Nopales- Bohnen- Salat

Vor knapp einem Jahr bin ich aus Südamerika wieder nach Hamburg gekommen und quasi direkt in einer Küche gelandet, in der ich vermutlich mehr Zeit verbracht habe als zu Hause. Ohne jetzt groß auf den letzten Monaten herumkauen zu wollen, haben fast jeden Tag für Dutzende Menschen kochen und eine Menge 10+ Stunden Schichten vor allem dazu geführt, dass ich nach der Arbeit dann vor allem eins wollte: unter gar keinen Umständen auch noch für mich selber kochen (und wenn, dann bitteschön im Rahmen „Ofentür auf, Pommes rein“, oder eben -besser- irgendwo fertiges Essen holen und die eigene Küche direkt komplett meiden)… ergänzt durch „nie wieder die Arme oder Hände bewegen“, „ganz dringend ein Feierabendbier trinken“ und „Schlafen. Schlafen, schlafen, schlafen!“. Das latente Überarbeitung und zombieesker Grundzustand weder diesem Blog noch meinem restlichen Leben wirklich gut getan haben, könnt ihr euch vermutlich denken. Deshalb nun auch alles auf Reset, raus aus dem Küchenjob, zurück zum hoffentlich wirklich mal Master Arbeit schreiben, endlich wieder genug Zeit fürs (und vor allem Lust aufs) Bloggen haben und vor allem endlich wieder jeden Tag leckeres Essen für mich selber machen. Yippie-Yay.

zutaten

 

 

    • 150g schwarze Bohnen (bereits gekochte)
    • 100g „Feto“ (fermentierter Tofu / „Feta-Ersatz“, gibt es z.B. in vielen Bioläden oder auch bei Edeka)
    • 1 Frühlingszwiebel
    • ~5 Cocktailtomaten
    • 2 Scheiben Nopal (Kaktus; gibt es in mexikanischen/lateinamerikanischen Fachgeschäften)
    • etwas frischer Koriander, alternativ: Petersilie
    • Sesam
    • etwas Tahin
    • Sonnenblumen oder Rapsöl
    • 1/2 – 1 Limette (Saft)
    • eine Prise Rohrzucker
    • Salz
    • Optional: 1-2 EL Sojajoghurt (Natur)
    • Optional: Knoblauch 
    • Optional: Cumin

zutaten

 

Die Bohnen (sofern ihr getrocknete verwendet) über Nacht bzw. für etwa 10 Stunden in reichlich Wasser quellen lassen und im Anschluss kochen. Optional: Die Bohnen nach dem Kochen noch etwas in einer Mischung aus etwas Knoblauch (kurz in Öl angedünstet), gemahlenem Cumin und Salz etwas ziehen bzw. abkühlen lassen. Die Frühlingszwiebel in feine Scheibchen schneiden. Cocktailtomaten und Feto ebenfalls in Stücke schneiden. Alle Zutaten vermengen.

Das Dressing habe ich leider vergessen abzumessen, aber aus folgenden Zutaten gerührt: Tahin (etwa 2-3 EL), Saft von einer halben Limette, etwas Öl, einer Prise Rohrzucker und etwas Salz. Optional kann noch etwas ungesüßter Sojajoghurt hinzu gegeben werden, und auch etwas Knoblauch und Cumin schaden hier nicht, sofern sie nicht schon ohnehin an den Bohnen sind.

Dressing mit dem Salat vermixen, etwas gehackten Koriander sowie Sesam darauf verteilen.

Comments 4

  1. Flaschendeckelbittedrauflassen
    Reply

    Schön für dich, dass du wieder mehr Zeit und Nerven hast!
    Wir werden dich trotzdem als Mittagstisch-Versorgerin vermissen.

    24 August, 2015
  2. Jakub
    Reply

    Der Salat ist genial! Hab ihn gestern mal nachgekocht. Lecker! :)

    25 August, 2015
  3. Nopal?
    Reply

    Huhu,

    kannst Du mir einen Tipp geben, wo ich so ein mexikanisch/lateinamerikanisches Fachgeschäft finde? Wohne in Bremen und fände es toll so etwas in Bremen/Hamburg zu finden. Vor allem, wenn es da wirklich Nopales gibt. Die würde ich so gerne probieren! :)

    Liebe Grüße!

    30 Dezember, 2016
    • Sarah
      Reply

      Hi,

      google einfach mal nach lateinamerikanischen Lebensmitteln und der entsprechenden Stadt. Hab meine damals nicht in HH gekauft und bin daher nicht sicher ob man dort welche findet. Einige Shops (auch online) haben auf jeden Fall welche (zB http://www.mex-al.de/ oder auch http://www.holamexico.de/ – die sitzen aber leider beide nicht im Norden…

      31 Dezember, 2016

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