Plastikfrei mit den soulbottles: Crowdfunding & Verlosung

WERBUNG // Die kleine Berliner Firma soulbottles bietet nachhaltige Flaschen – die soulmates, 0,6 Liter, aus Glas mit schönen Designs, Bügelverschluss und praktischem Tragegriff. Zwei, mit schönen maritimen Motiven, sind mit mir zusammen in meine neue Wohnung gezogen und seitdem ständig in Gebrauch. Wenn Wasser trinken plötzlich optisch ansprechend wird…

“Warum Glas?” ist schnell erklärt: Dieses enthält im Gegensatz zu Plastikflaschen keine gesundheitsschädlichen Stoffe – und kann dementsprechend auch keine abgeben. Motivation der soulbottles-MacherInnen ist es, ein Bewusstsein für die weltweite Plastikverschmutzung zu schaffen und dafür wie viel Plastik jährlich im Müll sowie unseren Ozeanen landet. Von dem was es dort -in größeren Teilen oder zersetzt als Mikroplastik- alles zerstört fange ich jetzt mal gar nicht erst an. Alleine die Zahl der jährlich weggeworfenen Plastikflaschen lässt jedoch ahnen, dass das Problem ein riesiges ist: 35.000.000.000. Außerdem verbraucht “die Produktion von Plastikflaschen […] 3 Liter Wasser pro Flasche und im Jahr so viel Öl, wie man für den Betrieb von 1 Million Autos für jeweils 1 Jahr benötigen würde” liest sich einer der beindruckenden Fakten auf der Seite der soulbottles. Und nein, das Meiste davon wird nicht recycelt. Erschreckende Zahlen, oder? Grund genug den eigenen Alltag so plastikfrei wie möglich zu gestalten. Das hört natürlich nicht bei Wasser auf. So sind bei mir persönlich z.B. auch Mikroplastik und Alternativen zu Plastik* immer wieder ein Thema. (*Der verlinkte Beitrag ist bereits etwas älter, sicherlich aber interessant für die unter euch, die sich noch etwas mit dem Thema befassen und ein paar Dokumentation schauen möchten – diese sind dort verlinkt).

Belem, Brasilien: Die Stadt der Mangobäume

Belém, auch die Stadt der Mangobäume genannt, liegt im äußersten Norden Brasiliens, dort, wo der Amazonas in den Atlantik mündet. Belém ist Hauptstadt des Bundesstaates Pará und neben Manaus (welches einige Tagesreisen mit dem Schiff weiter den Fluss hinauf im Innland liegt) die wichtigste Stadt der Amazonasregion. Durch ihre geographische Lage bedingt ist die Hafenstadt auch der Ort, den die meisten Produkte aus Amazonien, mit dem Schiff kommend, zunächst passieren, bevor sie auf lokalen und internationalen Märkten weiter verkauft werden. Im vergangenen Frühling habe ich mich auf die Suche nach den kulinarischen Highlights der Stadt für VeganerInnen gemacht und war beeindruckt von der tropischen Vielfalt an Früchten, welche die Amazonasregion zu bieten hat. Was es in der zweit größten Stadt der Amazonasregion zu entdecken gab erfahrt ihr hier:

Interview: Vegan auf Tour mit Matze Rossi

Liedermacher mit Klampfe, Yoga-Hippie und trotzdem Punk, ehemaliger Tagtraum-Sänger, Veganer, Familienvater, Dozent, ständig auf Tour. Das alles ist Matze Rossi. Grund genug dem sympatischen Sänger während seiner letzten Tour zum neuen Album (“Ich fange Feuer, erschienen im März 2016) in Hamburg mal einen Besuch abzustatten und mit ihm über Veganismus, Touren und natürlich seine Musik zu schnacken. Mehr darüber, sowie was Matze in seinem Notfallfresstütchen parat hat wenn er nach der Show vorm verschlossenen Jim Burrito’s steht und keinen Seitan-Burrito mehr bekommt, als auch, was er als Endverbraucher beim Einkauf im Supermarkt wichtig findet, erfahrt ihr in dem folgenden Interview:

Kaos Skola: Veganes Festival in Schweden

Ein kleines verschlafenes Dorf in Schweden umgeben von Seen und Wäldern, 20 Singer-Songwriter und ausschließlich hausgemachtes veganes Essen. Klingt nach einem wundervollen Sommerausflug? Der Meinung war ich auch sofort, als ich mit Esther, welche seit einigen Jahren in Schweden wohnt und das Festival organisiert, ins Gespräch kam. Daher möchte ich euch heute ihr tolles Projekt, das Kaos Skola, welches im Juli zum zweiten Mal stattfindet, vorstellen. Außerdem habt ihr die Chance Tickets für das diesjährige Festival sowie weitere tolle Preise zu gewinnen.

