Granola

Granola/Knuspermüsli machen sich vermutlich die Wenigsten selbst, auch wenn dafür eigentlich immer ausreichend Zutaten in der Gegend herumstehen (zumindest in unserer WG ist dies der Fall) und sich diese zudem auch sehr gut nach Lust und Laune variieren lassen. Deshalb gibt es heute ein Rezept für eine meiner Lieblingsgranola Varianten als Anregung für euch: verschiedene Nüsse, Samen, getrocknete Beeren und Schokolade. Im Übrigen ist das Rezept auch super einfach und schnell zubereitet und ihr müsst nur einmal alle Zutaten verrühren, bevor der Herd den Rest für euch erledigt. Genug Gründe um auch mal selbst ein leckeres Granola zu machen, oder?

zutaten

 

    • 80g Haferflocken
    • 40g Walnuss, gehackt
    • 20g Kokossplitter, grob gehackt
    • 20g Mandelsplitter
    • 2 EL Leinsamen
    • 1 EL Chiasamen
    • 3 gehäufte EL Kakaopulver
    • 2 gehäufte EL gepuffter Amaranth
    • 2 EL Kokosfett
    • 4 EL Agavendicksaft
    • 2 EL getrocknete Waldbeeren, gehackt
    • 2 EL Gojibeeren
    • 3 getrocknete Datteln, gehackt
    • Optional: Schokoladensplitter (zartbitter)
    • Optional: Kokosblütenzucker zum Nachsüßen

Dazu:

    • pflanzliche Milch nach Wahl, z.B. Reismilch, Sojamilch, Mandelmilch, Hafermilch, Cashewmilch oder Haselnussmilch oder aber auch Soja- oder Kokosjoghurt

zutaten

IMG_0910 Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Haferflocken, Walnuss, Kokossplitter, Mandelsplitter, Leinsamen, Chiasamen, Kakaopulver, gepufften Amaranth, Kokosfett und Agavendicksaft gut miteinander vermengen.

Die Masse gleichmäßig auf einem Backblech verteilen und für 15-20 Minuten backen. Zwischendurch unbedingt ein bis zwei Mal durch die Masse rühren und am Schluss gut aufpassen, dass nichts verbrennt. Der Weg von knusprig zu verbrannt ist leider ein sehr kurzer. Abkühlen lassen und dann noch die Trockenfrüchte hinzugeben. Wer möchte, kann auch noch zartbitter Schokosplitter zu der Mischung geben.

Das Rezept für das Müsli ist extra so geschrieben, dass ihr kein sehr süßes Endergebnis habt, zumal pflanzliche Milchdrinks und Sojajoghurt ja auch oft schon gesüßt daher kommen. Daher könnt ihr zuletzt einfach noch so viel Kokosblütenzucker oder weitere gehackte Trockenfrüchte hinzugeben bis es euch süß genug ist.

In einem luftdichten Behältnis aufbewahren.

P.S.: Natürlich könnt ihr dieses Grundrezept auch nach Belieben ändern oder einfach mit euren liebsten Müslizutaten zubereiten. Hierfür eignen nicht nur andere IMG_0908Trockenfrüchte und Nüsse wunderbar. Deshalb hier noch einige Vorschläge für andere Granola Zutaten: Paranüsse, Haselnüsse, Pekanüsse, Cashewskerne, Cranberries, gepuffter Quinoa, gepuffter Canihua, Ahornsirup oder Dattelsirup (statt Agavendicksaft), getrocknete Ananas, getrocknete Mango, getrocknete Aprikose… eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Probiert es einfach aus und bastelt euch eure ganz persönliche Granola-Lieblingsversion! Außerdem könnt ihr z.B. auch Gewürze wie Vanille, Zimt, Rohrzucker oder zum Beispiel auch eine Prise Chili hinzugeben. Letztere schmeckt besonders in der Kombination mit Schokolade auch sehr gut.

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Comments 10

  1. Sarah
    Reply

    Muss ich unbedingt mal probieren. Bin momentan vergeblich auf der Suche nach Granola ohne Honig. Hier in den Niederlanden gibt es das kaum :-(

    Liebe Grüße,
    Sarah von a passport can get you everywhere

    14 Januar, 2016
  2. Jana Harmeling
    Reply

    Ich LIEBE Granola und gehöre tatsächlich zu den Selfmade-Fans! Ich habe schon ein paar Mal das Rezept aus dem Buch ‚Goodbye Zucker‘ ausgetestet, was ich super lecker fand! Bei Deiner Auswahl finde ich die Waldbeeren und die Datteln in Kombi mit den Mandelsplittern super interessant und werde das nächste Mal auf Deine Zutatenliste gucken!

    14 Januar, 2016
  3. Anna
    Reply

    Klingt sehr lecker und einfach! Mag sein, dass es eine doofe Frage ist, aber bevor ich mein Granola versaue, frage ich trotzdem: Das Kokosgett schmilzt man vor dem Vermengen, oder?

    Danke im Voraus,
    Anna.

    16 Januar, 2016
    • Sarah
      Reply

      Lässt sich dann auf jeden Fall besser verteilen. Schmilzt auch schon bei handwärme, aber dann hat man natürlich bei diesem Rezept recht viel Kakaopulver an den Fingern kleben. Also dann doch lieber kurz schmelzen… :)

      16 Januar, 2016
  4. yandreas
    Reply

    klingt gut…und das ganze esse ich wie….? mit sojamilch oder joghurth?

    16 Januar, 2016
    • Sarah
      Reply

      japp. so wie du auch dein müsli essen würdest..

      16 Januar, 2016
  5. Haferriegel mit Schokolade und Nuss | Vegan Guerilla
    Reply

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    3 Februar, 2016
  6. Alles Hafer?! 1 Brotbackautomat & 9 Produktpakete zu gewinnen | Vegan Guerilla
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    […] Haferflocken könnt ihr z.B. nutzen, um daraus Kekse oder Energieriegel zu backen, euer eigenes Knuspermüsli herzustellen oder auch um eine bessere Konsistenz bei euren Tofu- oder Gemüsepatties zu bekommen. […]

    4 Februar, 2016
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    Reply

    […] etwas Knuspermüsli […]

    5 April, 2016
  8. Hanna
    Reply

    Tolles Rezept. Aber bitte nicht 15 min bei 180 Grad in den Ofen. Auf mich wartet morgen ein stinkend, schwarzes Frühstücksmüsli. (Trotz rühren)

    15 Februar, 2018

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