Grünkohl- Cashew- Chips

Als ich vor kurzem im Supermarkt den ersten Grünkohl erspähte wanderte dieser sofort in meinen Korb. Der Grünkohl wurde dann zu Hause umgehend weiterverarbeitet und kam ein paar Stunden später in Form von Grünkohl-Chips aus meinem Dörrgerät. Ein wunderbarer Snack zum zwischendurch Wegknuspern.

zutaten

 

 

    • ca. 300g Grünkkohl
    • ca. 5 EL Olivenöl
    • eine Hand voll Cashewkerne oder Macadamia Nüsse (alternativ dazu gehen auch Hefeflocken, ich finde die Nuss-Variante jedoch leckerer)
    • etwas Salz (falls ihr gesalzene Nüsse verwendet kein Salz oder nur sehr wenig verwenden)
    • Optional: etwas schwarzer Pfeffer

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Den Grünkohl waschen, putzen (dicke Stängel entfernen) und in mundgerechte Stücke (etwas größer als ihr eure Chips haben wollt, da der Grünkohl natürlich noch etwas beim Trocknen schrumpft). Den Grünkohl danach entweder in einer Salatschleuder trocknen oder trocken tupfen/trocknen lassen.

Die Cashews (oder Macadamias) mit dem Ölivenöl und etwas Salz in einem Standmixer oder mit einem Pürierstab zu einer gleichmäßigen Paste verarbeiten. Diese mit dem gezupftem Grünkohl in eine Schale geben und gut vermischen (die einzelnen Blätter sollten alle etwas von der Paste abbekommen haben).

Die Chips im Dörrgerät verteilen und dieses anstellen. Wenn ihr Grünkohlchips in Rohkostqualität möchtet (und auch sonst Zutaten in der entsprechenden Rohkostqualität verwendet habt) solltet ihr die Chips bei unter 42°C dörren. Ansonsten könnt ihr das Gerät auch etwas höher stellen (z.B. gut 50°C) und kommt etwas „schneller“ zum Ziel, wenn auch ohne „echtes“ Rohkost-Ergebnis. Ich hatte die Chips für etwa 8 Stunden im Gerät und habe sie zwischendurch einmal gewendet.

Für das Rezept könnt ihr außerdem ebenso gut andere Nüsse verwenden und auch der bereits in der Zutatenliste erwähte Mix von Nüssen und Haferflocken macht sich sehr gut. Ebenso könnt ihr mit weiteren Gewürzen (z.B. Cayenne-Pfeffer, Zitronen-Pfeffer usw.) herumprobieren und eure persönliche Lieblingsvariante der Grünkohl-Chips basteln.

Wenn ihr kein Dörrgerät habt und trotzdem versuchen möchtet die Chips zuzubereiten könnt ihr dies auch im Ofen tun. Laut einigen Blogs dauert dies dann ca. 10 Minuten bei 170°C, laut anderen gut drei Mal so lange (wozu ich leider nichts sagen kann, da ich keine Erfahrung mit Grünkohlchips aus dem Ofen habe. Über Rückmeldungen von euch wäre ich daher dankbar. In jedem Fall solltet ihr den Ofen zwischendurch kurz öffnen oder etwas dünnes zwischen die Tür klemmen, damit die Feuchtigkeit aus dem Ofen entweichen kann.

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Comments 15

  1. Karen
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    Man kann die Chips auch im Backofen nahezu „roh“ trocknen, indem man den Ofen auf die niedrigste Temperatur stellt, also 50 Grad und in die Ofentür einen Holzlöffel steckt, so dass sie ein Spalt breit offen ist. Dauert dann auch ein paar Stunden und ist etwas gesünder als bei 170 Grad.
    Lecker ist auch etwas Sriracha-Sauce in die Nusspampe zu geben.

    2 November, 2014
  2. Dagmar Gerigk
    Reply

    Die Chips machen mich ganz schön neugierig. Bisher kam noch keine*r im Team auf die Idee, aus Grünkohl Chips zu machen. Aber das wird sich bald ändern. Dann gibt es endlich eine gesündere Alternative zu Kartoffelchips!

    2 November, 2014
  3. Florian
    Reply

    Geniale Idee!

    Danke für diese Inspiration. Was ich als spitzen Alternative finde sind Ananas Chip. Funktionieren genauso wie die Grünkohl Chips nur dass sie regelmäßig mit Puderzucker bestäubt werden müssen. Am besten die Ananas mit einer Brotschneidemaschine schneiden. Jedoch handelt es sich dabei um einen süßen Snack.

    6 November, 2014
  4. Christin
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    Heute morgen eine riesige Tüte Grünkohl vom Markt geholt – zwei Bleche für 30 Minuten bei 130°C Umluft in den Ofen (zwischendurch dreimal die Tür kurz auf) und nun sind die leckersten Chips der Welt so gut wie aufgegessen! Vielen Dannk für die tolle Idee!

    8 November, 2014
  5. Florian
    Reply

    gerade auspriobiert: sehr lecker. Hatte gestern abend nach 4 Std. bei 60 Grad nur mal kurz probieren wollen und dabei das oberste Dörrfach komplett abgeräumt.

    9 November, 2014
  6. Anna
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    Ich liiiiiiiiiebe dieses Zeug! Auch lecker mit Erdnussbutter und Chili.Aber die Cashew-Vairiante werdeich auch bald ausprobieren.

    21 November, 2014
    • Sarah
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      mit erdnussbutter und chili hört sich richtig geil an. wird bei der nächsten ladung auf jeden fall getestet!! :)

      27 November, 2014
  7. Lisa
    Reply

    GRANDIOS!!!

    25 November, 2014
  8. Tanja
    Reply

    Oh Mann, grandioses Zeug! Ich hab die Kombi aus Cashewcreme und Erdnussbutter mit einem Schwapp Sriracha ausprobiert und bei 70° für 2 h im Backofen gedörrt. Bei einer Ladung hatte ich noch etwas Sesam reingestreut, das kam auch richtig gut.

    16 Dezember, 2014
  9. Nora
    Reply

    Wirklich ein toller Snack. Gesund, vegan und ziemlich unkompliziert zu machen.

    Die von Anna beschriebene Variante mit Erdnussbutter-Chili hört sich aber auch echt cool an!

    22 November, 2016
  10. Erna
    Reply

    Hallo. Kann man das auch in Fritöse

    23 November, 2016
  11. kalorienarme rezepte
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    Super Rezept! Ich muss zugeben, dass ich das so vorher garnicht kannte :-) Danke !

    6 Januar, 2017
  12. reisdiät
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    Gruenkohl schmeckte mir als Kind überhaupt nicht! Ich probier es mal, vielleicht ist es doch lecker…

    31 Januar, 2017
  13. Dörren
    Reply

    Danke für dieses Rezept! Mit Cayenne-Pfeffer wird das echt heftig:) Habe die Chips sehr genossen und werde das Rezept bestimmt regelmässig anwenden:)

    14 Februar, 2017
  14. Dörr
    Reply

    Hallo vielen Dank für dein Tolles Rezept.habe ich gleich auspropiert und es war köstlich.

    Lg

    17 Mai, 2017

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