Vegan on the Road: Sao Paulo

Nirgends in Brasilien war es bisher so einfach an leckeres veganes Essen zu kommen als in São Paulo…und das trotz der Tatsache, dass ich kurz vor Weihnachten dort war und deshalb zum Beispiel das komplett vegane Restaurant Vegacy (Rua Augusta 2030) leider wegen der nahenden Feiertage schon geschlossen war.

In den wenigen Tagen in der Stadt habe ich zusammen mit einer Freundin trotzdem eine ganze Menge wunderbarer Möglichkeiten zum Essen und Einkaufen entdeckt…

Best of Schmuddelwetter- Essen: 50 Rezepte fuer die kalte Jahreszeit

Jahreszeitentechisch bewegt ihr euch aktuell in die mir entgegengesetzte Richtung. Dazu kommt, dass es viele der bei euch in der kalten Jahreszeit erhältlichen Gemüsesorten hier nicht gibt.

Aus diesem Grund habe ich nun einen Blogeintrag mit zur Zeit und in den nächsten Monaten in Deutschland erhältlichen saisonalen Zutaten aus in den in den letzten Jahren veröffentlichten Rezepten zusammengebastelt – sozusagen ein “best of Mahlzeiten für miesestes Schmuddelwetter”. Denn während es hier so warm ist, dass ich meist frische Salate oder exotische Früchte bevorzuge, habt ihr vermutlich eher das Bedürfnis ein paar warme Suppen, Eintöpfe und deftige Hauptspeisen zu essen oder eben leckeres Gebäck zu vernaschen.

Mit dabei sind dementsprechend unter anderem Kürbis, Pastinaken, Maronen, Rote Bete, Sellerie, Grünkohl, Braten, Rouladen sowie fruchtig und nussig Süßes mit Äpfeln, Zimt, Marzipan, Kokos, Erdnüssen und vielem mehr…

Verlosung: 5 smilefood- Pakete fuer euch!

Moin Moin von der anderen Seite der Welt!

Heute habe ich mal wieder eine Verlosung für euch am Start, um euch das Schmuddelwetter auf eurer Seite der Welt zu versüßen: zu gewinnen gibt es fünf Pakete von smilefood. Enthalten sind jeweils 2x Soja-Schnitzel, 2x Soja-Geschnetzeltes, 1x “Frikadellen”, 1x “Würstchen” sowie 1 Packung “Salami”…

Gewinne ein Tee-Set von Tree of Tea

Still und heimlich habe ich in diesem Jahr das 3-jährige Jubiläum meines Blogs unter den Tisch fallen lassen, da ich mich irgendwo im wunderschönen Buenos Aires herumgetrieben und ein paar Tage die Großstadt genossen habe… hier in Foz do Iguaçu fällt mir nämlich schon ganz schön das Dach auf den Kopf – Ich bin eben doch ein Stadtkind. (Ein Bericht über veganes Essen in Buenos Aires folgt bald. Erstmal müssen jedoch ein paar Sachen für die Uni aufgeholt werden die ich in dieser Zeit ebenfalls links liegen lassen habe).

Stadtvermissung hin oder her, nun bin ich wieder zurück in Iguaçu (Ja, theoretisch ist das auch eine Stadt…sie ist mir nur zu klein) und habe endlich Zeit den Blogeintrag fertig zu stellen, den ich eigentlich schon vor ein paar Tagen zum 3-Jährigen posten wollte: eine kleine aber feine Verlosung eines Tee-Sets von Tree of Tea. Ich habe nämlich munkeln hören bei euch ist sowas wie Herbst während ich hier, wenn ich dann mal frei hab, meine 30°C im Schatten genieße.

Lesestoff: Antispeziesismus

“In der Geschichte ist viel zu wenig von Tieren die Rede.” – Elias Canetti

Kürzlich ist “Antispeziesismus – Die Befreiung von Mensch und Tier in der Tierrechtsbewegung und der Linken” in der theorie.org-Reihe des Schmetterlingverlags erschienen:

“Die Solidarität mit Tieren und der Gedanke, dass als Voraussetzung zur Verwirklichung einer emanzipierten Gesellschaft auch sie aus den Ausbeutungsverhältnissen zu befreien sind, in denen sie zu leben gezwungen werden, hat eine gewisse Tradition, die viel weiter zurückreicht als gemeinhin angenommen; allerdings handelt es sich bei dieser Geschichte der Tierbefreiung bislang um ein Stück «geheime» – vergessene, verdrängte – Geschichte.”

