Ines‘ Empanadas

Vor inzwischen fast fünf Jahren wohnte ich für einige Wochen bei Inès in Córdoba (Argentinien) während ich einen Spanischkurs belegte. Inès war eine wunderbare sehr alte Frau mit einer unglaublichen Menge an feuerroten Locken und einem noch viel älteren, überaus grummeligen vollbärtigen Mann mit extrem undeutlicher Aussprache für den so ziemlich alles in der Welt, von Menschen bis zum Wetter, eine „perversión“ darstellte.
Wie dem auch sei, während meiner Zeit in Córdoba aß ich das erste Mal Empanadas. Und auch das zweite, dritte, vierte und fünfte Mal (falls ihr euch nun wundert, ob es in Argentinien vegane Empanadas gibt: höchstwahrscheinlich nicht, ich war jedoch zu diesem Zeitpunkt noch weit entfernt vom Veganismus). Ach, um ehrlich zu sein, habe ich in Córdoba und in einigen weiteren Monaten die ich in Argentinien war fast nie etwas anderes gegessen als tausende Sorten Empanadas (Alfajores ausgenommen – aber das ist eine andere Geschichte). Hier nun erstmal das (abgewandelte) Rezept von Inès.