Vegan On The Road: San Pedro de Atacama, Chile

San Pedro de Atacama ist ein kleiner Ort (Einwohnerzahl: etwa 5000-6000) in der Atacama Wüste. Gelegen auf etwa 2400 Metern Höhe, direkt neben der Andenkordillere, fällt dort im Schnitt etwa 0,1 Millimeter Regen pro Jahr. Damit zählt die Atacama Wüste zu den trockensten Regionen auf der Erde (nur mal zum Vergleich: in der afrikanischen Sahara fällt im Jahr etwa 25 bis 45 Millimeter Regen, im Vergleich sind das regelrechte Sinnfluten!)… und das macht sich auch körperlich bemerkbar: nach wenigen Tagen in San Pedro fühlte ich mich, vor allem morgens nach dem Aufstehen, wie Trockenobst, obwohl ich stets literweise Wasser in mich hinein schüttete. Letzteres ist natürlich eine knappe Resource in dieser Umgebung, was sich z.B. auch darin bemerkbar macht, dass Hostels Wasser zum Duschen nur für eine begrenzte Zeit, im Falle meiner Unterkunft 3 Minuten pro Person und Tag, zur Verfügung stellen (können). Das ich von einem solchen Ort kulinarisch nicht viel (bis gar nichts, also Supermärkte) für mich erwartete dürfte klar sein. Dementsprechend achtete ich bei der Wahl des Hostels auch darauf, dass es eine Küche gibt, die von den Gästen genutzt werden kann. Dies stellte sich zwar wie immer als nützlich heraus, allerdings wurde ich dennoch überrascht: es gibt tatsächlich etwas veganes zu futtern in San Pedro – und das war auch noch verdammt lecker!

Rezension & Verlosung: Mix it! & Local Superfoods

WERBUNG // Der Trias Verlag hat vor kurzem zwei neue vegane Bücher veröffentlicht, die ich euch heute kurz vorstellen möchte: Mix it!: 120 vegane Rezepte aus dem Mixer von Lena Suhr sowie Local Superfoods: Rezepte mit den besten heimischen Vitalstoffpaketen von Franziska Schmidt. Beide Namen habt ihr vielleicht schonmal gehört, denn Lena ist der Kopf hinter dem schön gestalteten Foodblog A Very Vegan Life und Franziska hat über Jahre Artikel auf ihrem Lifestyle Blog veggie-love.de veröffentlicht (aktuell arbeitet sie an einem Relaunch).

Hard To Port e.V. -Gemeinsam gegen den Walfang in Island

WERBUNG (für eine gute Sache) //
Liebe LeserInnen,

Wir möchten die ruhigen Tage zum Jahresende nochmal nutzen um euch auf ein wichtiges Projekt aufmerksam zu machen.

Der Hard To Port e.V. ist ein junger Verein aus Berlin, der sich zum Ziel gesetzt hat, die kommerzielle Jagd auf bedrohte Wale in Island zu beenden. Island gehört auch im Jahr 2015 immer noch zu den wenigen Nationen, die die kommerzielle Jagd auf die Meeressäuger erlaubt. So wurde von der aktuellen Walfang-freundlichen Regierung eine jährliche Jagdquote von 229 Zwergwalen und 154 Finnwalen, eine vom Aussterben bedrohte Tierart, festgelegt.

Proboscidea

Der Fotograf Hamish John Appleby hat innerhalb von vier Jahren asiatische Elefanten in Sri Lanka fotografiert und will nun seine Arbeit als Lehr- & Fotobuch veröffentlichen um das Bewusstsein für den Artenschutz zu schärfen und auch um die Elefanten direkt zu unterstützen. Alle Einnahmen die mit dem Vertrieb dieses Buches erwirtschaftet werden können, werden direkt dem Elephant Transit Home in Sri Lanka zu Gute kommen, wo ein Großteil der Bilder aufgenommen wurde.

Vegan On The Road: Kapstadt

Karin bloggt seit Mai 2014 ihre Rezeptkreationen (zum Beispiel leckeren veganen polnischen Piroggen und diese überaus niedlichen Mini Chocolate Chip Muffins) sowie vieles mehr rund um veganes Essen und Leben auf veganwave.de. Da Karin auch gerne reist hat sie nun auch einen Gastbeitrag für die Reihe „Vegan On The Road“ verfasst, in welchem ihr extrem viele Tips für veganes Essen in Kapstadt und Umgebung findet. Bei den vielen tollen Bildern möchte ich das graue St. Pauli am liebsten direkt verlassen, ins Flugzeug hüpfen und mich durch Kapstadt essen…

