Porridge (inkl. easy Reise- Variante)

Porridge ist ein allseits beliebter Klassiker. Zuhause landet er bei mir ehrlich gesagt nur selten auf dem Frühstückstisch, da ich es morgens eigentlich sehr gerne deftig mag. Dafür gehört Porridge zu meinen absoluten Favoriten am Morgen, wenn ich unterwegs bin. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Einerseits halten sich Haferflocken, Samen & co. besser ungekühlt im Backpack, Kofferraum oder Radreisetaschen. Andererseits können sie weder auslaufen noch zerbrechen, werden nicht nach ein paar Tagen in der Hitze schlecht und sind so ziemlich überall auf der Welt zu super günstigen Preisen erhältlich. Daher ist das ganze natürlich nicht nur perfekt für die Campingküche, sondern ebenfalls für ein schmales Budget.

Außerdem bietet das Hafer-Frühstück wesentlich mehr Energie für den anstehenden Tag als ein paar Scheibchen Brot mit Aufstrich – vor allem, wenn darin zusätzlich noch eine dicke Ladung Samen, Nüsse und Früchte landen.

Ich verwende unterwegs immer Wasser statt pflanzliche Milch für den Haferbrei. Denn obwohl offene pflanzliche Milch sich auch ein paar Tage ohne Kühlschrank hält, ist so ein geöffnetes Tetrapack im Backpack oder Radreisetaschen einfach extrem unpraktisch. Mir persönlich schmeckt die minimalistische Variante mit Wasser allerdings ohnehin besser.

In diesem Rezept findet ihr zwei Porridge Varianten. Die schnelle Camping-Version für unterwegs sowie die klassische Variante.

Die Mischung aus Samen, Nüssen und Trockenfrüchten bereite ich regelmäßig vor und habe so immer einen fertigen Mix zur Hand. So ist das Frühstück noch schneller zubereitet und ich muss unterwegs nicht tausend verschiedene Behältnisse in meinen Taschen umherschleppen. Im Rezept findet ihr meinen aktuellen Lieblings-Mix, welcher ab und an variiert wird, damit das Frühstück nicht irgendwann langweilig wird. Dazu gibt es noch etwas frisches Obst. Unterwegs sind dies meist festere Sorten wie Äpfel oder Birnen, da diese sich besser transportieren lassen. Wenn gerade ein (Super)Markt in der Nähe ist, greife ich auch sehr gerne zu Beeren, Mango, Granatapfel oder Bananen.

  • 1 Tasse Haferflocken (zarter oder geschroteter Hafer für die Reise-Variante)
  • ca. 2 Tassen heißes Wasser (oder pflanzliche Milch)
  • 1 Banane (oder anderes Obst nach Belieben)
  • Erdnüsse oder andere Nüsse nach Wahl
  • getrocknetes Obst (Rosinen auf dem Bild, alternativ: anderes getrocknetes Obst nach Wahl, z.B. Datteln, Feigen, Pflaumen…)
  • Samen- & Körner Mix: Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Sesam, Chia, Kürbiskerne (ggf. weitere Samen / Kerne nach Wahl)
  • eine Prise Salz
  • Optional: Zimt oder Vanille 
  • Optional (wenn du es süßer magst): etwas Sirup oder Agavendicksaft 
  • Optional: Erdnussbutter oder Mandelmus oder Cashewmus…

Camping Porridge

Wasser oder pflanzliche Milch aufkochen. Hafer in Schale oder Topf mit Nüssen, Samen, Trockenfrüchten, einer Prise Salz und geschnippeltem Obst vermischen. Auf einer Tasse Haferflocken landen bei uns knapp zwei Tassen kochendes Wasser. Im Anschluss lassen wir das ganze einfach ein paar Minuten ziehen und genießen derweil unseren Kaffee.

Werden zarte Haferflocken verwendet sind diese nach kurzer Zeit ebenfalls ziemlich weich, wenn auch nicht ganz so „matschig“ wie bei klassischem gekochtem Porridge.

Warum wir unser Porridge unterwegs auf dem Campingkocher meist nicht gemeinsam mit der Flüssigkeit aufkochen ist schnell erklärt: Wir benötigen etwas weniger Brennstoff und sind morgens schneller Startklar, da wir nicht zwei Mal kochen müssen (einmal Porridge, einmal Wasser für den Kaffee). Außerdem klebt das klassische Porridge noch mehr im Topf als die durchgezogene Version. Dies ist durchaus ein Vorteil beim Abwaschen, wenn gerade keine Wasserquelle in der Nähe ist.

Wenn es unterwegs ein richtiges Porridge sein soll, verfahre ich wie folgt, da ich auf meinen Kaffee am Morgen auf keinen Fall verzichten möchte: Den Topf mit oben hin bis Wasser füllen und aufkochen. Wasser für Kaffee in eine Thermoskanne füllen (diese habe ich beim Campen ohnehin dabei). Im Anschluss die Haferflocken in das restliche Wasser geben und noch kurz auf dem Campingköcher köcheln lassen.

Klassisches Porridge

Wie bereits in der Einleitung erwähnt: Wer ein „richtiges“ Porridge bevorzugt kocht die Haferflocken mit der Flüssigkeit und einer Prise Salz unter ständigem rühren auf. (Hier werden dann in der Regel auch keine zarten Haferflocken verwendet.)

Kurz köcheln lassen, vom Herd nehmen und noch ein paar Minuten nachquellen lassen. Die restlichen Zutaten hinzugeben. Die wirklich klassische Variante enthält übrigens ausschließlich Haferflocken, Wasser und eine Prise Salz.

Das sollte euch natürlich nicht davon abhalten euer Porridge trotzdem nach Belieben aufzupeppen.

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