Causa Limeña

Mit der Causa Limeña geht es heute erneut kulinarisch nach Peru. Der Ursprung des Gerichts ist unklar und es gibt verschiedene Theorien zur Entstehung. Während einige davon ausgehen, dass die Causa Limeña im 19. Jahrhundert entstand, geben andere an, dass die Entstehung schon wesentlich weiter zurückliegt und sogar auf Prähispanische Zeiten zurück geht. So oder so: Heute ist die Speise ein Klassiker der peruanischen Küche.

Normalerweise ist die, manchmal als Causa Limeña und manchmal als Causa Rellena (oder kurz als Causa) bezeichnete, Speise nicht vegan und enthält Fisch oder Fleisch. Wie so oft lässt sich jedoch super easy eine vegane Variante zaubern. Meine Version enthält daher unter anderem das hierzulande überall regional erhältliche Quinoa, Spinat sowie Avocado. Natürlich könnt ihr wunderbar auch andere Versionen nach Belieben zubereiten. In der Mayo-Füllung würde sich z.B. auch pulled Jackfruit sehr gut machen. Oder wie wäre es vielleicht mit diesem No Chicken Salad als mittlere Schicht? Der Fantasie sind auf jeden Fall keine Grenzen gesetzt!

Bei der Causa handelt es sich um ein kalt serviertes Kartoffelgericht, welches meist als Vorspeise oder Beilage serviert wird.

Falls ihr Lust habt das Rezept auszuprobieren, es euch aber zu aufwendig ist, die Causa mit einem Speisering anzurichten, habe ich noch einen Tipp für euch: Greift einfach zu einer großen Auflaufform und schichtet die Zutaten darin. Sieht dann natürlich nicht ganz so hübsch aus, ist dafür aber wesentlich schneller zubereitet. 

Für 4 – 5 x Causa Limeña braucht ihr:

Schicht #01: Kartoffeln

  • 1kg gelbe Kartoffeln
  • 1 EL Margarine
  • 1 gelbe Chili
  • Optional: zusätzliches Chili-Pulver
  • 1-2 EL Limettensaft
  • 2 TL Salz

Schicht #02: Quinoa

  • 1/2 Cup (ca. 90g) ungekochtes (rotes) Quinoa
  • 1 kleine Möhre
  • 1/2 oder kleine (rote) Zwiebel
  • 100g Baby Spinat
  • ca. 6 EL vegane Mayonaise
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Schicht #03: Avocado

  • 1 Avocado
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Limettensaft
  • Optional: 1 Tomate
  • Optional: 1/2 kleine Zwiebel
  • Salz

Schritt #01: Kartoffeln

Die Kartoffeln kochen. Schälen.

Chili fein hacken oder pürieren und zu den Kartoffeln geben.

Limettensaft, Margarine sowie Salz ebenfalls hinzugeben.

Zu einem Kartoffelbrei zerstampfen und nochmal mit allen Zutaten abschmecken.

Schritt #02: Quinoa

Quinoa zunächst immer in ein feines Sieb geben und gut abspülen. (Sonst schmeckt der Quinoa nach dem Kochen bitterlich.) Im Anschluss für ca. 15 Minuten in gesalzenem Wasser köcheln lassen. Danach abgießen und abkühlen lassen.

Zwiebel und Möhre in (sehr) kleine Würfelchen schneiden. Beides gemeinsam anschwitzen. Den Spinat hinzugeben und kurz warten bis dieser zusammenfällt. Abkühlen lassen.

Wenn Quinoa und Gemüse abgekühlt sind die vegane Mayo hinzugeben. Alles vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schritt #03: Avocado

Die Avocado in einer Schale mit Hilfe einer Gabel zermatschen. Gehackten Knoblauch, etwas Limettensaft sowie Salz hinzugeben. Optional noch fein gehackte Zwiebel sowie Tomate hinzufügen.

Anrichten

Am schicksten sieht die Causa natürlich aus, wenn zum Anrichten ein Speisering verwendet wird. Die weiteren Schritte erklären sich anhand des Fotos. Bei der Causa folgt immer zuerst eine Schicht aus Kartoffelbrei, dann Schicht Nummer zwei sowie gegebenenfalls noch eine dritte. Zuletzt kommt immer erneut eine Schicht Kartoffelbrei. Natürlich darf das ganze danach noch nach Belieben mit Toppings dekoriert werden. Hier eignen sich z.B. Mayonaise, Kräuter, Guacamole, Oliven, Nüsse usw.

Keinen Speisering zum Anrichten zur Hand? Dieser lässt sich in Sekunden aus einer alten (und natürlich gewaschenen) 1 oder 2 Liter PET Flasche selber basteln. Einfach einen dicken Ring aus der Flasche schneiden!

Wie immer im Leben gibt es auch eine Variante für Faule: Sie heißt Auflaufform und eignet sich wunderbar, wenn es eine ruckzuck geschichtete Causa sein soll und die Optik nicht so wichtig ist.

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