Hauptspeisen

Gefuellte Riesenchampignons

Jeden Tag ausgewogen kochen ist toll. Aber ihr kennt das vielleicht: Abends nach der Arbeit ist diese diese Motivation – selbst wenn man unglaublich gerne kocht – manchmal kaum mehr als eine blasse Erinnerung an gute Vorhaben und das Maximum der Gefühle scheint zum Kühlschrank zu gehen und sich eine Scheibe Brot zu machen.

Deshalb mag ich das heutige Rezept, da es mit kaum mehr Aufwand daher kommt, wenn man mal von etwas Wartezeit absieht. Die Füllungen sind innerhalb von wenigen Minuten gemacht. Die Cashewfüllung lässt sich zudem ohne Probleme ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren, so, dass ihr im Idealfall nur noch etwas davon in die Riesenchampignons füllen müsst und euch dann entspannt zurück lehnen könnt, während diese im Ofen brutzeln. Beilage an faulen Tagen: Brot. Beilage, wenn noch Lust da ist in der Küche zu stehen: andere Antipasti, Salat oder gegrilltes.

ANZEIGEN

Wan Tans mit Waldpilzen & Macadamia- Rote Bete- Creme

Kleine Wan-Tan-Taschen sind auch außerhalb von Suppen eine schmackhafte Angelegenheit und machen sich dabei zum Beispiel super als sommerliche Speise zusammen mit einem leckeren Dip, einem bunten Salat, Wasabi, Sojasauce, Hoisin-Sauce & co. Meine liebste Variante ist zur Zeit eine Pilzmischung (je nachdem was der Supermarkt gerade hergibt, verwende ich hierfür entweder frische Pilze oder auch eine Waldpilzmischung aus der Tiefkühltheke), gerne auch noch mit etwas zusätzlichem Räuchertofu oder auch Sojagranulat. Für euch gibt es jedoch heute die sojafreie Füllung.

Veganen Wan-Tan-Teig findet ihr übrigens in asiatischen Supermärkten in der Tiefkühltheke (klein und rund oder klein und eckig). Achtet jedoch auf die Zutaten, da der Teig nicht zwangsweise vegan ist – ich hatte jedenfalls verschiedene Packungen in der Hand bis ich eine ohne Ei und ausschließlich mit rein pflanzlichen Inhaltsstoffen gefunden habe (geht, wenn möglich also lieber in einen größeren Supermarkt um überhaupt entsprechende Auswahl zu haben). Wenn ihr den Teig dann erst einmal habt, ist die Speise zumindest für eine Person sehr fix zubereitet. Beachtet bei der Essensplanung jedoch, dass die Teigtaschen nicht sehr satt machen (mit einer Füllmenge von ca. 1-2 leicht gehäuften TL handelt es sich bei den Teigtaschen quasi eher um große Ravioli!) und die abgebildete Speise mit sechs Wan-Tans und kleinem Salat eher ein gesunder Snack bzw. was für den kleinen Hunger ist und ihr die Menge für eine “normale” Mahlzeit erhöhen solltet oder einen größeren Salat servieren.

Den Dip den es bei mir dazu gab (auf Macadamia-Basis mit Roter Bete) könnt ihr auch wunderbar anderweitig verwenden und z.B. etwas dünnflüssiger als Salat-Dressing, oder auch für Sandwiches, Wraps bzw. einfach nur als Aufstrich nutzen. (Hält sich ein paar Tage im verschlossenen Gefäß im Kühlschrank!) ANZEIGEN

Glasnudelsalat mit Erdnuss- Sauce, Erbsen & Tofu

Erdnuss-Sauce ist -in vielen Variationen, mal kokos- oder ingwerlastiger, manchmal mild, eigentlich aber lieber scharf, mal mit Nussstückchen, andere Male ohne- ein sehr gern bei mir gesehener Gast. Oft landet sie mit warmen Speisen, wie Gemüsespfannen & co., auf meinem Teller, manchmal auch als Dip zu Gemüsesticks. Meine liebste Variante ist jedoch die Sauce kalt für asiatische Nudelsalate wie diesen hier zu verwenden. Den Salat könnt ihr auch gut am Abend davor, easy in größeren Mengen, aber ebenso für unterwegs oder für die Mittagspause auf der Arbeit vorbereiten: Einfach die Sauce separat lagern bzw. mitnehmen, die Toppings gemixt in eine kleine Tupperdose werfen und beides erst kurz vor dem Essen auf den Salat geben.

