Himbeer-Biskuitrolle

Eigentlich koche ich viel lieber als zu Backen. Und eigentlich mag ich herzhafte Dinge auch lieber als Süßkram. Beste Voraussetzungen also für eine Biskuitrolle. ;)

Dementsprechend habe ich mich gestern, nachdem der erste Versuch Biskuitteig herzustellen scheiterte (er ist direkt beim ersten Einrollen zerbröselt – daraus mache ich mir dann heut vielleicht ein Tiramisu), mal wieder gefragt, was ich da überhaupt tue und warum ich mir nicht einfach…keine Biskuitrolle mache. Aber auch das schien keine Lösung. Deshalb: neuer Teig, neues Glück. Beim zweiten Anlauf hat es dann auch einigermaßen mit dem Einrollen geklappt und das Ergebnis war sehr lecker.


 

 

    • Für den Biskuitteig:
    • 150g Mehl
    • 50g Stärke
    • 1 TL Backpulver
    • Ei-Ersatz für 4 Eier (z.B. Orgran No Egg)
    • 100g Puderzucker
    • 50g Zucker
    • 1/2 bis 1 Zitrone (Saft) sowie optional etwas Zitronenabrieb
    • 6 EL Wasser
    • 2 EL (Rohr-)Zucker
    • etwas (ca. 2 EL) Wasser
    • Für die Füllung:
    • 300g Himbeeren (funktioniert wunderbar mit tiefgekühlten Beeren)
    • 3 EL Rohrzucker
    • 2 TL Agar Agar
    • 1 TL Vanille oder 1 Vanille Schote
    • 250g Sojajoghurt (ungesüßt)
    • Optional: vegane Schlag- oder Sprühsahne

 

 

Zunächst den Biskuitteig vorbereiten:

Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Den Ei-Ersatz mit einem Schneebesen schaumig schlagen. Den Puderzucker, Zucker, Zitronensaft sowie Wasser (und, wer möchte, etwas geriebene Zitronenschale) hinzugeben und erneut für 1-2 Minuten gut verrühren.

Mehl, Backpulver und Stärke vermengen und in die Zucker-Mischung sieben, dabei weiter mit dem Schneebesen verrühren.

Backpapier auf ein kleines Blech legen (meins ist etwa 25 x 35cm) und den Teig gleichmäßig darauf verteilen.

Für 10 Minuten bei 180°C backen (auf mittlerer Schiene). (Mit einem Zahnstocher prüfen, ob der Teig wirklich fertig ist!)

Den Teig im Anschluss direkt (!) auf ein feuchtes und mit ca. 2 EL (Rohr-)Zucker bestreutes Küchentuch stürzen und das Backpapier vorsichtig entfernen. Dann sofort einrollen – dabei aufpassen, dass der Teig nicht reisst und darauf achten, dass er möglichst eng gerollt wird. Zur Seite stellen und abkühlen lassen.

Die Füllung zubereiten:

Die Himbeeren etwa zur Hälfte pürieren (wer möchte, kann natürlich auch die ganzen Beeren verwenden oder alles zu einer Creme verarbeiten). Vanille, 3 EL Rohrzucker, sowie Agar Agar einrühren und zusammen aufkochen. Für ca. 2 Minuten köcheln lassen. Dann vom Herd nehmen und den Sojajoghurt einrühren. Abschmecken und eventuell noch etwas nachsüßen. Die Füllung nun ebenfalls abkühlen lassen.

Den Teig nun vorsichtig wieder ausrollen. Vegane Sprüh oder Schlagsahne sowie die Himbeer-Joghurt-Mischung darauf verteilen. Ebenso vorsichtig wieder einrollen (diesmal jedoch nicht so fest wie beim ersten Mal – sonst kommt die Füllung wieder raus). Vor dem Verzehr am besten noch ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.

