Rohe Cashew-Beeren Torte

Irgendwas läuft da ganz klar verkehrt, wenn man sich in der Mittagspause schon für den müdesten Menschen der Welt hält. Da hilft auch ein großes Stück dieser sehr leckeren rohen Torte nicht mehr, um meine Nervenbahnen wieder auf die Spur zu bringen. Immerhin verschafft sie jedoch kurze Momente von Glück am Arbeitsplatz (und, ganz wichtig: eine ganze Menge Neid der Kollegen_innen) und das rechne ich ihr verdammt hoch an.

(25 Minuten bezieht sich hier auf die reine Zubereitungszeit und beinhaltet leider kein warten auf eingeweichte Nüsse & co.)

 

 

    • 250g Mandeln
    • 100g Walnüsse
    • 200g gertocknete Datteln
    • Optional: 2-3 EL Kakao
    • 250g Cashews
    • 125g Kokosfett
    • 1 Banane
    • ca. 20-50ml Agavendicksaft (je nachdem, wie süß ihr es mögt. Abschmecken!)
    • 1 Vanilleschote
    • 1/2 – 1 Zitrone (Saft)
    • etwas Wasser (ca. 50-100ml, ihr könnt hier gut das Wasser benutzen, in welches ihr zuvor die Datteln eingeweicht habt)
    • 250g gemischte Beeren (funktioniert wunderbar mit tiefgekühlten Beeren)
    • Optional (Deko): getrocknete Maulbeeren

 

 

Die Cashews, Mandeln sowie die getrockneten Datteln zunächst für mindestens 1-2 Stunden einweichen und im Anschluss das Wasser abgießen (das Wasser der Datteln könnt ihr zunächst aufbewahren, da ihr es in den nächsten Schritten noch weiter verwenden könnt).

Die Walnüsse grob hacken. Die Mandeln sowie Datteln im Anschluss zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten (geht am einfachsten mit einem leistungsstarken Standmixer). Die Walnüsse sowie optional Kakaopulver hinzugeben und die Masse verkneten. Diese dann direkt in einer Springform verteilen, den „Teig“ an den Seiten leicht nach oben drücken. In den Kühlschrank stellen, während ihr den Rest zubereitet.

Für die helle Cremefüllung die Cashews zusammen mit dem Kokosfett (geschmolzen), Agavendicksaft, der Vanille, Zitronensaft, etwas Wasser und der Banane in einen Standmixer geben und zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten. Mit Zitrone, Agavendicksaft und Vanille abschmecken.

Etwa 1/3 (oder auch 1/4 davon) im Standmixer belassen und die Beeren hinzugeben. Erneut mixen – entweder bis ihr auch hier eine gleichmäßige Masse habt oder etwas kürzer, falls eure Füllung noch Fruchtstücke enthalten soll.

Nun nur noch die Beeren-Füllung auf den Boden geben und glatt streichen. Die helle Cashewcreme darüber verteilen, erneut glatt streichen und für mindestens 4-5 Stunden (besser jedoch über Nacht) kalt stellen.

Nach Belieben mit getrockneten Früchten, Nüssen etc. dekorieren.

Comments 38

  1. FUP
    Reply

    unfassbar! die mach ich morgen.

    15 Februar, 2012
  2. Annika
    Reply

    Liebe Sarah,

    ganz blöde Frage, aber: getrocknete Datteln oder frische?

    LG und Grüße, Annika

    16 Februar, 2012
    • Anonymous
      Reply

      getrocknete!

      17 Februar, 2012
    • Carmen
      Reply

      Hi,

      in D ist es uuuuunglaublich schwer an frische Datteln zu kommen. Mir sind zumindest noch keine über den Weg gelaufen.

      19 Februar, 2012
      • Rike
        Reply

        Also ich besorge frische Datteln immer in der Metro (gibt es im Herbst/Winter dort), ab und an gibt es sie für wahnsinnig hohe Preise in kleiner Menge aber auch auf Wochenmärkten oder im Supermarkt…

        4 März, 2012
        • Annika
          Reply

          Ja, wir bekommen die hier in Berlin auch ab und an im Biomarkt…

          20 April, 2012
  3. Der vegane Wochenrückblick (KW 7/2012) | Deutschland is(s)t vegan | Deutschland is(s)t vegan
    Reply

    […] Rohe Cashew-Beeren-Torte!! […]

    18 Februar, 2012
  4. Sonja alias Sole
    Reply

    Ich hab sie ausprobiert- wirklich lecker!!!
    Hier kannst Du die Variante ohne Schoko im Boden sehen: http://casa-soleggiata.blogspot.com/2012/02/diese-cashew-beeren-torte.html

    21 Februar, 2012
    • Anonymous
      Reply

      hey sonja,

      freut mich, dass es euch geschmeckt hat! der boden lässt sich im übrigen auch super mit allen möglichen trockenfrüchten und/oder anderen nüssen abwandeln! einfach mal ausprobieren… :)

      lg,sarah

      21 Februar, 2012
  5. Nina
    Reply

    Also könnte man statt der Walnüsse auch Erdnüsse nehmen? Oder was würde sich da am besten eignen? Habe eine extreme Walnuss- und Haselnussallergie und somit kommt das leider nicht infrage. Würde den Kuchen aber zu gerne mal machen. Viele Grüße

