Hauptspeisen

POWER TO THE (vegan buffalo chicken) PIZZA

(English recipe version below) Moin ihr Lieben! Heute habe ich ein Rezept von einem besonderen Gast aus dem sonnigen Kalifornien im Gepäck und freue mich sehr, dass er zwischen Studio und Album-Promo auch noch die Zeit gefunden hat, ein Rezept für meinen Blog zu basteln. Chris Barker, bekannt als Chris #2, von der Band Anti Flag hat mir nämlich das Rezept verraten, welches er am als erstes für sich und seine Partnerin Jane zubereitet, wenn es nach einer Tour wieder nach Hause geht. Da mich einige der Platten von Anti Flag schon lange begleiten und immer mal wieder bei mir abgespielt werden, freut mich das heutige Gastrezept entsprechend gleich doppelt: persönlich als auch kulinarisch. Mit diesem einfach zubereiteten Pizza-Rezept für sein Lieblings-”Home From Tour Meal” liegt er jedenfalls niemals falsch, so Chris.
Da mir das Rezept natürlich auf Englisch zugeschickt wurde, habe ich das Rezept übersetzt und mit ein paar Anmerkungen versehen, damit ihr es auch mit den in deutschen Supermärkten vorhandenen Zutaten nachmachen könnt. Einige von Chris Lieblingsprodukten sind bei uns nämlich leider nicht erhältlich.
Wer das englische Original lesen mag, wird unter der mit Anmerkungen versehenen deutschen Version des Rezepts fündig. Außerdem gibt es zwei Anti Flag Sets mit jeweils einem Anti Flag Jutebeutel sowie dem aktuellen Album “American Fall” abzustauben, damit ihr bei der Zubereitung dieses Rezepts auch die passende Musik auf den Ohren habt und vorher stilecht Zutaten einkaufen könnt.
zutaten
    • 1 Packung Veganes Hühnchen – ich bevorzuge Gardein Crispy Tenders* (255g / Packung) Alternativ kann z.B. auch selbstgemachter Seitan verwendet werden, wobei ich ein Fleischersatzprodukt bei diesem Rezept auf jeden Fall vor Tofu bevorzuge. [*Anmerkung Vegan Guerilla: In Deutschland meines wissens nach nicht erhältlich. Es handelt sich dabei um ein Fleischersatzprodukt mit Cornflakes-Panade. Als Ersatz eignen sich z.B. Panierte Soja-Medaillons.]
    • Veganer Käse – es gibt inzwischen sehr viele gute auf dem Markt. // PRO TIPP: Ich nehme am liebsten den “Follow your heart” Mozzarella* am Stück und reibe ihn selbst, statt bereits geribenen veganen Käse zu kaufen. Das schmeckt nicht nur besser, sondern schmilzt auch besser! [Anmerkung Vegan Guerilla: Auf dem deutschen Markt meines Wissens nach ebenfalls nicht erhältlich, dafür gibt es jedoch andere Mozzarella Alternativen – oder ihr bereitet einfach selbst einen Cashew Mozzarella zu.]
    • 1 Dose Tomaten Sauce
    • 1/2 TL Basilikum
    • 1/2 TL Knoblauchpulver
    • 1/2 TL Oregano
    • Salz zum Abschmecken
    • Buffalo Sauce* – Ich nutze eine Mischung aus Frank’s Red Hot & Cholua, einer mexikanischen Chili-Sauce [*Anmerkung Vegan Guerilla: Rezepte für Buffalo Sauce finden sich zu Hauf im Internet. Wenn es schneller gehen soll, würde ich stattdessen eure liebste Chili-Sauce empfehlen]
    • Ranch Dressing* – Im Supermarkt gibt es zufällig vegane Gewürzmischungen für Ranch Dressing. Einfach mit “better than sour cream von toffutti (oder anderer veganer Sour Cream) und ca. 5 EL der Sour Cream mit 1 1/2 EL der Gewürzmischung vermixen. [*Anmerkung Vegan Guerilla: Wenn sich im deutschen Supermarkt keine passende Gewürzmischung findet einfach selbst machen. Ranch Dressing ist vor allem mit Zwiebeln, Knoblauch & Schnittlauch gewürzt & im Internet gibt es viele Rezepte, die sich auch gut ohne die eigentlicht auch enthaltene Buttermilch zubereiten & veganisieren lassen.]
