    Reply

    Hey!

    http://fddb.info/db/de/lebensmittel/netto_breadies_naan_natur/index.html

    Das hab ich heut durch Zufall im Netto gesehen und es hat sich mal vegan gelesen…. Aber habs nur überflogen, da ich kaum Zeit hatte.

    Grüße!

    14 Juli, 2012
  11. Lilli Beck
    Reply

    hier ein Vorschlag für Mamaifreude:
    Nenne das Brot doch einfach um in: Märchenfladen aus 1001 Nacht!

    19 August, 2012
  12. Rosa
    Reply

    Hallo,

    habe gerade noch dieses Rezept gefunden, ist mit Soja Joghurt auch vegan und bedarf keinem Ei-Ersatz etc.:

    „Ich hab dieses Rezept für Naan-Brot kürzlich getestet und für gut befunden:

    Für sechs Brote braucht man 250 g Mehl, 1 TL Backpulver, 1 TL Salz, 30 g Joghurt und 125 ml lauwarmes Wasser. Diese Zutaten miteinander verkneten, eine Stunde liegen lassen. Danach den Teig in sechs Stücke teilen, diese mit etwas Butter bestreichen, Koriander drüber streuen und in einer Pfanne auf jeder Seite eine Minute backen.

    Schmeckt ziemlich original!“

    So werde ich es bald mal testen :)

    Liebe Grüße
    Rosa

    11 Juli, 2013
  13. Sebastian
    Reply

    Ein wunderbares Rezept, hat auf Anhieb funktioniert und war richtig lecker!

    Vielen lieben Dank dafür :)

    10 September, 2014
    • Sebastian
      Reply

      Achso: habe statt dem Ei-Ersatz 2TL Backpulver 2TL Wasser und 1TL Öl genommen :) Funktionierte super!

      10 September, 2014
  14. Kathi
    Reply

    Super einfach und schmeckt super gut!

    13 September, 2014
  15. Kristina
    Reply

    Ich habe gelesen das Trockenhefe nicht vegan sein könnte. stimmt das?

    19 September, 2014
    • Sarah
      Reply

      hab ich noch nie was von gehört. werde das mal recherchieren…

      20 September, 2014
  16. Naani
    Reply

    Ich bin der totale Naan-Fan! Ich mache öfter Naan in verschiedenen Varianten zu indischem und thailändischem Essen. Besonders gut wirds, wenn man eine Extra-Portion natives Olivenöl hinzugibt!

    29 August, 2015

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