Himbeer- Tamales

Tamales gibt es in vielen lateinamerikanischen Ländern und in ebenso vielen Varianten. Die grundlegende Basis von Tamales ähnelt sich in vielen der Länder jedoch und ist in der Regel ein Teig auf Basis von Masa Harina (einer speziellen Sorte Maismehl) welcher in Mais- oder Bananenblätter eingewickelt und dann gedämpft wird. Manchmal als Snack, oft als Frühstück oder auch als Hauptspeise sind sie mir auf meinen Reisen durch verschiedene Ecken Lateinamerikas begegnet. Meist sind sie deftig und leider nicht vegan, da das traditionelle Teigrezept Schmalz oder Butter enthält und sich entsprechend auch in Tamales mit scheinbar reiner Gemüsefüllung sehr oft tierische Zutaten verstecken. Hier und da gab es trotzdem auch mal eine vegane Variante zu probieren, z.B. bei Freunden, in vegan/vegetarischen Restaurants und – sogar vegan gelabelt – in einem Bioladen. Als ich im Laufe meiner letzten Reise nach Lateinamerika (durch Mexiko) bei Freunden zu Gast war begegneten mir Tamales dann erstmalig auch als süße Version mit Guave und Rosinen. Einfach köstlich! In den folgenden Wochen der Reise dachte ich oft an diese wunderbare Speise zurück, jedoch blieben sie leider die einzigen süßen Tamales, die mir in vegan begegneten. Wieder zuhause angekommen, konnte ich es kaum erwarten endlich passendes Maismehl in die Hände zu bekommen und eigene Versionen süßer Tamales zuzubereiten. Da Guave bzw. Guavenpüree bei uns selten erhältlich ist und ich eigentlich auch kein großer Rosinen-Fan bin, habe ich mit ein paar anderen Früchten & Trockenfrüchten experimentiert und verschiedene süße Tamales-Varianten getestet. Heute gibt es daher das Rezept für meinen persönlichen süßen Tamales-Favoriten der letzten Wochen für euch sowie ein paar Alternativvorschläge für andere süße Versionen.

Rezension: Clean Eating Vegan (Patrick Bolk)

WERBUNG Das Ernährungskonzept Clean Eating ist eigentlich ein Trend aus den USA und stammt ursprünglich nicht aus der veganen Szene. Doch wie kann ein Produkt, welches den Tod, die Qual oder die Gefangenschaft eines Lebewesens in Kauf nimmt eigentlicht “clean” sein? Aus ethischer (und auch nachhaltiger) Perspektive gar nicht. Dieser Meinung ist auch der vegane Autor Patrick Bolk. Die Grundlagen des Konzepts, eine möglichst natürliche Ernährung, selbst gekocht aus frischen Zutaten, möglichst ohne Zusatzstoffe oder Zucker und vor allem eine dauerhafte Ernärungsumstellung statt kurzweiliger Diäten, entsprechen Patricks persönlichen Vorstellungen einer ausgewogenen veganen Ernährung, weshalb er das Konzept für sein neues Buch “Clean Eating vegan: Natürlich genießen – bewusst leben” erweiterte.

Vegan Einkaufen: kokku

WERBUNG (Kooperation mit kokku) //Vegane Lebensweise und Ernährung sind über die letzten Jahre immer beliebter geworden. Entsprechend ist auch das vegane Onlineangebot stark gewachsen, was denkokku-vegan-shop Überblick über vegane Einkaufsmöglichkeiten zusätzlich erschwert. Für diejenigen, die gerne neue vegane Produkte entdecken und ausprobieren, lohnt es sich jedoch, auch einmal online Ausschau zu halten. Dies bewiesen mir kürzlich die supernetten GründerInnen des Dresdener Online-Shops kokku bei einem Gespräch. Einen kurzen Einblick über die Gründungsgeschichte, regionale Anbieter und kleine sowie noch unbekannte Firmen bietet der folgende Artikel.

Lila Süßkartoffelsuppe

Aus unerfindlichen Gründen standen in den letzten Woche sehr viele rosa- und lilafarbene Speisen und Getränke auf meinem Speiseplan. Ständig landeten Beeren in Smoothies und fruchtigen Naschereien (z.B. Eis oder Tamales) und violette (Süß-)Kartoffeln, Möhren und Rotkohl in den deftigen Speisen. Vielleicht versuche ich unterbewusst das nach dem Urlaub frisch gewonnene Grau vor der Tür mit etwas Farbe auszugleichen, wer weiß. Letztlich ist das aber auch nicht so wichtig, da lila Süßkartoffeln einfach lecker sind und die Farbe der Suppe fantastisch.

