Vegan on the Road: Fernando de Noronha, Brasilien

Fernando de Noronha ist eine Inselgruppe, etwas über 300km vor der Brasilianischen Nord-Ost-Küste gelegen. Die Hauptinsel ist etwa 17 km² groß und ein großer Teil der Inselgruppe gehört zum “Parque Nacional Marinho Fernando de Noronha”. Wäre die Insel nicht eine der schönsten auf denen ich jemals war (unter meine persönlichen Top 3 schaffen es ansonsten noch die Abrolhos, und San Blas Inseln, falls es jemanden interessiert), wäre sie was das vegane Essen betrifft jedenfalls keinen Eintrag wert.

Eigentlich sollte dieser Blogeintrag also heißen: Wie überlebe ich als Veganer*in am wunderschönen, weit vom brasilianischen Festland entfernten und überteuertem Arsch der Welt?

Verlosung & Rezension: The Vegan Zombie

Wer kennt das nicht…morgens früh raus und: boah, nee, nicht schon wieder Zombie Apokalypse!

Du hast keine Lust dein Leben als Untote*r zu fristen? Kein Problem, Chris Cooney und Jon Ted (bekannt durch ihren Blog The Vegan Zombie bzw. ihre Kochvideos auf Youtube) haben die Lösung parat! Letztes Jahr haben die beiden ein Kochbuch auf den englischsprachigen Markt gebracht und im März ist nun auch die deutsche Ausgabe in der Kochen ohne Knochen Edition des Ventil Verlags erschienen.

“The Vegan Zombie – Koche & überlebe” heißt das gute Stück, welches knapp 90 Rezepte bietet.

Vegan on the Road: Jericoacoara, Brasilien

In den Semesterferien war ich mit ein paar Freunden für ein paar Wochen im Norden Brasiliens unterwegs – also etwa 3000 Kilometer Luftlinie nördlich von dort, wo ich aktuell wohne und studiere. Die gigantischen Entfernungen in diesem Land waren mir, da ich vor ein paar Jahren schon mal in Südamerika war, nicht unbekannt. Jedoch werden einem die Distanzen dann doch erst wieder so richtig bewusst, wenn man irgendwie von A nach B kommen möchte und merkt, dass selbst das was auf der Karte gar nicht so dramatisch aussieht locker 1000km (oder mehr) sind und so ein Bus gerne doppelt so lange braucht wie ein Auto.

Da ein paar tausend Kilometer alles andere als “um die Ecke” sind und ich noch nie im Norden Brasiliens unterwegs war, war ich vorher natürlich auch ziemlich gespannt, was mich dort oben kulinarisch so erwartet.

Getränkeverkäufer auf einer Düne in der Nähe von Jeri

Einer der Orte, an dem wir ein paar Tage verbracht haben war Jericoacoara, ein größeres Dorf, gelegen im gleichnamigen Nationalpark im Bundesstaat Ceará. Der Nationalpark besteht in erster Linie aus Wanderdünen, die sich bis zu 20km ins Landesinnere erstrecken. Darüber hinaus liegt der Ort direkt an der Küste und auch einige wunderschöne Lagunen finden sich in der Nähe. Die schöne Natur und Dünen zum runter rollen waren auch die Gründe warum wir nach “Jeri”, wie der Ort von den Meisten genannt wird (Jericoacoara ist einfach viel zu lang), wollten. Und es gibt dort die Möglichkeit, sich in den Lagunen in Hängematten zu legen und…absolut nichts zu tun, außer vielleicht eine frische Kokosnuss zu schlürfen. Hört sich so an wie 100 gute Gründe? Für mich auch. Also hin da!

Vegan on the Road: Foz do Iguacu, Brasilien

In meinen ersten Tagen in Foz do Iguaçu im September habe ich schon mal ein paar – essenstechnisch eher verzweifelte Zeilen- über die Stadt hier geschrieben. Ein paar Monate später habe ich mich irgendwie an das Leben hier gewöhnt und mit dem was es hier gibt angefreundet sowie vor allem ein paar gute Einkaufsmöglichkeiten entdeckt. Aus diesem Grund hier nun noch einmal ein etwas ausführlicher Beitrag zu Foz do Iguaçu.

Kurz vorgestellt: Why We Rescue

“Why We Rescue” ist ein Projekt des Fotografen Theron Humphrey aus den USA. Theron hat selbst einen geretteten Coonhound namens Maddie. So kam er zu diesem Projekt …

Vegan on the Road: Porto Alegre, Brasilien

Porto Alegre liegt an der Küste Südbrasiliens, genauer gesagt im Bundesstaat Rio Grande do Sul (von welchem sie auch die Hauptstadt ist). Vor einer Weile verschlug es mich mit einer Freundin dort hin, vor allem um meinen Magen mal wieder mit leckerem, mal nicht selbstgemachtem, Essen aufzufüllen und auch um einem Kumpel einen Besuch abzustatten. So hatten wir praktischerweise auch direkt einen Schlafplatz und jemanden, der bereit war uns die Stadt zu zeigen bzw. genauer gesagt die veganen Restaurants der Stadt. Obendrein ist sein Mitbewohner Koch in einem dieser Läden, was uns zu ständigem völlig überfressen sein verleitete, da wir zum einen tagsüber möglichst viele leckere Sachen probieren wollten und zum anderen abends dann auch noch die Reste aus dem Restaurant verdrücken “mussten”.

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