Veggie Street Day 2011 &&&

Print Friendly

Schon lange habe ich mich auf den Veggie Street Day 2011 in Dortmund gefreut – zu Recht, wie sich herausstellte. Gestern war es dann endlich so weit und da ich zur Zeit ohnehin für ein paar Tage in der Nähe von Dortmund unterwegs bin, entfiel auch die doch etwas längere Anfahrt von Hamburg aus – dementsprechend kamen wir schon um halb 12 an, mit dem kleinen Bonus nicht einmal besonders früh dafür aufstehen zu müssen. Als nicht-Kenner Dortmunds freute es mich auf den ersten Blick besonders, dass der Veranstaltungsort (Reinoldikirchplatz) direkt im Zentrum der Stadt liegt und so auch sehr viele Menschen, die nicht des VSD’s halber in Dortmund unterwegs waren, einlud sich zu informieren und zu schlemmen. Natürlich zog der VSD auch viele Veganer_innen und Vegetarier_innen aus ganz Deutschland (und sicherlich auch darüber hinaus) in die Stadt – mit dem überaus erfolgreichen Ergebnis eines bis oben hin mit Menschen gefüllten Platzes und über 9000 Besuchern (laut Angabe des vebu, der den Event zusammen mit die Tierfreunde e.V. veranstaltete).

Mit dabei waren unter anderem Vegan Wonderland / Vegan Wondercakes, welche mit Kims Tortenkunstwerken (Kunst scheint hier wirklich eher als Bezeichnung zu passen als ein schnödes “Gebäck”), Burgern und Artikeln aus ihrem Onlineshop begeisterten. Döner und viele weitere Leckereien boten Vantastic Foods zusammen mit der Vegan Fast Food Crew – die, wie die bei weitem längste Schlange des VSD erahnen ließ, hunderte, wenn nicht sogar tausende, Mägen glücklicher machten. Silent Cries Distro präsentierte neue T-Shirts. Roots of Compassion bot, wie immer, ein Sortiment von lesenswerten Büchern bis hin zu Shirts, Taschen und Stickern (mein Liebling: “Being vegan means I’m trying to suck less”). Avenging Animals brachte nicht nur die hauseigene Kollektion sondern auch unglaublich gute Kunstdrucke mit. Ich bin großer Fan. Bei Greenality, Sea Shepherd, dem Bekleidungssyndikat und Veglay konnten Shirts und Hoodies geshoppt werden. Vegane Zeiten hatten ihren Stand bis oben hin mit Vegetarian Shoes gefüllt. Bei lifefood gab es köstliche Schokolade, Riegel und vieles mehr – auch zum probieren (yumm!). Darüber hinaus waren natürlich auch die “üblichen Verdächtigen” und viele weitere dabei, die informierten, Projekte vorstellten, Essen und vieles mehr boten – Hof Butenland, peta2, die Vegane Gesellschaft Deutschland und Österreich, Lush Deutschland, Signor Verde, VegaDo und und und..

Darüber hinaus gab es auch ein ganztägiges Rahmenprogramm: Jérôme Eckmeier zauberte leckeres Essen und das gleich zwei Mal. Nessi, Sancho Panza, Albino und Callya sorgten für passende Musik. Das Vegan Strength Team und das Team Iron Mind boten Konter zu weit verbreiteten Vorurteilen, wie, dass Veganismus und Extremsport nicht zusammen passen. Und auch sonst gab es weitere Auftritte, Interviews und vieles mehr.

Aufgrund der meist sehr langen Schlangen an den verschiedenen Essens-Ständen und nicht zuletzt weil mir mein Freund schon seit Wochen vom Kartoffellord vorschwärmte holten wir uns dann zwischendurch auch noch einen “Arabic”. Dieser kam in einem leckeren, fluffigen Vollkornwrap daher, gefüllt mit Salat, Sojachunks und großartiger Sauce. 100 Punkte dafür, auch wenn der Imbis des Kartoffellords eigentlich erstmal nicht so aussieht, als ob man dort ernsthaft etwas essen wollen würde (bzw. als ob es dann auch schmeckt).

Weiter ging der Ausflug zum Cakes n Treats. Diese Idee hatten natürlich viele weitere der Besucher des VSD’s – dementsprechend voll war es auch. Mit etwas Glück ergatterten wir dann doch noch einen Platz und gönnten uns einen Shake und Kaffee, welche beide sehr lecker waren. Aufgrund der Menge des verfügbaren Essens an diesem Tag verzichteten wir dann jedoch darauf Kims Tortenkunstwerke auch zu testen. Da das Café jedoch so hübsch eingerichtet, gemütlich (denkt man sich jetzt mal die wahnsinnig vielen Leute auf einem Haufen weg) und überhaupt sehr einladend war, wird es jedoch garantiert ein nächstes Mal geben. Auch der, dem Café direkt gegenüberliegende Vegilicious Veggie Shop musste natürlich besucht werden. Hier war es ebenso voll, was das erhoffte “in Ruhe Essen gucken und sich darüber freuen, mal keine Inhaltsstoffangaben zu lesen” maßgeblich erschwerte. Kurz vor Ladenschluss beschlossen wir dann dennoch das etwas längere Anstellen in Kauf zu nehmen um uns noch mit Leckereien für die nächsten Tage in der Kleinstadt (Urlaub;)) zu versorgen.

Alles in allem ein rundum gelungener Tag, der diese nicht sonderlich hübsche Stadt um ungefähr 10000% aufwertete. Liebe Grüße und vielen Dank an dieser Stelle auch nochmal an all’ die tollen Leute und Gespräche – ich habe mich gefreut viele von euch endlich mal persönlich kennen zu lernen bzw. wieder zu sehen…und sogar eine meiner Taschen habe ich in “freier Wildbahn” an einer unbekannten Person gesichtet. Ui :)

Ihr seht schon: ich könnte noch Stunden über diesen Tag berichten. Als Fazit lässt sich nur sagen, dass ich mir kommende Veggie-Street-Days auf jeden Fall dick in meinem Kalender anstreichen werde und ich mich schon jetzt auf nächstes Jahr freue.

Ach ja, Fotos gibt es dieses Mal leider keine. O-Ton Fotograf: “Ich bin hier im Urlaub.”

gepostet am by Sarah in Alles Andere, Blog

Antwort auf Veggie Street Day 2011 &&&

  1. Franziska

    Danke für den schönen Bericht und wirklich schade, dass ich nicht dabei sein konnte. Ich lache sehr laut über den Kommentar des Fotografen ;-) Viele Grüße & schönen Urlaub!

Kommentar hinzufuegen