Wer noch nie lila Süßkartoffeln gesehen hat, sollte in größeren Supermärkten die Augen offen halten. In Hamburg gibt es z.B. welche in einigen Edeka-Filialen. Wer keine lila Süßkartoffeln finden kann, kann dieses Rezept auch mit einer anderen Sorte Süßkartoffeln zubereiten. Natürlich ist das Ergebnis in diesem Fall jedoch keine lilafarbene Suppe. Wenn ihr mit orangefarbenen oder weißen Süßkartoffeln trotzdem zu einem ähnlichen Farbergebnis kommen wollt, könnt ihr jedoch eine der Süßkartoffeln durch ein paar violette Möhren ersetzen.

Veggie World in Hamburg 2017

WERBUNG aufgrund von Verlinkungen // Auch 2017 ist die Veggie World wieder in der Messehalle Hamburg-Schnelsen zu Gast. Dieses Jahr findet die Messe am 18. und 19. März statt, geöffnet ist jeweils von 10 bis 18 Uhr. Etwa 90 Aussteller sind bisher angemeldet. Informationen dazu, welche Firmen einen Stand in Hamburg haben werden findet ihr auf dieser Seite. Verschiedene Workshops zu Themen wie Frühlingsküche, veganer Weinherstellung, Mozartkugeln und auch Wildkräutern runden die Veranstaltung ab. Darüber hinaus bietet auch das Rahmenprogramm Vorträge und Kochshows. Mit dabei sind in diesem Jahr z.B. ein Vortrag über das Thema “Vegan Essen mit der ganzen Familie – von Schwangerschaft bis Kindesalter”, eine Kochshow von Björn Moschinski zum Thema Umami, sowie ein Vortrag über die Wirkung, Geschichte und Mythen rund um den Kombucha-Pilz.

Verlosung: Essen auf Spanisch

WERBUNG // Auf Reisen neues Essen zu entdecken macht unglaublich viel Spaß und gehört zu meinen liebsten Beschäftigungen überhaupt. Als Veganerin kann dies unterwegs allerdings auch mal schnell etwas komplizierter werden, sofern man die Landessprache seines Reiseziels nur wenig oder gar nicht beherrscht. Zwar helfen das Restaurant-Verzeichnis HappyCow oder auch der Vegan Passport dabei vegane Mahlzeiten zu finden, jedoch ist manchmal eben doch etwas mehr Kommunikation gefragt – oder zumindest extrem hilfreich. Dies habe ich auf meinen Reisen durch Lateinamerika nur allzu oft gemerkt, wenn ich mal wieder in kleinen (manchmal selbst in vegetarischen) Restaurants nach einer Erklärung des Wortes vegan gefragt wurde und immer Essen auf Spanischwieder Zutaten aufzählen musste, welche ich (nicht) esse, einfach nur froh war, Erklärungen zu den verwendeten Inhaltsstoffen zu verstehen oder auch fragen konnte, wo ich etwas bestimmtes kaufen kann. Auch wenn ich selbst mittlerweile dank vielen Reisen in die Region fließend Spanisch spreche, weiß ich aufgrund meiner eigenen Erfahrungen zu gut, dass Veganismus dann doch etwas anstrengend sein kann wenn sprachliche Barrieren hinzukommen. Aus genau diesem Grund sagte ich auch sofort ja, als der Autor des Reisesprachführers Essen auf Spanisch mich fragte, ob ich Lust hätte ein paar Zeilen zu dem Büchlein im praktischen Poketformat zu tippen. Weniger aufgrund meiner persönlichen Liebe zu der Sprache und Lateinamerika, sondern weil ich davon ausgehe, dass viele von euch gerne mal in spanischsprachige Länder reisen und dann ähnliche sprachliche Probleme haben wie ich während meiner ersten Reise nach Argentinien. Natürlich dürften diese sich 2017 mit Smartphone und WLAN leichter lösen lassen als bei mir vor elf Jahren ohne Handy oder Laptop auf Reise. Wobei die online Recherche aufgrund verschiedener Regionaler Ausdrücke in unterschiedlichen Ländern auch heute manchmal noch etwas zeitraubend oder verwirrend sein kann. Außerdem halte ich selbst gerne gedrucktes in der Hand und blättere darin, statt über ein Tablett zu wischen oder am Laptop zu lesen. Sollte es euch ähnlich gehen und ihr auf der Suche nach einer spezifischen Übersetzungshilfe Spanisch zum Thema Essen seid, aber keine Lust habt ein Essen auf Spanischdickes Wörterbuch mit euch herumzuschleppen, dürfte das Buch der passende Begleiter für euren nächsten Urlaub in ein spanischsprachiges Land sein.

