Kürbis-Cashew Aufstrich

Du kannst fertige Aufstriche aus Gläsern einfach nicht mehr sehen? Oder findest, dass diese winzigen Portiönchen einfach viel zu klein und viel zu budgetunfreundlich sind, wenn man davon gerne große Mengen futtert? Und Hummus kommt dir nach der 174340sten Portion auch bald zu beiden Ohren raus?

Ja, ja, okay, die letzte Frage nun echt an den Haaren herbeigezogen. Hummus ist schließlich des Veganers bester Freund und Partner in Crime. Der, der immer für dich da ist, deine Falafel Wraps selbst dann lecker macht, wenn die Falafel an sich öde sind, dir als treuer Dip zur Seite steht, sich gerne zu köstlichen Antipasti gesellt und jedes Sandwich rettet. Ein echter Superheld. Doch: unscheinbare Superhelden gibt es da draußen eine ganze Menge.

Zu diesen gehört auch dieser Kürbis Aufstrich, welcher sich, ebenso wie Mr. Hummus, auch als Dip oder zu anderen Speisen sehr wohl fühlt. Allerdings hat Herr Kürbis einen fetten Vorteil, denn er hat köstliche Röstaromen aus dem Ofen und cremiges Cashewmus mitgebracht.

Vielleicht wird er den Hummus damit nicht von den Tellern vertreiben, aber das möchte er auch gar nicht. Schließlich kämpfen beide im Team gegen trockene Sandwiches und dröge Gemüsebuletten für eine schmackhaftere Welt.

  • 1/2 Butternut Kürbis
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Salz
  • Öl
  • 2-3 EL Cashewmus (alternativ: Tahin)
  • Optional: Sesam
  • Optional: Kräuter

Den Kürbis in dünne Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und grob hacken. Beides in einer Auflaufform mit etwas Öl, dem Paprikapulver sowie Salz vermengen.

Für im vorgeheizten Ofen bei 200°C backen. Nach etwa 20-25 Minuten sollte der Kürbis gar sein. Nach etwa der Hälfte der Zeit einmal durchrühren.

Kurz etwas abkühlen lassen und im Anschluss pürieren. Am besten schmeckt der Aufstrich, wenn noch ein paar Esslöffel Cashewmus (oder Tahin) hinzugegeben werden. Funktioniert auch ohne, ist mit aber tausend Mal leckerer.

Optional: Mit Sesam und frischen Kräutern (z.B. Petersilie) bestreuen.

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