Smoothies, Saefte & co.

Acerola- Blaubeer- Smoothie

Kaum aus Mexiko zurück, hat mich direkt eine dicke Erkältung heimgesucht. Während ich sonst nur sehr selten krank werde, ließ sich in diesem Fall fast zu vermuten, dass die meinerseits so verhasste Kälte und fast 40°C Temperatur-Unterschied vielleicht doch nicht ganz spurlos an mir vorbei gehen. Entsprechend war ich dann auch mal wieder an der Reihe. Da ich allerdings kein großer Freund von Medikamenten bin (zumindest solange sich diese vermeiden lassen), habe ich es, wie immer, erst einmal mit einer geballten Ladung frisch gebrühtem Ingwer-Tee, der ein oder anderen heißen Zitrone, Inhalieren, Minzöl und vor allem vielen Vitaminen und Antioxidantien versucht. Zusammen mit viel Schlaf meiner Meinung nach die sinnvollere Erkältungsbekämpfung.

Für meinen Smoothie habe ich mir entsprechend auch mal eine Packung Acerola-Püree gegönnt. Die säuerliche Frucht gehört, seitdem ich in Brasilien gewohnt habe, zu meinen absoluten Obst-Favorites. Die Frucht verfault schnell und ist daher bei uns nicht frisch erhältlich. Ebenso wie andere tropische Obstsorten die es bei uns selten frisch gibt, wie z.B. Guave oder Açai, ist Acerola mittlerweile in einigen Supermärkten in der Tiefkühltruhe als Fruchtpüree zu finden. Entgegen der gebräuchlichen Bezeichnung “Acerola-Kirsche” ist die Acerola übrigens eine Steinfrucht. Allerdings hat sie nicht nur anderen Steinfrüchten einiges voraus, da sie zu den vitaminreichsten Obststorten gehört die es gibt. Auf 100g Frucht enhält sie im Schnitt 1.700mg Vitamin-C. Zum Vergleich: Zitrusfrüchte schaffen es gerade mal auf einen durchschnittlichen Vitamin-C Gehalt von 50mg pro 100g. Entsprechend ist sie auch bei Erkältung eine gute Möglichkeit, den erhöhten Vitamin-C-Bedarf des Körpers zu decken. Natürlich ist die Acerola auch ohne Erkältung verdammt gesund…und vor allem köstlich!

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Frozen Berry Bowl

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Nach einem März in der brasilianischen Sonne fällt das nach Hause kommen in den vermeintlichen Hamburger Frühling gar nicht so leicht und, wie immer, wäre ich am liebsten einfach nicht in das Flugzeug gestiegen. Bin ich dann leider doch. Da ich mir weder Sonne, noch Wärme, noch ein paar Kilo Strand und ein Stückchen vom Amazonas einpacken konnte, muss nun statt dessen Essen herhalten, welches mich an den viel zu kurzen Monat Sommer erinnert und schon einmal auf den der hoffentlich noch kommt freuen lässt.

Eine meiner absoluten Lieblingsspeisen in Brasilien ist “Açaí”, ein fruchtiger und erfrischender Snack, welcher sich auch gut als Nachspeise oder sogar Frühstück eignet. Lest ihr irgendwo in Brasilien “Açaí” ist nämlich in der Regel nicht die frische Açaí-Beere (welche übrigens an einer Palme wächst) gemeint, sondern meist eine ganze Speise, bei welcher die Beeren gefroren als Sorbet oder Smoothie vermixt werden und entweder pur oder mit Banane und Granola daher kommen. Köstlich! Auch wenn gefrorenes Açaí-Püree inzwischen in ein paar größeren Supermärkten auch auf unserer Seite der Welt erhältlich ist, ist es hier leider sehr teuer. Damit dieser tolle Snack für alle erschwinglich ist habe ich ihn mit Blaubeeren nachgebaut. Diese kommen recht nah an den Geschmack der original Speise mit Açaí und sind meiner Meinung nach vielleicht sogar noch etwas leckerer als die gehypten Amazonas-Beeren. (Wer ein paar Euro zu viel übrig hat und extrem neugierig ist kann sich ja trotzdem auf die Suche nach dem gefrorenen Açaí im Supermarkt machen um auch mal das Original zu testen).

Ansonsten braucht ihr nicht viele Zutaten oder Zeit um euren Frozen Berry Bowl nach brasilianischer Art zuzubereiten, mal abgesehen von einem Mixer mit genügend Power. Diesbezüglich haben mir in den letzten Jahren immer wieder LeserInnen gemailt und nach einer erschwinglichen Alternative zu den Hochleistungsmixern gefragt (für welche man “mal eben” hunderte Euro locker machen muss. Oft wusste ich auf diese Frage keine gute Antwort, habe kürzlich aber ein Produkt entdeckt, welches für die Mixer-Suchenden unter euch vielleicht interessant ist: der Silent Mixx (von Bosch), denn dieser ist weitaus erschwinglicher als die Profi-Geräte und kommt trotzdem mit diversen nützlichen Features daher. Die drei automatischen Programmen eignen sich um warme als auch kalte Speisen zu verarbeiten und lassen sich auf”Smoothie” (püriertes), “Crushed Ice” und “gehackte Zutaten aller Art” einstellen. Dank seines Schallreduzierungssystems mixt er außerdem sehr leise, wie auch der Name schon ahnen lässt. Die Messer lassen sich einfach aus dem Mixer entnehmen und sind so sehr leicht zu reinigen, zumal das Mixbehältnis ansonsten auch in die Spülmaschine darf. Insgesamt also ein praktisches Teil mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Nun aber endlich zurück zum Rezept und dem Berry Bowl…lasst es euch schmecken! ANZEIGEN

Roter Eistee

Eistee lässt sich super leicht in verschiedenen Variationen selbst zubereiten, so auch diese herb-frische Variante mit Roter Bete, Ingwer und Minze. Das tolle ist außerdem, dass ihr (im Gegensatz zu fertigen Eistees aus dem Supermarkt) auch die Süße selbst bestimmen könnt oder mit gesünderen Alternativen zu dem von der Industrie genutztem Zucker süßen könnt.

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Pinky and the. . . Beetroot

“Denkst du dasselbe was ich denke, Pinky?” – “Ohne Rote Bete wird das nichts mit der Weltherrschaft, Brain.” So oder ähnlich eins der original Zitate, da bin ich fast sicher. ANZEIGEN

Mandel- Beeren- Smoothie

Falls ihr euch immer noch nicht von Sylvester erholt habt, habe ich heute vielleicht das Richtige für euch bzw. euren Körper: ein paar Vitamine aus dem Mixer…;) ANZEIGEN