Kohlrouladen mit Bulgur und brauner Sauce

Weihnachten und braune Sauce sind bei mir im Gehirn dank vielen schrecklichen Weihnachts-Familienessen recht eng verknüpft. Genauso wie Oma’s. Und zu Omas gehören auch so Dinge wie Kohlrouladen. Zwar weiß meine Oma unter Umständen nicht, was Bulgur ist (vielleicht sollte ich sie mal fragen) – aber diese, vielleicht doch gar nicht so abwegige Assoziationskette, hat mich dazu bewegt mich mal an vegangen Kohlrouladen zu versuchen. Weihnachten ist zum Glück vorbei, die Kohlrouladen hingegen dürfen wohl nun das ganze Jahr bleiben.

 

 

    • 250g Bulgur
    • 300ml Tomatensaft
    • einige Blätter Weißkohl
    • Salz
    • Pfeffer
    • ~ 1,5 Liter Gemüsebrühe
    • 1 kleine Zwiebel
    • 100g Champignons
    • ca. 250ml braune Sauce

Beilagen

    • Bratkartoffeln + 1 kleine Zwiebel
    • Rotkohl

 

 

Als Beilagen für dieses Rezept hatte ich Bratkartoffeln und Rotkohl (nicht selbstgemacht diesmal ;)). Da ich euch zutraue Kartoffeln vorzukochen und anzubraten und zu würzen (ich habe noch eine kleingehackte Zwiebel dazugeben) werde ich an dieser Stelle nur die Herstellung der Kohlrouladen beschreiben.

Den Tomatensaft in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen und mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn der Tomatensaft anfängt zu köcheln den Topf vom Herd nehmen und den Bulgur hineinstreuen. Für etwa 20 Minuten ziehen lassen.

Gemüsebrühe (etwa 1,5 Liter) zum kochen bringen. Vorsichtig -möglichst ganze- Blätter vom Kohl abtrennen. Ihr benötigt etwa 10-12 Stück (1-2 Pro Roulade, je nachdem wie groß bzw. heile die Blätter sind und natürlich, wie groß die Rouladen werden sollen). Die Blätter ins Wasser geben bis sie fast weich gekocht sind. Die Blätter dann aus der Brühe nehmen und kurz abkühlen lassen.

Die Rouladen füllen: Bulgur in die Mitte der Roulade geben und dann einrollen. Zahnstocher sind, damit es hält zwar äußerst praktisch, aber nicht unbedingt von Nöten. Da ich selbst keine hatte kann ich versprechen, es geht auch ohne! Einfach schön fest einrollen und die Roulade dann so in die Auflaufform legen, dass sie nicht aufgehen kann (die Stelle, wo der Kohl aufhört einfach nach unten).
Die Zwiebel und die Champignons klein schneiden kurz in einem Topf mit ein wenig Öl anbraten, bis die Champignons etwas Flüssigkeit verloren haben und die Zwiebeln leicht glasig geworden sind. Die braune Sauce nach Packungsanleitung verrühren und mit in den Topf geben. Kurz aufkochen damit die Sauce eindickt. Dann über die Kohlrouladen in die Auflaufform geben.

Den Ofen auf 175°C vorheizen und die Rouladen etwa 40 Minuten backen. Kurz vor Ende unbedingt immermal kontrollieren, dass sie nicht zu braun oder trocken werden. In diesem Fall einfach ein klein bisschen von der Gemüsebrühe oder einen Schluck Wasser drüber geben. Falls sich die Rouladen dann noch nicht gut mit einer Gabel einstechen lassen, die Backzeit nochmal um ein paar Minuten verlängern.

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Comments 6

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    16 November, 2013
  2. Tabea
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    Zu Weihnachten gibt es bei uns auch immer gefüllte Kohlrouladen. Um trotzdem in Gesellschaft meiner Familie das gleiche zu essen, fülle ich meine Rouladen auch mit Bulgur. Mit Grünkern schmeckt es ebenfalls sehr gut.

    7 August, 2014
  3. Sophia
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    Hallo,

    Ich möchte das Rezept gerne nachkochen und wollte fragen, für wie viele Rouladen die Füllung etwa reicht?

    27 November, 2014
  4. Schlemmen nach Saison – Niemblog
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    […] (ich würde noch zusätzlich Räuchertofu-Würfel anrösten und dazu geben) Soba-Weißkohlsalat Kohlrouladen Sesampfanne mit Weißkohl und Räuchertofu Sommerdinkel-Volanti mit Rotkohl an Nusspesto Pastete […]

    20 Januar, 2015
  5. Heute essen wir…bulgurisch – Achtung, Pflanzenfresser!
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    28 April, 2016
  6. Schlemmen nach Saison – mit Wintergemüse – Niemblog
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    1 Februar, 2018

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