Acerola- Blaubeer- Smoothie

Kaum aus Mexiko zurück, hat mich direkt eine dicke Erkältung heimgesucht. Während ich sonst nur sehr selten krank werde, ließ sich in diesem Fall fast zu vermuten, dass die meinerseits so verhasste Kälte und fast 40°C Temperatur-Unterschied vielleicht doch nicht ganz spurlos an mir vorbei gehen. Entsprechend war ich dann auch mal wieder an der Reihe. Da ich allerdings kein großer Freund von Medikamenten bin (zumindest solange sich diese vermeiden lassen), habe ich es, wie immer, erst einmal mit einer geballten Ladung frisch gebrühtem Ingwer-Tee, der ein oder anderen heißen Zitrone, Inhalieren, Minzöl und vor allem vielen Vitaminen und Antioxidantien versucht. Zusammen mit viel Schlaf meiner Meinung nach die sinnvollere Erkältungsbekämpfung.

Für meinen Smoothie habe ich mir entsprechend auch mal eine Packung Acerola-Püree gegönnt. Die säuerliche Frucht gehört, seitdem ich in Brasilien gewohnt habe, zu meinen absoluten Obst-Favorites. Die Frucht verfault schnell und ist daher bei uns nicht frisch erhältlich. Ebenso wie andere tropische Obstsorten die es bei uns selten frisch gibt, wie z.B. Guave oder Açai, ist Acerola mittlerweile in einigen Supermärkten in der Tiefkühltruhe als Fruchtpüree zu finden. Entgegen der gebräuchlichen Bezeichnung “Acerola-Kirsche” ist die Acerola übrigens eine Steinfrucht. Allerdings hat sie nicht nur anderen Steinfrüchten einiges voraus, da sie zu den vitaminreichsten Obststorten gehört die es gibt. Auf 100g Frucht enhält sie im Schnitt 1.700mg Vitamin-C. Zum Vergleich: Zitrusfrüchte schaffen es gerade mal auf einen durchschnittlichen Vitamin-C Gehalt von 50mg pro 100g. Entsprechend ist sie auch bei Erkältung eine gute Möglichkeit, den erhöhten Vitamin-C-Bedarf des Körpers zu decken. Natürlich ist die Acerola auch ohne Erkältung verdammt gesund…und vor allem köstlich!

Umami: Vegan Japanisch Kochen

WERBUNG // Umami In den letzten Jahren sind unglaublich viele vegane Kochbücher erschienen. Schaut man sich an, wie viele vegane Titel vor fünf oder sechs Jahren und vergleichsweise heute in vielen Buchhandlungen zu finden sind, ist diese Entwicklung durchaus beachtlich. So ist es natürlich auch schwieriger geworden einen Überblick über vegane Neuerscheinungen zu behalten und die Perlen unter den vielen veröffentlichten (Koch-)Büchern zu finden. Für mich persönlich ein guter Grund die grauen Februartage zu nutzen, um euch mal wieder ein paar vegane Veröffentlichungen der letzten Monate vorzustellen, welche euch den Winter zumindest kulinarisch versüßen können. Den Anfang macht heute ein Buch, welches für mich in meinem Rezensionsstapel klar als besonders auffällt. Der Grund dafür ist übrigens nicht (nur) das niedliche pinke Katzen-Cover im japanischen Stil. Um ehrlich zu sein bin ich nämlich weder großer Katzen- noch Pink-Fan. Macht in diesem Fall absolut nichts, denn Umami: Vegan Japanisch Kochen von Laura und Minii sticht auch inhaltlich heraus, da es um die – der Titel verrät es schon – japanische Küche geht. Spannend!

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