Süß-Saure Ananas-Gemüsepfanne

Ich hatte vor einigen Jahren so eine Phase in der ich in wenigen Monaten gefühlte 200 Liter süß-saure Sauce verschlungen habe (natürlich nicht pur). Ein längerer Auslandsaufenthalt setzte dem dann abrubt ein Ende und als ich im Anschluss daran nach Hamburg zog war der Asia-Imbiss und die (ehemalige) Liebligssauce irgendwie in Vergessenheit geraten. Doch alte Essensgewohnheiten mal wieder auszubuddeln macht Spaß; einziger Unterschied ist, dass ich die Sauce nun selbst mache.

 

 

    • Reis für 2 Personen
    • 1 Ananas
    • 1 rote Paprika
    • 1 gelbe Paprika
    • 200g Erbsenschoten
    • 1/2 Brokkoli
    • etwas Sesamöl
    • 1/2 bis 1 Bund Frühlingszwiebeln (nach Belieben)
    • Für die Sauce:
    • 1 EL Essig (weiß)
    • 2 EL Ketchup
    • ca. 1 1/2 EL Rohrzucker
    • 1 gehäufter EL Maisstärke
    • 1 EL Zitronensaft
    • 1 EL Sojasauce
    • Optional: 2 TL Garam Masala
    • etwa 200ml Ananassaft (geht auch aus der Dose)

 

 

Den Reis kochen.

Paprika, Frühlingszwiebeln, Brokkoli und Erbsenschoten in Stücke schneiden. In einer Pfanne etwas Sesamöl erhitzen. Zunächst den Brokkoli in die Pfanne geben (ich habe ihn diesmal nicht vorgekocht, da ich Brokkoli gern angebraten und etwas knackiger mag – wer anderer Meinung ist kann den Brokkoli ein paar Minuten vorkochen und erst gegen Ende mit in die Pfanne geben), dann die Erbsenschoten dazu geben und ein paar Minuten anbraten. Kurz darauf die Paprika und Frühlingszwiebeln ebenfalls in die Pfanne tun und alles zusammen noch ein paar Minuten anbraten bis das Gemüse die gewünschte Konsistenz erreicht hat (je nachdem, ob ihr es noch knackiger und gut durchgebraten mögt). Wer möchte kann das Gemüse z.B. mit 1-2 Tl Garam Masala würzen. Das ist allerdings nicht unbedingt nötig, da die Sauce einen starken Eigengeschmack hat.

Während das Gemüse noch brät könnt ihr schonmal die Sauce vorbereiten. Hierzu den Ananassaft in einen kleinen Topf geben. Maisstärke mit einem Schneebesen unterrühren und beides zusammen erhitzen. Zitronensaft, Essig, Sojasauce, Ketchup und Rohrzucker ebenfalls einrühren. Kurz aufkochen, dann die Hitze reduzieren, Ananasstückchen hinzugeben und 2-3 Minuten eindicken lassen. Eventuell noch mal abschmecken. Die Sauce könnt ihr entweder separat zum Gemüse servieren oder einfach unterrühren.

Lecker dazu sind übrigens auch knusprige Tofuecken, wie in diesem Rezept.

Comments 9

  1. Petra
    Reply

    Mhh, bekomm gleich Hunger. Hier gibt es ja wirklich viele tolle Rezepte, werde mich mal quer durchkochen! :)

    29 Mai, 2011
  2. Tablaeee
    Reply

    wie viele frühlingszwiebeln?!

    11 Juni, 2011
    • Anonymous
      Reply

      oh sorry, hab die wohl vergessen ;) sind jetzt bei den zutaten eingefügt!

      11 Juni, 2011
  3. Tablaeee
    Reply

    super danke, war aber auch mit der von mir improvisierten menge sehr lecker :)

    14 Juni, 2011
  4. Babsi
    Reply

    Sieht super lecker aus. :) Koch ich morgen nach mit DIY Seitan. :P

    22 Juni, 2011
  5. Kurzer Zwischenstand zum Essen | karogoesvegan
    Reply

    […] den Frischkäseersatz bekommen und werde da noch ein wenig rumprobieren. Heute habe ich dieses Rezept nachgekocht und finde es grandios. Die süß-saure Sauce ist mir tatsächlich gelungen und es […]

    6 Januar, 2012
  6. Dominik
    Reply

    Super lecker! Danke!!!

    16 Juni, 2012
  7. Wiebe
    Reply

    Wow diese Süss-Sauer-Soße ist ja göttlich lecker. Nicht nur zum Gemüse sondern auch zum Reis. Da kommt richtiges Asia Feeling auf. Tolles Rezept!

    18 August, 2012
  8. Steffi geht fleischfrei durch die Wochen | vivicubbins's Blog
    Reply
    7 Februar, 2013

Leave A Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.