Vegan in Brasilien: Foz do Iguacu

Seit einer knappen Woche bin ich nun in Foz do Iguacu, meinem neuen Wohnort für das kommende Jahr. Da ich mich hier nun erst einmal um alles mögliche und vor allem unmögliche kümmern muss, bin ich bisher weder zum Bloggen noch zum Kochen gekommen. Zu letzterem benötige ich natürlich auch erst einmal eine Wohnung – dies ist hier jedoch eine ziemliche Herausforderung, da der Bundesstaat Paraná es Menschen von der anderen Seite des großen Teichs nicht gerade einfach macht: Da werden brasilianische Steuernummern für alles mögliche gefordert, Bürgen und auch sonst tausend Dinge, die ich fernab von zu Hause schlichtweg nicht bieten kann. Dazu kommt, dass die Wohnungen hier in der Regel ohne alles (also auch ohne Herd, Waschbecken und ähnliches! Angeblich kein generelles Problem bei der Suche nach einer Unterkunft in Brasilien sondern tatsächlich ein Problem in Paraná – sollte es so sein tröstet mich das allerdings auch nicht) daher kommen, was mich nicht nur Wohnungs- sondern auch Ernährungstechnisch vor 1001 Probleme stellt. Dementsprechend hoffe ich nun darauf, eine_n Vermieter_in zu finden, der oder die wenig auf Bürokratie gibt und mit etwas Glück zumindest teilmöbiliert vermietet, damit ich endlich (!) wieder in der Lage bin mir in meinen eigenen vier Wänden etwas essbares zuzubereiten. Sollte ich dann irgendwann mal etwas bewohnbares finden ist die nächste Frage, wann ich wieder einen Herd, Internet und all’ solche Sachen besitze. Was neue Rezepte sowie Antworten auf E-Mails (und BITTE schickt mir Anfragen nicht doppelt, das macht den ganzen Prozess noch langsamer!) oder Kommentare betrifft, müsst ihr euch also in Geduld üben – ich habe aktuell weder die Zeit, noch die Infrastruktur oder den Kopf mich darum zu kümmern.

Vegan in Rio, part 2.

Hello again! Eigentlich wollte ich schon längst meinen Kram gepackt haben und gen Süden getingelt sein. Zuverlässigerweise kommt es natürlich wie immer anders als gedacht und so schreibe ich diese Zeilen immer noch aus dem schönen Rio de Janeiro.

Die letzten Tage habe ich irgendwo zwischen super netten Menschen, in Wasserfällen schwimmend, über Felsen kletternd, am Strand, lesend, vor allem aber mir die Füße wund laufend und leckeres Essen in mich hinein schaufelnd verbracht, so, dass die Zeit weitestgehend unbemerkt an mir vorbei geschlichen ist und ein Blick in den Kalender mir verrät, dass es tatsächlich schon zwei Wochen sind, die ich hier rumhänge. Morgen in aller Frühe geht es dann jedoch raus aus der Stadt, zunächst nach Vitória. Von dort aus geht es dann direkt weiter in Richtung Norden in den Bundesstaat Bahia. Dort wiederum geht es dann an Bord eines kleinen Schiffes, auf eine von Sea Shepherd Brasilien organisierte mehrtägige Tour mit dem Ziel der etwa 70km vor der Küste gelegenen (unbewohnten) Inselgruppe Abrolhos, welche vom größten Riff Südamerikas umgeben ist. Doch dazu dann später mehr…

…denn an dieser Stelle soll es um die Fortsetzung des letzten “Vegan in Rio”-Eintrags gehen:

Vegan? Yum Yum! . . .in Rio de Janeiro

Ahoi und bom dia aus Rio! Nachdem ausnahmsweise tatsächlich mal alles auf meinem Flug geklappt hat bin ich am Mittwoch im schönen Rio gelandet. Zuerst einmal die guten Nachrichten vom Flug: TAP Portugal hat mir tatsächlich drei vegane Mahlzeiten serviert… drei mehr, als ich in meinem unendlichen Optimismus (und meinen “guten” Erfahrungen sei dank) erwartet hätte, auch wenn ich meine “Sonderwünsche” natürlich bei der Flugbuchung angegeben habe.

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2010 - 2020 Vegan Guerilla
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