Teig – wir haben eine Brotbackmaschine Zuhause und nutzen diese auch zum Gehen lassen unseres Pizzateigs // PRO TIPP: Am liebsten gehen wir jedoch einfach zum Pizza Laden und fragen nach einem XL Teig, welchen wir immer für ein paar Dollar bekommen – manchmal für 3$, manchmal 5$ oder auch 1,5$…die Preise sind niemals gleich!
    • 1 Päckchen Hefe
    • 2/3 Cup Wasser
    • 4 TL Olivenöl
    • 1/2 TL Salz
    • 2 Cups Bread Flour [Anmerkung Vegan Guerilla: mir ist hierzu kein Äquivalent in deutschen Supermärkten bekannt, aber ihr könnt stattdessen z.B. einfach Weizenmehl nehmen)
    • 1 TL Maismehl
zutaten
Bereite den Teig vor. [Anmerkung: Selbstgemachtem Teig unbedingt erst einmal gehen lassen!] Wirf ihn, roll ihn und breite ihn dann auf deinem Pizzablech aus! Den Ofen auf ca. 215°C Pizza Rezept von Chris#2 - Anti Flagvorheizen.
Den Teig für ca. 5 bis 7 Minuten backen. Wirft er Blasen, diese mit einer Gabel einstechen. Der Teig sollte oben schon etwas fest geworden sein.
Das “Hähnchen” in einer Pfanne mit Olivenöl für ca. 7 Minuten von allen seiten anbraten. Im Anschluss in sehr kleine Stücke schneiden. Nochmal in die Pfanne geben und die Hitze reduzieren.
Tomatensauce und Gewürze gemeinsam in einem kleinen Topf erhitzen. Buffalo Sauce & Chilisauce zu dem kleingeschnittenen “Hähnchen” in die Pfanne geben und Schärfe nach Belieben abschmecken.
Die Tomatensauce gleichmäßig mit einem Löffel auf dem Teig verteilen. Nicht zu dick, du solltest immernoch etwas Pizzakruste durch die Sauce sehen können.
Den Käse verteilen! Den veganen Käse gleichmäßig über die Pizza reiben. Vorsichtig sein und nicht zu viel Käse nutzen, denn das geht sehr schnell. Dein Magen und deine Geschmacksnerven werden sich später bei dir für die dünnere Käseschicht bedanken!
POWER TO THE PIZZAMit einer Gabel die “Hähnchen”-Stücke auf der Pizza verteilen.
Zurück in den Ofen bei ca. 215°C für ca. 10 Minuten. Im Anschluss noch für 5 Minuten die Grillfunktion anschalten. Die Pizza ist fertig, wenn der Teig am Rand goldbraune Blasen hat.
Gebe mit einem kleinen Löffel Ranch Dressing auf deine Pizza. Schneiden. Servieren. Iss’ ein Gericht mit Empathie und nutze die Nährstoffe um deinem Körper mit Power zum Rausgehen zu versorgen und die Faschisten zu bekämpfen bis sie verlieren!
// PRO TIPP: Wenn dir nach Romantik zumute ist, kannst du noch ein Sour Cream Herz auf der Pizza verteilen oder einfach drauf’ scheißen und die ganze verdammt Pizza in Herzform zubereiten!
zutaten
Bleibt nur zu hinzuzufügen: Danke Chris #2 & guten Hunger!2x zu Gewinnen: Jutebeutel & CD
// VERLOSUNG:
Zusätzlich zum Lieblings-Pizza-Rezept sponsorn Anti Flag zwei Sets mit jeweils einmal “American Fall” (als CD) sowie einem Jutebeutel.  Mitgemacht werden kann via Kommentar unter diesem Beitrag. Alle Kommentare die bis zum 19.11. eingehen nehmen an der Verlosung teil. Wie immer entscheidet das Los & eure Daten werden selbstverständlich nur für diese Verlosung und im Falle eines Gewinnes zur Kontaktaufnahme genutzt.
zutaten
[ENGLISH VERSION - GUEST RECIPE FROM CHRIS # 2 - ANTI FLAG]
So this is my partner Jane and I’s go to “Home From Tour Meal”… I’m pretty sure it’s her favorite thing I make so it’s a regular request as the first cooked meal after a time away from home. It’s pretty easy to make, keeps me in touch with my Italian roots, it’s delicious and makes Jane happy, so you can’t lose with this recipe.

