Gefüllte Riesenchampignons

Jeden Tag ausgewogen kochen ist toll. Aber ihr kennt das vielleicht: Abends nach der Arbeit ist diese diese Motivation – selbst wenn man unglaublich gerne kocht – manchmal kaum mehr als eine blasse Erinnerung an gute Vorhaben und das Maximum der Gefühle scheint zum Kühlschrank zu gehen und sich eine Scheibe Brot zu machen.

Deshalb mag ich das heutige Rezept, da es mit kaum mehr Aufwand daher kommt, wenn man mal von etwas Wartezeit absieht. Die Füllungen sind innerhalb von wenigen Minuten gemacht. Die Cashewfüllung lässt sich zudem ohne Probleme ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren, so, dass ihr im Idealfall nur noch etwas davon in die Riesenchampignons füllen müsst und euch dann entspannt zurück lehnen könnt, während diese im Ofen brutzeln. Beilage an faulen Tagen: Brot. Beilage, wenn noch Lust da ist in der Küche zu stehen: andere Antipasti, Salat oder gegrilltes.

Plastikfrei mit den soulbottles: Crowdfunding & Verlosung

WERBUNG // Die kleine Berliner Firma soulbottles bietet nachhaltige Flaschen – die soulmates, 0,6 Liter, aus Glas mit schönen Designs, Bügelverschluss und praktischem Tragegriff. Zwei, mit schönen maritimen Motiven, sind mit mir zusammen in meine neue Wohnung gezogen und seitdem ständig in Gebrauch. Wenn Wasser trinken plötzlich optisch ansprechend wird…

“Warum Glas?” ist schnell erklärt: Dieses enthält im Gegensatz zu Plastikflaschen keine gesundheitsschädlichen Stoffe – und kann dementsprechend auch keine abgeben. Motivation der soulbottles-MacherInnen ist es, ein Bewusstsein für die weltweite Plastikverschmutzung zu schaffen und dafür wie viel Plastik jährlich im Müll sowie unseren Ozeanen landet. Von dem was es dort -in größeren Teilen oder zersetzt als Mikroplastik- alles zerstört fange ich jetzt mal gar nicht erst an. Alleine die Zahl der jährlich weggeworfenen Plastikflaschen lässt jedoch ahnen, dass das Problem ein riesiges ist: 35.000.000.000. Außerdem verbraucht “die Produktion von Plastikflaschen […] 3 Liter Wasser pro Flasche und im Jahr so viel Öl, wie man für den Betrieb von 1 Million Autos für jeweils 1 Jahr benötigen würde” liest sich einer der beindruckenden Fakten auf der Seite der soulbottles. Und nein, das Meiste davon wird nicht recycelt. Erschreckende Zahlen, oder? Grund genug den eigenen Alltag so plastikfrei wie möglich zu gestalten. Das hört natürlich nicht bei Wasser auf. So sind bei mir persönlich z.B. auch Mikroplastik und Alternativen zu Plastik* immer wieder ein Thema. (*Der verlinkte Beitrag ist bereits etwas älter, sicherlich aber interessant für die unter euch, die sich noch etwas mit dem Thema befassen und ein paar Dokumentation schauen möchten – diese sind dort verlinkt).

Churros

Churros – Das ist so ein richtig schlimmer Fernweh-Snack. Schlimm, weil ich schon bei dem Gedanken an die frittierte Köstlichkeit am liebsten meinen Rucksack packen und in die nächste S-Bahn zum Flughafen hüpfen würde. Das Ziel? Irgendein Churroland! Churros lieben, so wie ich, nämlich wärmere Gefilde und trauen sich nur selten in den grauen Norden. Mit einem Blick auf den aktuellen Hamburger Herbst, ach nein, Sommer, kann ich ihnen das irgendwie auch nicht übel nehmen.

Die Speise kommt ursprünglich aus Spanien, wo man sie in vielen Cafés findet. Dort wird sie zum Frühstück oder am Nachmittag mit einer Tasse heißer Schokolade serviert. Das erste Mal begegnet sind Churros mir jedoch in Lateinamerika, wo sie in einigen Ländern ebenfalls sehr beliebt und weit verbreitet sind. Hier habe ich sie meist an kleinen Ständen gesehen – als typisches Streetfood, welches man in Papiertütchen oder Serviette “verpackt” noch warm in die Hand bekommt und dann direkt verspeist. Frisch schmecken sie ohnehin am allerbesten.