Vegan On The Road: Hamburg Airport

Schon einige meiner Reisen haben hier begonnen, dennoch habe ich mich hier bisher nie auf die Suche nach veganem Essen gemacht: am Hamburger Flughafen. Denn letztlich verlasse ich meine Wohnung wenn es mal weiter weg geht immer mit gut gefülltem Magen sowie ein paar Snacks in der Tasche und habe mit anderen Flughäfen weltweit auch eher die Erfahrung gemacht, dass es ganz schön schwer sein kann etwas leckeres veganes zu essen zu finden (auch wenn auch hier das gleiche gilt wie überall: irgendetwas gibt es eigentlich immer!). Dementsprechend war ich mindestens ebenso verwundert wie begeistert, als die Presseabteilung des Flughafens im Oktober zu einem veganen Rundgang am Airport einlud. Bei diesem hatte ich dann zusammen mit einigen anderen BloggerInnen die Möglichkeit mich unglaubliche 3 Stunden durch den Flughafen zu essen. Durchgehend! Zu testen gab es unter anderem Wraps, Sandwiches, Salate, verschiedene Pizzen, Antipasti-Teller, diverse Stücke Kuchen, Kokossuppe und unterschiedliche Sushi-Kreationen. Da ich Sushi liebe haben mich vor allem letztere begeistert, da es nicht nur die oft zu findenden Standards (Avocado und Gurken Maki) gab, sondern auch weitere Varianten mit Rettich, Thai-Spargel sowie Shiitake Pilzen… Aber auch die anderen Hamburg AirportSpeisen konnten sich wirklich sehen lassen und sind ebenso in den Terminals wie auch im Abflugbereich zu finden, d.h. ihr könnt auch noch etwas für den Flug kaufen, wenn ihr durch den Sicherheitscheck durch seid, was ich sehr praktisch finde.

Wo genau ihr am Flughafen fündig werdet und was es im Detail gibt, ist in der etwas weiter unten folgenden Liste zusammengefasst. Ihr seht, das Angebot ist wirklich recht groß und auch großteils gut ausgezeichnet (bei Scoom z.B. mit eigenen Vegan Labels). Toll, oder? Etwas weiter unten findet ihr auch noch eine Auflistung von Flughäfen mit ähnlichem Angebot.

An dieser Stelle auch noch ein Dankeschön an des PR-Team des Hamburger Airports für den informativen und unterhaltsamen Nachmittag!

Vegan On The Road: Texas

Heute habe ich einen Gastartikel von einem Freund, der zur Zeit in Texas lebt und arbeitet, für euch. Nils lebt nicht nur vegan, sondern ist auch stets aktiv im Namen der Tiere unterwegs. Deshalb habe ich ihn gefragt, ob er Lust hat einen Beitrag für diese Serie zu schreiben und zu erzählen, was er in Texas so treibt und was bei ihm zur Zeit auf dem Teller landet. Seit kurzem könnt ihr ihm übrigens auch auf der Seite An Activists Life auf Facebook folgen.

Impressionen von der Veggie World Düsseldorf

WERBUNG // Am letzten Wochenende habe ich der Veggie World in Düsseldorf einen Besuch abgestattet und zusammen mit Freunden nach interessanten neuen Produkten Ausschau gehalten. Was es so zu entdecken gab habe ich zum Teil für euch fotografisch festgehalten. Hier eine kleine visuelle Zusammenfassung der Veranstaltung:

Vegan On The Road: Vegan Verreisen mit Auto und Hund

Ein Hund verändert das Leben. Klingt etwas theatralisch, ist jedoch tatsächlich so. Als gelernte Reiseverkehrskauffrau war ich in der halben Weltgeschichte unterwegs – und das über Jahre. Fast jeden Monat saß ich im Flugzeug, habe viele Länder und Städte kennen lernen dürfen.

2003 verliebte ich mich dann im Internet in meinen ersten Hund Boris. Kurze Zeit später ist er bei mir (bzw. auch in der Wohnung meiner Eltern) eingezogen. Leider ist Boris 2011 gestorben und wir schenkten Finn ein Zuhause. Wie Boris ist auch Finn am Abend und an den Wochenenden bei mir (einige Ausnahmen bestätigen die Regel, wenn ich beispielsweise abends Termine habe) und tagsüber bei meiner Mama in der Wohnung, während ich in der Arbeit bin. Sie arbeitet in Teilzeit und fängt sehr früh an, weshalb sie das Mittagessen und den Gassigang tagsüber übernimmt.
Mir ist absolut bewusst, dass ich alleine nicht für einen Hund sorgen könnte. Mehr als fünf, sechs Stunden sollten unsere Freunde nicht alleine gelassen werden – und das würde ich auch nie tun.

Soviel zum organisatorischen Verständnis.

Doch was hat das alles mit Urlaub zu tun???

Close
2010 - 2020 Vegan Guerilla
Close