zutaten
Ingredients:
    • Vegan chicken – you have some options here, I prefer to use Gardein Crispy Tenders, something about a breaded Chicken really works on this pie… but you can go with anything or make your own seitan. I much prefer a fake meat substitute to tofu though!
    • Vegan cheese – there are so many on the market these days and they’re all good. *PRO TIP*
      I MUCH prefer the Follow Your Heart brand block of mozzarella cheese and shredding it yourself instead of buying pre shredded cheese. It melts better and tastes way better!
    •  Sauce – 1 can of tomato sauce (all of them should be vegan!)
    • 1/2 teaspoon Basil
    • 1/2 teaspoon Garlic
    • 1/2 teaspon Oregano
    • Salt to taste
    • Buffalo Sauce – I use a mixture of Frank’s Red Hot and Cholua, the Mexican hot sauce balances out the extra heat of the Frank’s, and adds something special to the mix.
    • Ranch Dressing – you can find generic packets of accidentally vegan ranch dressing spices. Our local grocery store has them, just be sure to read the back! We use “better than sour cream” by toffutti, get a bowl mix about 5 tablespoons of sour cream and 1 and a 1/2 tablespoons of your packet together and your golden.
Dough – we have a bread maker at home that will rise dough automatically.

 *PRO TIP* we mostly just go to the pizza shop and ask for an Extra Large Pizza Dough, they’ll sell it to you for a few bucks or in the case of Jane and I, sometimes $3, or $5, or $1.50… it’s never the same!!
    • A packet of yeast
    • 2/3 cup of water
    • 4 teaspoons of olive oil
    • 1/2 teaspoon of salt
    • 2 cups of bread flour
    • 1 teaspoon of cornmeal
zutaten
How to make it!
Prep the dough. This is where you get to be Italian as fuck! Toss it, roll it, get a pizza pan and stretch it to fit! Pre heat the oven to 420 degrees (that’s Fahrenheit, you guys convert it…ha).
Cook the dough for 5 to 7 minutes. Check in on it for bubbles, pop any with a fork, you want it to be slightly firm on the top.
Cook the chicken. In a pan with olive oil cook the chicken on medium heat for about 7 minutes a side, when cooked thoroughly cut them up into tiny pieces and reduce the heat.
In a sauce pan, heat up can of sauce and spices, on medium heat until hot.
Add buffalo sauce to your cut up chicken, right in the pan. Cover thoroughly, add the franks slower than the cholua, you don’t want to make it too spicy if you have a sensitive palate!
Sauce the pie! Use a spoon to spread the tomato sauce evenly, not too thick, you should still see some of the crust through the sauce.
Cheese the pie! Use the block of vegan cheese and shred it evenly over the pizza. Try to be careful not too use too much cheese, it’s very easy to go over board on this step, but your stomach and taste buds will thank you later, a light layer of cheese!!
Chicken the pie! Use a fork to spread your chicken pieces over the pizza, use your best judgement but I usually use a whole package of the gardein chicken on a single pizza.
Back into the over at 420 for about 10min. Then broil the pizza on high for 5 additional minutes. It’s best if you see some brown parts and blisters in the crust.
Use a small spoon to add the ranch dressing to your pizza. Slice. Serve. Eat a meal with empathy and use the nutrients to power your body to go out into the outside world and fight the fascists until they lose!
*PRO TIP* If you’re feeling romantic you can add a sour cream heart to the pie so your partner feels extra feels, or say fuck it and make the whole damn pizza into a heart!

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Chorizo- Burger mit Cashew-Cheese & gegrillter Zucchini

Moin! Zum Wochenende habe ich einen fix zubereiteten Chorizo-Burger mit gegrillter Zucchini und schmackofatz Cashew-Cheese Dip im Gepäck. Letzterer gehört zu meinen persönlichen Dip-Lieblingen und ist bei mir Zuhause meist schneller aufgegessen, als das Wort Burger denken kann. Daher ein kleiner Sicherheitshinweis am Rande: Macht lieber direkt die doppelte Portion Dip für Gemüsesticks oder zusätzliche Sandwiches, dann klappt es auch mit den Burgern.

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Taquitos

Ahoi! Das heutige Rezept habe ich euch aus meinem letzten Urlaub mitgebracht. Als vegane Taquito-Version mit Bohnen und Kartoffeln landete die Speise bei mir das erste Mal im Süden Mexikos auf dem Teller. Sofort war ich von den kleinen frittierten Tortilla-Röllchen begeistert. Wieder Zuhause machte ich mich entsprechend an eigene Versionen des Gerichts. Meine dabei entstandene Lieblingsvariante der Speise möchte ich heute mit euch teilen.

Der Titel “Taquitos” ist übrigens eigentlich nur halb korrekt und hätte ebenso “Flautas” lauten können. Bei beiden Gerichten handelt es sich um dünne, eingerollte, gefüllte und frittierte Tortillas. Der Unterschied zwischen den beiden Speisen liegt alleine bei letzteren. Sind die Tortillas aus Maismehl, handelt es sich bei dem Gericht um sogenannte “Flautas” (was auf deutsch übrigens “Flöten” heißt), während aus Tortillas aus Weizenmehl “Taquitos” entstehen. Ich verwende für dieses Rezept jedoch häufig fertige Tortillas, welche eine Mischung aus Mais- und Weizenmehl beinhalten. Wie ihr euch denken könnt, funktioniert dies ebenso wunderbar, jedoch ist mir für diese Variante kein eigener Name bekannt. Korrekter Name hin oder her: Die Dinger sind unglaublich gut und ich könnte sie jeden Tag verspeisen!