    24 Februar, 2012
    • Anonymous
      Reply

      du kannst die walnüsse auch einfach komplett weglassen (dann ergibt es eben etwas weniger boden bzw. einen boden ohne stückchen) oder stattdessen andere gehackte nüsse nehmen!
      viel spaß beim ausprobieren!
      sarah

      24 Februar, 2012
  6. Jasmin
    Reply

    Wow, die sieht echt zum anbeissen aus!! Würde auch super gerne mal ne Rohkost Torte ausprobieren, aber die scheinen in der Regel Nüsse zu enthalten. Mensch, das fuchst mich wirklich, dass ich die meisten Nüsse nicht vertrage.. Habe mal von Herrn Moschinski ein Cashew Dessert gemacht und nach wenigen Löffeln dacht ich, ich bräucht ne Zungentransplantation :P

    3 März, 2012
    • Anonymous
      Reply

      hey jasmin,

      ja, in den meisten rohen torten/kuchen sind in der tat eine meeeenge nüsse…

      an deiner stelle würde ich mal folgendes ausprobieren: statt kokosmus/öl durch kakaobutter verwenden, den teig nur aus verschiedenen trockenfrüchten machen statt aus früchten und nüssen und die füllung z.b. mit früchten oder eine schoko-mousse füllung aus avocado, banane & kakao.

      liebe grüße,
      sarah

      3 März, 2012
  7. Lena
    Reply

    liebe sarah,

    meinst du, man könnte die torte auch noch mit einer schoko-mousse pimpen? zwischen der beeren- und der hellen creme?

    27 März, 2012
    • Anonymous
      Reply

      hallo lena,
      das sollte kein problem sein. allerdings würde ich die torte dann zwischen den einzelnen schichten auf jeden fall kalt stellen, damit diese etwas fest werden können bevor du die nächste schicht drauf gibst.

      28 März, 2012
  8. Jay
    Reply

    Huhu.

    Ich sehne seitdem ich das Rezept sah dem Tag entgegen, an dem ich es endlich machen kann :)
    Nächste Woche wird es so weit sein. Verrätst du mir, welche Größe die benutzte Springform hat? habe verschiedene Größen und möchte nicht, dass der Boden dann total dünn wird, nur weil ich die Risenvariante genommen habe.

    Liebe Grüße
    Jay

    29 März, 2012
    • Jay
      Reply

      Ach ja, noch eine Nachfrage ^^;
      Ich habe noch unmengen an Palmin. Meinst du, dass mensch auch Palmin (das feste) benutzen kann, oder sollte es lieber das halbflüssige Kokosfett aus dem Glas sein?

      29 März, 2012
      • Anonymous
        Reply

        ich hab bisher immer nur halbflüssiges/weiches kokosfett gehabt…. aber falls du es mit einer alternative probierst gern bescheid sagen, obs geklappt hat :)

        31 März, 2012
    • Anonymous
      Reply

      hallo jay,

      meine springform hat (und leider muss ich raten, weil aktuell meine küche umgebaut wird und ich nicht an meinen kücheninhalt komme, da der grad zwischengelagert wird ;)) so ca. 22-24cm durchmesser. falls du merkst, dass es zu flach wird, kannst du den teig aber auch problemlos wieder zusammen-matschen und dann in eine kleinere form drücken ;)

      31 März, 2012
  9. Steph
    Reply

    Das sieht ja echt total lecker aus :) Da ich gerade auf Zucker verzichte wär das natürlich eine super Torte :D
    Ich werde sie aber mal mit Palmin oder Palmin soft testen, weiß nicht wie ich auf die schnelle an Kokosfett komme.

    15 Mai, 2012
  10. katja
    Reply

    hallo!

    kann man in den boden eigentlich auch haferflocken mischen, um die nüsse etwas zu reduzieren?

    lg
    katja

    18 Mai, 2012
    • Anonymous
      Reply

      hi katja,

      hab ich noch nie ausprobiert, denke aber, dass das ganz gut funktionieren sollte!

      18 Mai, 2012
  11. Lena
    Reply

    Hast du die Torte eigentlich mit Zutaten in Rohkostqualität gemacht? Denn allein 250g Mandeln kosten ja schon über 10 Euro.

    6 Juni, 2012
    • Anonymous
      Reply

      wenn ich all die nüsse, die ich so verspeise in rohkostqualität essen würd (egal ob in dieser torte oder auch so), wär ich jeden monat schon nach seeehr wenigen tagen pleite ;) deshalb: auch wenn die torte absolut rohkosttauglich ist, für mich selbst ist „rohkost“ kein standard den ich unbedingt erfüllen muss oder eben preislich bei solchen torten überhaupt könnte, für mein budget sind agavendicksaft/kokosfett etc. in vernünftiger qualität leider schon teuer genug…

      7 Juni, 2012
  12. alex
    Reply

    danke für das tolle rezept!! ist suuuuper angekommen!und einfach zu machen!seehr lecker!mach ich bestimmt öfters!