Die Churros sind meist länglich, kommen manchmal jedoch auch in Tropfenform daher. Meist werden sie einfach nur mit Zucker serviert. Manche sind mit Schokolade ummantelt, andere wiederum etwas größer und gefüllt. Der Teig an sich ist in der Regel vegan, jedoch existieren auch ein paar wenige unvegane Versionen (individuelle oder regionale Varianten mit Milch in Teig, Füllung bzw. Schokolade). Fragt sicherheitshalber also noch einmal nach bevor ihr euch im nächsten Urlaub eine große Portion genehmigt.

Auch wenn das beste Argument für meine liebsten Churros natürlich “frittiert und mit Schokolade” lautet (die am weitesten verbreitete Version ist allerdings nur mit Zucker), liebe ich Churros noch aus einem weiteren Grund: für den Teig werden nur Mehl, Margarine (geht auch ohne), Wasser und eine Prise Salz benötigt, später dann noch Öl zum Frittieren und zuletzt eben noch Schokolade oder einfach etwas Zucker. Zumindest die Produktbasics für die Variante mit Zucker dürfte wohl jede/r fast immer in der Küche stehen haben, selbst wenn der Vorrat gerade eigentlich nicht mehr so viel hergibt.

Soja- Spaghetti- Salat mit gegrilltem Gemuese

WERBUNG (Kooperation mit Vitaquell) // Das “gute” Hamburger Wetter lässt mich den Grill dieses Jahr bisher selten aus- und meist vor allem schnell wieder einpacken. Ein paar Mal habe ich es bisher dennoch geschafft mir ein paar lecker marinierte Soja-Steaks und Gemüse -noch rechtzeitig vor dem nächsten Wolkenbruch- auf den Grill zu schmeißen. Spätsommer, machs bitte besser!

Meine liebste Beilage ist dabei Nudelsalat in allen Variationen. Nachdem ich mich nun schon eine Weile durch diverse low carb und glutenfreie Nudelsorten getestet habe (und die meisten davon leider gar nicht gut fand) habe ich vor kurzem eine Sorte entdeckt, die keine grausige Konsistenz hat und mir tatsächlich geschmeckt hat – die Soja-Spaghetti von Vitaquell. Diese sind somit auch Basis des Nudelsalats geworden. Das Traditionsunternehmen produziert übrigens bereits seit fast 100 Jahren 1922 vegetarische und vegane und Bio-Lebensmittel, aktuellen Sortiment finden sich über 100 Produkte (darunter eine große Auswahl an Ölen, herzhaften Brotaufstrichen und Sojaprodukten). Zwei weitere davon habe ich in diesem Rezept getestet: statt Salatdressing den GeVlügel Exotic Salat mit Ananas und Mandarinen sowie das milde Bio Kokosöl für das gegrillte Gemüse. Eine tolle Kombination!

Und immer dran denken: mit Nudelsalat wäre bestimmt eh alles gut geworden.

“Wir müssen alle mit schrecklichen Geschichten fertig werden und…”
“Das stimmt nicht! Manche Menschen haben tolle Geschichten, hübsche Geschichten. Sie handeln von Seen und Booten und Freunden und Nudelsalat. Nur leider keiner der Anwesenden. Aber sonst viele Leute. Ihre Lebensgeschichte ist eine gute Zeit und Nudelsalat.”

Tiramisu Kuchen -ALBERTO Espresso: “Danke, Mamma”

WERBUNG (Kooperation mit Alberto Espresso) // Löffelbiscuits, Marscarpone, Eier – drei der Hauptzutaten des klassischen Tiramisus sind alles andere als vegan und so scheint es auf den ersten Blick kompliziert eine vegane Version der köstlichen italienischen Nachspeise zuzubereiten. Halb so wild, denn jene Zutaten, welche den letztlichen Geschmack der Süßspeise ausmachen sind Espresso, Kakao sowie Marsala (ein italienischer Likörwein). Daher habe ich mich zusammen mit ALBERTO Espresso auf die Suche nach einer tollen veganen Alternative des Klassikers gemacht – mit köstlichem Ergebnis: ein veganes Tiramisu auf Kuchen-Basis.