Rezension: Superfood-Eis

WERBUNG // “Superfood-Eis” (1. Auflage 2016, 15,99€) – Bei dem endlich beginnenden Sommer da draußen ist ein selbstgemachtes Eis genau das Richtige und in der Tat ein super Essen, auch wenn das Wort “superfood” aktuell so inflationär gebraucht wird, dass ich es bald nicht mehr hören bzw. lesen kann.

Das Buch ist trotzdem sehr gelungen und ich habe es mal kurz unter die Lupe genommen und nun große Lust, mir selbst endlich mal eine Eismaschine zuzulegen. “Superfood-Eis” enthält zwar auch einige Rezepte die nur mit Mixer zubereitet werden können (z.B. Beerensorbet oder Casheweis mit Maca), für die meisten, wirklich fabelhaft klingenden Rezepte, wie etwa Basilikumeis mit Kokos, Avocado-Birnen-Eis, Sauerkirsch-Beeren-Sorbet oder Aprikoseneis mit Maulbeeren, wird dann aber doch eine Eismaschine benötigt.

Superfood aus dem eigenen Garten

Auch wenn der Frühling zur Zeit wieder ziemlich kalt ist und eher wie ein Herbst wirkt, ist gerade eine gute Zeit um schnell noch ein paar Kräuter und Gemüse anzupflanzen. Dies geht auch wenn ihr keinen Garten habt (nachdem ich letztes Jahr einen Mietgarten hatte bin ich dieses Jahr bisher leider gartenlos und vorrübergehend auf den Anbau zu Hause umgestiegen) könnt ihr verschiedene Gemüse und Kräutersorten auf eurer Fensterbank oder auf dem Balkon anpflanzen. Bei mir sprießen aktuell: Schnittlauch, Basilikum, Wildkräuter, eine Tomate, Paprika, Dill und essbare Blumen.

Passend zum Thema habe ich eine übersichtliche Tabelle entdeckt, welche die wichtigsten Fakten rund um den Gemüseanbau in unseren Breitengraden zusammenfasst und darüber informiert, was wann angepflanzt werden sollte, welche Vitamine enthalten sind, welche Art Boden benötigt wird, ob die Pflanze sich für drinnen oder draußen eignet etc. Da ich diese Zusammenfassung ganz praktisch finde, möchte ich sie teilen. Die Dateien erhaltet ihr hier in größerer Auflösung bzw. als PDF Download.

Südamerika, so (un)vegan: die besten veganen Speisen & schönsten Orte | Teil 1

Schon seit ich denken kann faszinieren mich ferne Länder und das andere Ende der Welt. Mit 16 packte mich das erste Mal wirklich das Reisefieber: es ging für einen Schüleraustausch nach Australien. Ein paar Jahre später packte ich parallel zu meinen Abiturprüfungen meinen Rucksack und es ging nach Lateinamerika bzw. genau genommen Südamerika. Statt der geplanten 4 Monate blieb ich 11. Das ist mittlerweile 10 Jahre her. Ich machte nach meiner Rückkehr einen Bachelor in Amerikananistik und Lateinamerikastudien, landete auch in letzterem Master-Studiengang, lernte Spanisch und Portugiesisch und habe seitdem viele Monate auf meinem Lieblingsteilkontinent verbracht, dort gelebt und studiert, bin gereist und habe in verschiedenen Projekten als Freiwillige gearbeitet. Die meiste Zeit davon habe ich in verschiedenen südamerikanischen Ländern verbracht, genaugenommen in Brasilien, Argentinien, Bolivien, Peru, Uruguay und Chile.

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