Nussiger Suesskartoffel Burger

Nussiger Suesskartoffel Burger




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Optisch angelehnt an die wahnsinnig leckeren Burger im Cafe Organico in Montezuma (solltet ihr mal in Costa Rica sein und an Bohnen und Reis verzweifeln fahrt dort hin und gönnt eurem Magen einen Urlaub). Die Idee zu einem nussigen Burger kam dank einem Rohkost Jamswurzel-Nuss-Burger auf “hlifemedia.com”. Da ich jedoch weder Jamswurzel noch Nahrungsmittel-dehydrator hatte (geschweige denn einige Stunden Zeit) habe ich mich gegen Rohkost und gegen Jams, dafür aber mal wieder für Süßkartoffeln und gaaaaaanz viele Nüsse entschieden. Herausgekommen ist ein wunderbares Essen – zum Frühstück, Mittag, Abend, für zwischendurch…Und die Bratlingsmischung schmeckt auch ohne anbraten wunderbar einfach so als Aufstrich auf Brot oder Brötchen. Mjam!

 

    • 2 Süßkartoffeln
    • 50g Cashewkerne, ungesalzen
    • 25g Walnüsse, ungesalzen
    • 25g Kürbiskerne, ungesalzen
    • 2 Knoblauchzehen
    • 2 EL Tahina (Sesampaste)
    • 2 EL Olivenöl
    • eine Prise Salz
    • 1/2 Bund krause Petersilie
    • 2 Körnerbrötchen
    • Kräutersenf
    • 1 Tomate
    • etwas Feldsalat
    • ein paar Scheibchen Gurke
    • ~1/2 kleine Zwiebel
    • etwas Kresse
    • Mehl nach Bedarf

~ Reicht für 4 Bratlinge ~

Einen Topf mit Wasser aufsetzen. Die Süßkartoffeln schälen und ggf. (falls sie sehr groß sind) halbieren. Etwa 15-20 Minuten köcheln lassen. Wenn die Süßkartoffeln beim reinpieksen von der Gabel/dem Messer rutschen abgießen.

Cashewkerne, Walnüsse, Kürbiskerne, Petersilie, und Knoblauch in einem Küchenhelfer sehr fein häckseln.

Die Süßkartoffeln pürieren, die klein gehäckselten Nüsse/ Knoblauch/ Petersilie sowie Tahina, Olivenöl und etwas Salz hinzugeben und nochmal alles zusammen pürieren bis ihr eine gleichmäßige Masse habt. Diese dann in 4 Häufchen unterteilen und diese jeweils vorsichtig in den Händen platt drücken. Eine Pfanne vorwärmen und die Süßkartoffel-Nuss-Bratlinge etwa 3 Minuten von jeder Seite anbraten. Unbedingt super vorsichtig sein beim umdrehen, da die “Pampe” leicht auseinander fällt.

Währenddessen die Brötchen aufschneiden und dünn mit dem Kräutersenf bestreichen. Dann mit Feldsalat, etwas Zwiebel, Tomaten- und Gurkenscheiben belegen. Zum Schluss den Bratling vorsichtig oben drauf platzieren, etwas Kresse drüber streuen – fertig!

Auf optischen, rein praktischen Gründen (ist schon hoch genug), sowie aufgrund des Geschmacks (wer braucht schon mehr Brötchen, wenn er/sie mehr Belag haben kann?!) kommt die zweite Brötchenhälfte nicht oben drauf sondern wird eigenständig.

Variationen:
- wenn die Mischung zu weich ist & ihr sie anbraten wollt: etwas Mehl dazu und/oder panieren
- auch lecker: mit Räuchertofu oder Nusskernmischung

gepostet am by Sarah in Fruehstueck & Aufstriche, Hauptspeisen, Rezepte

9 Antworten auf Nussiger Suesskartoffel Burger

  1. Stephanie

    Könnte man nicht die Süßkartoffel raspeln und die Bratlinge wie Reibekuchen herstellen? Ich denke, das werde ich mal ausprobieren. So hat das ganze auch noch ein bißchen mehr Biss..

    • Sarah

      ja klar, sollte funktionieren. berichte mal, wie es geworden ist! :)

  2. La Alemana

    Kannst du sagen wieviel Gramm Süßkartoffeln man ungefähr verwenden soll? Habe gestern Süßkartoffeln gekauft, die riesig waren und die Burger sind dadurch ziemlich weich gewesen.

  3. Anna

    wie um alles in der Welt hast du die Süßkartoffeln dazu gebracht, sowas wie Burger-Patties zu werden??? Bei uns sind Süßkartoffel-Masse-Häufchen einfach nur an den Stellen, an denen sie in der Pfanne lagen angebrannt, also, sie haben nicht so eine knusprige Schicht entwickelt. Gab dann also die Masse vom Anfang mit verbrannten Fetzchen drin….-_-

    • Sarah

      ordentlich heiße pfanne mit beschichtung und etwas öl hat bei mir bisher immer einwandfrei funktioniert.

  4. nini

    Vielleicht wird das Patty stabiler mit Johannesbrotkernmehl?

  5. Pingback: Süßkartoffel-Burger im Weltmeisterbrötchen - veganburgerlove.de – vegane Burger und ihre Rezepte sind unsere Leidenschaft

  6. Julia

    Großartig! Vielen Dank für das Rezept! Ich musste es ein wenig abwandeln – hatte keine Tahini mehr – und habe stattdessen Erdnussbutter verwendet. Bei den Nüssen habe ich noch Pekannüsse hinzugefügt und die Kartoffelmasse nicht püriert, sondern gestampft (in der Hoffnung, dass sie dann nicht etwas fester bleibt). Die Konsistenz gefällt mir noch nicht ganz, ich hätte sie auch gerne fester – gerade überlege ich, ob ich die Burger mal mit ein paar Löffeln Getreideschrot strecke, oder ob das den Geschmack zu sehr verfälscht. Vielleicht hat ja doch noch jemand eine ganz andere Idee. Aber geschmacklich wirklich fantastisch! Vielen Dank nochmal!

  7. Lea

    Also sie waren echt genial lecker, aber sind bei mir doch ständig auseinander gefallen… Wie viel Süßkartoffel in Gramm sollte man denn nehmen?

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