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Rote Bete Taler mit Cashew- Cheese

Rote Bete gehört zu den wenigen Sorten Gemüse, welche selten bei mir im Kühlschrank zu finden sind. Zwar gehöre ich nicht zu jenen, die die hübsche roten (oder manchmal auch pinken oder gelben) Knollen aufgrund ihres erdigen Geschmacks komplett verschmähen, allerdings landete sie bei mir dennoch über Jahre hinweg trotzdem selten auf dem Teller. Mein Verhältnis zur Bete verbesserte sich erst, als ich vor zwei Jahren für eine Saison ein Gemüsebeet bepflanzte – unter anderem auch mit einer Reihe Roter Bete. Warum ich Gemüse anpflanze, welches ich sonst nur selten verspeise? Aus dem gleichen Grund, aus welchem ich im Supermarkt (und vor allem auf Reisen) mir unbekannte Gemüse kaufe: einfach, um regelmäßig immer wieder etwas neues auszuprobieren. Für einige Gerichte nutze ich (Rote) Bete seither sehr gerne, darunter auch das folgende Rezept für Rote Bete Taler. Dazu gab es einen Cashew-”Cheese” Dip, der sich übrigens auch ganz wunderbar mit einer Tüte Tortilla- Chips vernaschen lässt.
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No-Meat-Balls: Quinoa & Kastanie

(Sponsored Post) Quinoa stammt meist aus der Andenregion und hat tausende Kilometer hinter sich, bevor es in den Regalen deutscher Supermärkte landet. Umso überraschter war ich, als ich entdeckte, dass es mittlerweile tatsächlich auch eine Alternative zum südamerikanischen Quinoa gibt und ein kleiner Hof im Münsterland sich dem regionalen Anbau verschrieben hat.
Carolin und Philipp Drerup bauen auf ihrem Hof inzwischen seit über drei Jahren Quinoa an. Die beiden Agrarwissenschaftler entdeckten Quinoa während ihres Studiums für sich und wollten eigentlich nur “etwas Quinoa” für eine gute Freundin anpflanzen, weil diese Zöliakie (eine Gluten-Unverträglichkeit) hat. Aus dem bisschen Quinoa für eine Person wurde schnell mehr. Im letzten Sommer vermarkteten Carolin und Philipp ihr Quinoa selbst und lieferten an Unverpackt-Läden, den Einzelhandel und Restaurants. Seit kurzem ist der regional angebaute Quinoa auch online erhältlich.
Das Quinoa aus dem Münsterland ist übrigens, im Gegensatz zu der meisten Importware, frei von Bitterstoffen (saponinfrei) und ungeschält. “Quasi ein Vollkorn-Quinoa”, so Carolin. “Das macht es noch gesünder.” Der angenehme Nebeneffekt: Das Quinoa muss vor dem Kochen nicht gewaschen werden und schmeckt dennoch nicht bitter. Viel schöner finde ich jedoch den regionalen Anbau. So hat das Quinoa, welches aktuell in meiner Küche steht und das ich für dieses Rezept verwendet habe, unter 300km aus dem Münsterland nach Hamburg zurückgelegt – statt über 10.000 Kilometer aus Peru.
Diese Geschichte von den Anfängen des Münsteraner Quinoas auf dem Hof Drerup und der mir unbekannten Freundin von Carolin, die mit ihrer Unverträglichkeit den Anstoß zum regionalen Quinoa-Anbau gab, schwirrte mir beim basteln dieses Rezepts immer noch im Kopf herum. So kam ich auf die Idee, mal eine andere Alternative zu veganen “Meat-Balls” zuzubereiten – allerdings eben ohne Gluten und auch ohne Soja, allergikerfreundlich und nichtsdestotrotz genauso lecker. Dazu gab es, ganz klassich, Tomatensauce und Spaghetti. Für ein glutenfreies Gericht einfach Soja-Spaghetti verwenden, für ein Gericht ohne Soja einfach zu herkömmlichen Nudeln greifen. Soll die Pasta soja- als auch glutenfrei sein, gibt es auch hierfür mittlerweile Alternativen, wie z.B. Nudeln aus Linsen oder auch Mungobohnen.
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