ANZEIGEN

Kastanien- Seitan

Wer Seitan selbst herstellt kennt das vielleicht: dieser wird gerne mal “gummiartig” und das kann auch nicht so lecker sein. Generell gilt: den Teig richtig gut durchkneten hilft. Allerdings könnt ihr auch mit anderen Zutaten abhilfe schaffen, zum Beispiel indem ihr einen kleinen Teil Kastanienmehl hinzugebt. So erhaltet ihr am Ende eine viel zartere Konsistenz. Schonmal ausprobiert? Was sind eure liebsten Tricks für ein tolles Seitan-Ergebnis?

ANZEIGEN

Pithaya Salat mit Avocado und glasiertem Tempeh

- Sponsored Post -

Findet ihr nicht auch, das Pithaya (auch Pitaya oder Drachenfrucht) das schönste Obst überhaupt ist? Die pinken (oder auch gelben) Früchte stammen aus der Familie der Kakteengewächse und haben weißes oder pinkes Fruchtfleisch, wobei das pinke intensiver schmeckt. Das Fruchtfleisch erinnert dabei von der Konsistenz her etwas an eine Kiwi, ist dabei aber nicht so geschmacksintensiv. Mit einem Wasseranteil von 90% ein sehr erfrischendes Obst, welches sich z.B. gut für Smoothies eignet…aber natürlich ist das nicht alles was ihr mit dieser tollen Frucht machen könnt und sie eignet sich auch für herzhafte Speisen, wie ihr an diesem Rezept sehen könnt. Kocht man sie verliert sie allerdings an Aroma, daher sollte die Pithaya am besten frisch verspeist werden.

Anbaugebiete der Frucht sind vor allem Mittelamerika und Asien. Bei meiner kleinen Drachenfrucht Recherche für dieses Rezept bin ich auch auf folgende verblüffende Info gestoßen: Die Pflanze muss vor der ersten Ernte über 20 Jahre alt sein und blüht dann nur eine Nacht in der sie auch bestäubt werden muss. Darüber hinaus ist es eine Herausforderung die empfindlichen Früchte zu transportieren, da sie sehr druckempfindlich sind. Von daher eigentlich ein Wunder, dass man sie überhaupt in unserer Region im Supermarkt bekommt.

Was letzteres angeht, und tropische Früchte generell, ist das Problem ja generell nicht unbedingt die Frage, ob etwas erhältlich ist, sondern nach der Qualität und vor allem auch der Reife. Was das angeht habt ihr euch vielleicht auch schonmal gefragt, warum einige tropische Früchte im Supermarkt eben tatsächlich reif, oder um weiten reifer daher kommen, während andere Früchte der gleichen Art (insbesondere Avocados und Mangos) noch steinhart sind? Manche Früchte sind auch mit einem entsprechenden Sticker -”eat me – I’m ripe”- gekennzeichnet, der verspricht, dass sie reif sind. Meiner Erfahrung nach sind sie das auch immer, oder eben so ziemlich das reifste, was in deutschen Supermärkten an tropischen Früchten eben erhältlich ist. Soweit, so gut. Aber: Was steckt dahinter bzw. wie machen die das? Zunächst einmal, die genannten Sticker gehören zum Brand “Ready to eat“, welcher wiederum Teil der holländischen Firma Natures Pride ist. Diese besitzt seit 2012 übrigens ein “Fair for Life – Social & Fair Trade” Zertifikat sowie eine eigene Stiftung, welche soziale Projekte in den Anbauländern unterstützt. Doch zurück zum Obst: Angaben der Firma zufolge müssen die Produzenten einem höheren Qualitäts und Reifestandard entsprechen, bevor sie in das Programm aufgenommen werden können. Die genannten Produkte 2 Wochen später geerntet als andere tropische Früchte welche sich in europäischen Supermärkten finden und im Anschluss noch nachgereift. So kommen dann eben reifere, saftigere Mangos, Pithayas & co. mit einem höheren Zuckergehalt ins Regal. So einfach kann das also sein.

Nun aber genug der Worte und hier nun endlich das Rezept, ihr seid beim Lesen bestimmt schon fast verhungert:

ANZEIGEN