    7 Mai, 2013
  13. Alice
    Reply

    Liebe Sarah,
    meine Mutter hat in ein paar Tagen Geburtstag, und ich wollte ihr gerne eine vegane Torte machen. So könnte ich ihr zeigen, dass vegan auch lecker sein kann… sie ist bislang noch nicht so überzeugt davon. Ich weiß nicht, ob ich da lieber diese Torte oder die Cashew-Macadamia-Kirsch-Kakao-Dings machen soll, jedenfalls soll es natürlich beeindrucken. Diese Torte sieht schon ziemlich genial aus, aber hast du vielleicht noch eine Idee, wie ich das ganze noch ein bisschen festlicher aufpeppeln kann? ;) Und wie groß wird die eigentlich?
    Danke jedenfalls schonmal für das Rezept!
    LG, Alice

    8 Mai, 2014
    • Sarah
      Reply

      Liebe Alice,
      ich habe beide Torten in einer normalen Springform gemacht (ungefähr so groß wie ein normal großer Essensteller). Weiß leider nicht welchen Durchmesser die genau hatte, weil meine Springform in Deutschland ist und ich in Brasilien bin und deshalb nicht nachmessen kann. Du kannst natürlich auch eine kleinere Springform nehmen, dann wird sie eben etwas höher, was im Zweifelsfall natürlich besser ist als zu flach.
      Welche du machen sollst kann ich dir jedoch nicht sagen, Geschmackssache. Diese hier ist eben beeriger und etwas cremiger, die andere wird etwas fester… je nachdem wo du einkaufst wirst du bei der anderen Torte eventuell auch das Problem haben, das Kokosmus nicht ganz einfach zu finden ist, da es in den meisten Reformhäusern nur Kokosöl zu kaufen gibt. Für eine wirklich festliche Deko fällt mir spontan nichts ein…ich nehme für Rohkosttorten immer nur Nüsse (gemahlen oder ganz) oder Trockenfrüchte als Deko.
      Liebe Grüße,
      Sarah

      8 Mai, 2014
  14. Regine
    Reply

    Hallo, die Torte sieht wirklich MEGA lecker aus

    5 März, 2015
  15. Julia
    Reply

    Sieht suuuuper lecker aus!! Leider vertrage ich kein Kokosfett, was kann ich als Ersatz nehmen??

    2 Juli, 2015
  16. Petra
    Reply

    Hallo, kann ich die Torte auch einfrieren?

    11 Juli, 2015
  17. Roh-vegane Cashew-Beeren-Torte | Mondvogel
    Reply

    […] Eine Cashew-Beeren-Torte, frei nach dem Rezept von Vegan Guerilla! […]

    27 Juli, 2015
  18. Anni
    Reply

    Der Kuchen sieht ja so lecker aus :)
    Kann man auch Kokosöl anstatt Kokosfett nehmen? Das ist ja kalt auch fest…
    Danke schon mal :)

    22 Dezember, 2015
    • Sarah
      Reply

      Ja, funktioniert genauso. Kokosöl, fett als auch muß ergeben zwar ganz leicht andere Ergebnisse, funktioniert aber alles ganz gut (letztlich geht es ja auch vor allem darum, das die Masse fest wird… Kakaobutter tut es z.B. auch in kleinen Mengen).

      22 Dezember, 2015
      • Anni
        Reply

        Super, danke für die schnelle Antwort :)

        22 Dezember, 2015
  19. Julia
    Reply

    Wenn man annimmt, dass die Beerentorte 6 Stück ergibt, kommen da mehr als 900 kcal pro Stück raus :-( Geht das auch irgendwie kalorienärmer? Sonst wird das nie was mit der Sommerfigur…. ;-)

    18 Mai, 2016
  20. Cashew- Kokos- Rawcake mit Morgina, Maca und Blaubeeren | Vegan Guerilla
    Reply

    […] doch in meinem Rezept-Archiv vorbei: Dort findet ihr auch einen rohen Schokoladenkuchen, einen Rawcake mit Cashew und Beeren, einen zitronigen Avocadokuchen sowie eine Version mit Macadamias, Kakao, Cashews und Kirschen. […]

    24 März, 2017
  21. Susen
    Reply

    Hab sie heute Nacht entdeckt und heute gleich gemacht. Hab noch frische Beeren auf den Boden gelegt und Palmin genommen. Mega lecker wie alle fanden. Das nächste Mal würde ich weniger Palmin nehmen da die Creme doch recht fest geworden ist. Ansonsten Top.

    3 September, 2017
  22. Roh-vegane Cashew-Beeren-Torte – Laubkuschlerin
    Reply

    […] Am Wochenende durfte ich die leckerste Torte seit langem essen: Eine Cashew-Beeren-Torte, frei nach dem Rezept von Vegan Guerilla! […]

    4 November, 2017

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