Ofen-Seitan

Ofen-Seitan




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Schonmal Seitan selbst gemacht? Wenn nicht wirds Zeit. Hier die gebackene Variante aus dem Ofen.

 

    • 250g Seitanfix (Gluten)
    • ca. 250ml Wasser
    • Gewürze nach Belieben (siehe Rezepttext)

 

Seitan machen ist ganz leicht und geht auch recht schnell, wenn man sich fertiges Gluten kauft. Heute möchte ich euch meine Lieblingszubereitungsvariante vorstellen. Auf diese Art und Weise bekommt ihr einen Seitan mit knusprigen Rändern, der sich hervorragend zum anbraten eignet.

Ofen auf 175°C vorheizen. Seitanfix (Gluten) mit Gewürzen vermischen. Ich habe mich heute für folgende Gewürze entschieden: Knoblauchpulver, Salz, Paprikapulver (süß), Pfeffer und Gyrosgewürz. Je nachdem, wozu ihr den Seitan später weiterverwenden wollt könnt ihr ihn natürlich auch anders würzen. Super ist z.B. auch Barbequegewürz. Prinzipiell nicht an Gewürzen sparen, weil der Seitan sonst zu gechmacklos wird. Die Mischung unbedingt kurz durchrühren bevor ihr das Wasser hinzugebt. Hier gilt: ungefähr genausoviel oder etwas mehr Wasser wie Seitanfix verwenden. Einfach so lange Wasser dazu und verkneten (am besten mit den Händen) bis ihr einen schönen Teigklumpen habt. Diesen dann in Alufolie einwickeln und 1,5 Stunden in den Ofen damit. Wenn der Seitan fertig ist die Alufolie unbedingt zeitnah entfernen (am besten ohne sich zu verbrennen), weil sonst Alufolienschnipsel am Seitan kleben.

gepostet am by Sarah in Basics, Rezepte

25 Antworten auf Ofen-Seitan

  1. Bernd Wand

    ich mache es ähnlich. jedoch würde ich die gewürze ins wasser geben. so kann man noch abschmecken.
    sinn macht es auch kleinere portionen in alufolie ein zu schlagen, da es dann schneller geht (20-30 min ca.)

  2. dies das

    geht das nicht noch derbe auf?
    explodiert die alufolie nicht?
    ich koche seitan sonst immer und dabei quillt das nochmal ordentlich.

    naja, ich probiers einfach mal aus..

    • peter

      ne, beim kochen zieht der klumpen ja auch wasser wie n kamel

  3. sarah

    nee, die alufolie explodiert nicht ;)

  4. Mr. Z

    Hab auf ähnliche Weise vor geraumer Zeit Nen Braten gemacht.
    Hab den Glutenpulver vorher aber noch pürierte Erbsen und Linsen beigefügt. Dann das ganze deftig gewürzt und mit halb Öl und halb wasser vermischt. Dann Backpapier drüber und dann die Alufolie.
    Als das ganze Fest war (ist anfangs leicht Porös) abkühlen lassen und dann zusammen mit etwas Rotwein und Kartoffeln in einen Bratschlauch für knapp ne Stunde.
    Das Ergebnis hat ein bisschen an nen Hackbraten erinnert hat aber sehr gut geschmeckt :)

  5. Pingback: Schupfnudelpfanne – Seitan & Champignon mit “Käse”-Sahne-Sauce | Vegan Guerilla

  6. nina

    Hi! Hast du auch ein Rezept auf Lager, wie man Seitan kochen kann? Bekommt man das gleiche Ergebnis, wenn man ihn dann kleinschneidet und für Döner in der Pfanne anbrät?

    • Sarah

      ja, das rezept findest du auch in der kategorie basics. generell: es ist nicht das gleiche ergebnis, aber letztlich geschmackssache was man lieber mag… ;)

  7. Charlotte

    Hi,
    ich hab mal eine Frage zur Aufbewahrung und Haltbarkeit von Ofenseitan.
    Ich hab das Rezept neulich nachgekocht (leider hab ich es etwas mit dem Salz übertrieben) und wollte mal wissen, wie bewahrst du den Seitan auf, wenn du ihn nicht direkt weiterverarbeitest. Packst du ihn dann in Folie oder ebenfalls einweichen (so wie den gekochten Seitan)? Und hast du zufälligerweise auch eine Ahnung wie lange sich der Seitan im Kühlschrank hält?
    Vuielen Dank für die Info :)

    • Sarah

      Hi Charlotte, ich packe ihn immer in Frischhaltefolie. Allerdings koche oder backe ich mir auch immer nur Portionen, die ich dann innerhalb weniger (3-4) Tage aufbrauche, von daher weiß ich leider nicht, wie lange der sich wirklich hält… andererseits: eigentlich ist ja auch nichts drin, was schlecht werden kann ;)

  8. Thara

    Woran erkenne ich denn, dass der Ofenseitan fertig ist? Hab eben ne kleine Portion ausprobiert: Außen ein wenig knusprig, innen sehr weich … kA, ob das so gehört …

  9. Julian

    Hallo liebe Veggies,

    ich habe jetzt endlich mal Backofenseitan ausprobiert. Meine Erfahrungen könnt ihr hier nachlesen.

    http://www.vegan-zweipunktnull.de/2013/05/seitan-selber-machen-backofenseitan.html

    Danke für die Inspiration liebe vegan guerilla :)

  10. Unplanbar

    also …. nun hab ich es endlich mal ausprobiert… der eine Teil auf dem Ofen im Sud und der andere Teil im Ofen …. allerdings habe ich den Teig nicht mit Wasser sondern mit vorher gekochten Linsendahl verknetet… jetzt bleibt abzuwarten… ist noch auf und im Ofen

  11. Unplanbar

    so…. fazit .. beides geht! Der aus dem Ofen ist außen trocken und somit etwas knusprig und die aus dem Sud sind lockerer aber saftig und schmecken aber ein wenig wie Klöße… alles aber durchaus weiter verarbeitbar… danke für die Anregungen..

  12. Amisajo

    Also… bei mir wude daraus ein sehr wohl riechendes, aber total herkömmlich amutendes BROT :( total luftig und knusprig.

    • Sarah

      dann hast du vermutlich nicht lange genug gewaschen und hattest noch zu viel von der mehlstärke mit im teig.

      • Amisajo

        Oooooch mensch :((((( ich hab doch extra fertiges Seitan Pulver gekauft… von waschen stand da nix drauf auf der Gebrauchsanweisung. Ich hab das von VEGANIC BIO Seitan Pulver.

  13. Pingback: Was gibt es heute bei euch zu Essen? - Seite 150

  14. Sol

    geht es nicht ohne Alu Folie, seit einige Zeit ist bekannt worden dass Aluminium krebserregend ist. Hat jemand noch andere Rezepte für den Ofen ohne das Aluminium zu benutzen? LG, Sol

  15. els

    Hey sol
    ich habs nich ausprobiert aber es gibt doch so Steintöpfe für den Backofen (ich kenne die als “Römertopf”)vielleicht funktioniert sowas. Lg

  16. Pingback: Kastanien- Seitan | Vegan Guerilla

  17. Pingback: %post title% | Veggietag Münster

  18. Pingback: Vegan und lecker: Seitan Teriyaki-Style und Quinoa-Spinatsalat

  19. Zoe

    Hi,
    Ich mach das heute so: erst in Backpapier fest einwickeln, dann in Alufolie. Mach ich bein Hackbraten auch, kommt immer gut. Heiß auspacken und gut.

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