Comments 12

  1. mysticia
    Reply

    sieht ja lecker aus :-P

    5 Januar, 2012
  2. illith
    Reply

    meine mutter hat mal versucht, eine vegane biskuitrolle zu machen, nach nem rezept aussm netz, das einrollen hat aber nicht geklappt (obwohl sie biskuitrollenmeisterin ist!^^). sie hat dann einfach den zerbröckelten biskuitteig in ne großeschüssel geschmissen, himbeer(soja)sahne druf, das ist seit dem der renner auf jedem familientreff =)

    5 Januar, 2012
  3. plommon
    Reply

    xD

    21 Februar, 2012
  4. plommon
    Reply

    Ok, ich hab gerade eben dieses Rezept ausprobiert und bin ein wenig enttäuscht. Mein Biskuitteig ist auch beim Einrollen zerbrochen, deswegen wollte ich Plan B ausprobieren und alles in eine Schüssel schmeißen. Leider schmeckt es nur nicht sonderlich und irgendwie kommt es mir so vor, als hätte das Agar-Agar nichts bei den Himbeeren zu suchen. Schade eigentlich. :/

    25 Februar, 2012
  5. Smilla
    Reply

    Ich finde das Rezept suuuper lecker, und auch das Einrollen hat gut geklappt :)

    27 Mai, 2012
  6. Nana
    Reply

    Hallo!

    Mein Teig ist gerissen, was hab ich denn falsch gemacht? *seufz*

    P.S. tolle Seite

    22 August, 2012
  7. Barbara
    Reply

    Hallo!

    ich hab mich nicht, getraut, den Teig zu rollen. Also habe ich den Teig nach dem Backen in lauter Stücke geschnitten, ca. 4×4 cm groß. Dann habe ich auf ein Stück etwas von der Füllung geatrichen, ein zweites darauf gelegt und wieder etwas von der Füllung darauf gemacht und diese „Päckchen“ dann noch dekoriert (mit Creme aus Margarine, Puderzucker und etwas Himbeermarmelade eine Schleife ‚gemalt‘ und ein Blümchen aus Zucker draufgelegt). Jedes Päckchen noch in ein Muffinförmchen aus Papier gelegt… Meine Kaffeegäste waren begeistert über diese schnuckeligen, kleinen, rosa Kuchen! Dass sie vegan waren, hat keine mehr interessiert, sie waren viel zu lecker!! Danke für das Rezept!!

    6 März, 2013
  8. Jusch
    Reply

    hey :)
    habs auch ausprobiert, Teig hat sich leider auch bei mir nicht rollen lassen. deshalb habe ich ihn ebenfalls in kleine Stückchen geschnitten und wollte dann „Schnitten“ daraus machen.
    die creme wurde aber leider gar nicht fest, was bewirkte das alles runter gelaufen ist und eine sauerei bewirkt hat ;)
    vielleicht hab ich einfach zu wenig agar agar verwendet .. ?

    hab dann alles in kleine schüsseln gegeben, teig zerkleinert. war dann halt ein gmansch :D

    aber geschmeckt hats trotzdem sehr gut! optisch wars halt nicht der renner ;)

    8 April, 2013
  9. Anja
    Reply

    Bei mir hat das Rollen auch nicht funktioniert. Beim zweiten Versuch habe ich den Teig dann einfach in einer Ringform gebacken und die Creme oben drauf verteilt und mit Minze dekoriert. Habe ein Pk. Agar Agar verwendet und dafür nach Gefühl Hulala Sahne, hat super funktioniert und wurde fest.
    Tolles Rezept, danke :)

    17 Juni, 2013
  10. Alice
    Reply

    Leider war das Ergebnis bei mir auch nicht gaaanz optimal…
    Das Einrollen hat bis zur Hälfte geklappt, die andere Hälfte habe ich wie bei meinen Vorrednern in kleine Quadrate geschnitten. :).
    Und ich fand den Teig etwas sehr zäh, da habe ich beim Schneiden bereits den Kuchen total zermatscht.
    Vielleicht klappt es besser, wenn der Kuchen nicht ganz so lang ist (also eher so 15 cm lang)?
    Achja, und irgendwie habe ich am Ende noch ca. 1/3 der Himbeerfüllung über. *kopfkratz*

    Ich finde das Rezept ist noch ein wenig ausbaufähig. Aber ich habe mich trotzdem gefreut nach langer Zeit mal wieder eine Himbeerrolle essen zu können. ;)

    20 Juli, 2013
  11. Alexandra
    Reply

    Uuuu ich stehe total auf diese Biskuitrollen!
    Was habt ihr für mich für Tipps beim Nachbacken, damit es mit dem Ausrollen trotzdem funktioniert?

    23 Oktober, 2013
  12. Sanni
    Reply

    Man muss beachten, dass Agar-Agar und Agartine nicht das Selbe sind. Agar-Agar ist VIEL stärker in der Wirkung, die Dosierung wohl eine Kunst für sich. Agartine besteht nur zu 20% aus Agar-Agar.

    10 Januar, 2018

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