Dieser ist auch eine tolle Gelegenheit mal wieder die eigene Mamma mit einem leckeren Stück Kuchen zu überraschen. Meine ist nicht vegan und, wie so oft, wenn sie sieht was ich gebacken oder gekocht habe, erst einmal kurz stutzig, als ich ihr ein großes Stück der veganen Kuchen-Version eines klassischen Tiramisu serviere. “Wie hast du das denn jetzt schon wieder hinbekommen?” fragt sie und nimmt einen Bissen. Kurz darauf lächelt sie. “Verrückt, wie du das immer machst. Das ist wirklich gut. Und das ist wirklich alles vegan?” Ich grinse kurz über diesen Satz, welchen ich in der Vergangenheit schon oft von ihr gehört habe und freue mich, dass ich scheinbar mal wieder ihren Geschmack getroffen habe. “Ach Mamma, wie immer ist das echt nicht kompliziert. Komm, wir trinken noch einen Kaffee und ich erklär es dir schnell.” antworte ich und erzähle ihr von diesem Rezept:

Belem, Brasilien: Die Stadt der Mangobäume

Belém, auch die Stadt der Mangobäume genannt, liegt im äußersten Norden Brasiliens, dort, wo der Amazonas in den Atlantik mündet. Belém ist Hauptstadt des Bundesstaates Pará und neben Manaus (welches einige Tagesreisen mit dem Schiff weiter den Fluss hinauf im Innland liegt) die wichtigste Stadt der Amazonasregion. Durch ihre geographische Lage bedingt ist die Hafenstadt auch der Ort, den die meisten Produkte aus Amazonien, mit dem Schiff kommend, zunächst passieren, bevor sie auf lokalen und internationalen Märkten weiter verkauft werden. Im vergangenen Frühling habe ich mich auf die Suche nach den kulinarischen Highlights der Stadt für VeganerInnen gemacht und war beeindruckt von der tropischen Vielfalt an Früchten, welche die Amazonasregion zu bieten hat. Was es in der zweit größten Stadt der Amazonasregion zu entdecken gab erfahrt ihr hier:

Interview: Vegan auf Tour mit Matze Rossi

Liedermacher mit Klampfe, Yoga-Hippie und trotzdem Punk, ehemaliger Tagtraum-Sänger, Veganer, Familienvater, Dozent, ständig auf Tour. Das alles ist Matze Rossi. Grund genug dem sympatischen Sänger während seiner letzten Tour zum neuen Album (“Ich fange Feuer, erschienen im März 2016) in Hamburg mal einen Besuch abzustatten und mit ihm über Veganismus, Touren und natürlich seine Musik zu schnacken. Mehr darüber, sowie was Matze in seinem Notfallfresstütchen parat hat wenn er nach der Show vorm verschlossenen Jim Burrito’s steht und keinen Seitan-Burrito mehr bekommt, als auch, was er als Endverbraucher beim Einkauf im Supermarkt wichtig findet, erfahrt ihr in dem folgenden Interview:

Kaos Skola: Veganes Festival in Schweden

Ein kleines verschlafenes Dorf in Schweden umgeben von Seen und Wäldern, 20 Singer-Songwriter und ausschließlich hausgemachtes veganes Essen. Klingt nach einem wundervollen Sommerausflug? Der Meinung war ich auch sofort, als ich mit Esther, welche seit einigen Jahren in Schweden wohnt und das Festival organisiert, ins Gespräch kam. Daher möchte ich euch heute ihr tolles Projekt, das Kaos Skola, welches im Juli zum zweiten Mal stattfindet, vorstellen. Außerdem habt ihr die Chance Tickets für das diesjährige Festival sowie weitere tolle Preise zu gewinnen.

Chia- Hafer- Pudding mit Zimt und Erdbeeren

Vor gut zwei Jahren habe ich schonmal ein anderes Rezept für Chia-Pudding gepostet (in dem Einleitungstext zum Rezept findet ihr zudem viele Infos zu Chia-Samen). Das Rezept wurde in den beiden Jahren die es online war zu einem der beliebtesten auf diesem Blog und bisher ca 160 000 mal besucht. Verrückt, is’ doch nur Chia! Während ich die vielen Besucher ausgerechnet bei diesem Rezept nur so halb nachvollziehen kann, sagt es mir zumindest eins: ihr steht scheinbar enorm auf Chia-Samen oder seid zumindest neugierig, wie sich diese zubereiten lassen. Deshalb habe ich heute nochmal einen anders zubereiteten Chia-Pudding für euch, dieses Mal mit Zimt, Haferflocken & Erdbeeren. Guten Appetit!

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