Bester Schokokuchen

Leute, das muss Liebe sein – oder der beste Schoko-Kuchen der Welt! In meinem Leben habe ich schon extrem viele Schoko Kuchen gebacken und dabei fast genauso viele verschiedene Rezepte ausprobiert. Mit keinem davon war ich jemals so zufrieden wie mit diesem hier, denn: schokoladiger und zeitgleich saftiger wirds nicht. Deshalb gibt es heute, nach fast 10 Jahren der Bloggerei, tatsächlich den ersten wirklichen Schoko-Kuchen auf diesem Blog (Brownies, Schoko-Rohkostkuchen und Kuchen mit nur ein bisschen Schoki zählen nämlich nicht in diese Kategorie, finde ich). Kaum zu glauben, oder? Allerdings hat sich das Warten in diesem Fall definitiv gelohnt, zumindest, wenn ihr ebenso große Schoko-Junkies seid wie ich. Aber Vorsicht: Einmal zubereitet, kann der Genuss dieses Kuchens zu starken Suchtproblemen führen.

Da sich für etwas so wahnsinnig köstliches ohnehin kaum die richtigen Worte finden lassen, erspare ich euch diese und verbleibe heute einfach mal mit: Macht einfach diesen Kuchen – es lohnt sich!

Teig:

  • 240g Mehl
  • 240g Rohrzucker
  • 40g Kakaopulver (ungesüßt)
  • 100g Mandeln (gemahlen)
  • 1 TL Natron
  • 2 TL Backpulver
  • 200g zartbitter Schokolade, alternativ: zartbitter Schoko-Splitter oder zartbitter Schoko-Drops
  • 1 Päckchen Vanillezucker (alternativ: Mark aus einer Stange Vanille)
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Espresso- oder Kaffee-Pulver
  • 250ml Sojamilch (ungesüßt)
  • 120ml Rapsöl
  • 200ml Wasser
  • 245g veganer Joghurt (ungesüßt)
  • 1 EL Apfelessig

Glasur:

  • 200g Schokolade
  • 100g Margarine
  • Optional: 50g Puderzucker
  • ca. 100g Nüsse (gehackt)

Außerdem:

  • Eine Backform (Durchmesser am besten mind. 24cm)
  • etwas Margarine (zum Einfetten der Backform)

Den Ofen auf 180°C (Ober- & Unterhitze) vorheizen.

200g Kouvertüre fein hacken.

Die Sojamilch mit dem Apfelessig vermengen und für ein paar Minuten stehen lassen. Die Sojamilch gerinnt nach kurzem und ihr erhaltet eine vegane Buttermilch. Dies funktioniert jedoch nicht mit allen pflanzlichen Milchsorten. Der Kuchen wird aber trotzdem lecker, falls ihr keine Sojamilch zur Hand habt und lieber eine andere pflanzliche Milchsorte verwenden wollt. Mit Hafermilch habe ich ihn bereits gebacken und ebenfalls für sehr lecker befunden.

Mehl, Rohrzucker, Kakaopulver, gemahlene Mandeln, Natron, Vanillezucker, Salz, Kaffee-/Espresso-Pulver und Salz in einer großen Schale vermengen.

In einer zweiten Schale die flüssigen bzw. feuchten Zutaten (Sojamilch-Apfelessig-Mix, Rapsöl, Joghurt und Wasser) vermengen.

Nun die feuchten mit den trockenen Zutaten verrühren. Danach noch die gehackte Schokolade (oder Schoko-Raspeln/Drops) einrühren. Der Teig kommt euch sehr dünn vor? Don’t panic! Das ist normal!

Die Backform einfetten. Im Anschluss den Teig hineingeben und für 55-65 Minuten backen. Bevor ihr den Kuchen aus dem Ofen nehmt unbedingt nochmal mit einem Zahnstocher o.ä. testen, ob der Kuchen bereits gar ist. Bleibt kein Teig daran kleben, ist der Kuchen gar (wenn ein bisschen Schokolade am Zahnstocher bleibt, ist das aufgrund des hohen Schoki-Anteils im Kuchen völlig normal und kein Grund zur Sorge). Ansonsten nochmal ab in den Ofen damit.

Den Kuchen abkühlen lassen.

Im Anschluss noch die Glasur und Nüsschen vorbereiten. Die Nüsse (ein Mix oder einfach eure Lieblings-Sorte) grob hacken und in einer Pfanne (ohne Öl) anrösten.

Die Schokolade in einem Wasserbad schmelzen. Margarine hinzugeben. Danach noch den Puderzucker einrühren. Letzteren siebt ihr am besten, damit es nicht klumpt!

Die Schoko-Glasur auf dem Kuchen verteilen. Zuletzt noch die Nüsschen drauf und genießen!

Aussagen dazu, wie lange dieser Kuchen hält, kann ich leider keine machen. In unserer WG fiel seine Lebensdauer bisher nicht länger als 24 Stunden aus.


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Comments 6

  1. Anna
    Reply

    Dieser Kuchen hat meinen Sonntag im wahrsten Sinne des Wortes versüßt! Meeeega gut (und auch schon fast leer :)
    Ich wollte eigentlich meine kleine Springform (18 cm Durchmesser) nehmen und habe das Rezept entsprechend runtergerechnet – zum Glück habe ich mich dann beim Teigmischen aber auf mein Augenmaß verlassen und doch die 24er genommen, denn die 18er hätte es gesprengt. Ist vielleicht auch für andere Leute hilfreich zu wissen :) DANKE!

    4 Mai, 2020
    • Sarah
      Reply

      Danke für dein Feedback! Bei mir hat die gesamte Menge auch nur gerade so in die 24er gepasst, ist definitiv das absolute Minimum!

      11 Mai, 2020
  2. Mirko Kurzynsky
    Reply

    Der Kuchen ist echt krass lecker !
    + Ja eine 24 er Form muss es schon sein

    10 Mai, 2020
    • Sarah
      Reply

      Moin Mirko! Freut mich, dass dir der Kuchen genauso gut geschmeckt hat wie mir bzw uns. Danke auch für deinen Support via Kofi. Das Geld fließt direkt in die Hosting Gebühren für diesen Blog.

      11 Mai, 2020
  3. Ulli
    Reply

    Nüsschen. Schon allein Nüsschen lassen den Kuchen auf der Kuchen To Do Liste ganz nach oben wandern. Danke für das mega Rezept.

    12 Mai, 2020
    • Sarah
      Reply

      Nüsschen gehen ja auch immer! Bestimmt lassen sich zusätzlich zu den gemahlenen Mandeln auch noch ein paar grob gehackte in den Kuchen schummeln. :)

      12 Mai, 2020

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