Walnuss Zucchini Creme

In den letzten Wochen habe ich Unmengen an Zucchinis geerntet, denn die Pflänzchen in meinem Garten wollten einfach nicht mehr aufhören zu tragen. Entsprechend mussten viele neue Zucchini-Rezepte her. Denn auch meine liebsten Zucchini-Klassiker – schnelles Ofen-Gemüse oder gefüllt und überbacken – werden doch recht schnell langweilig, wenn jede alle paar Tage mindestens drei von den Teilen in der Ernte-Tasche landen. So habe ich in letzter Zeit eine ganze Menge des Gemüses verarbeitet: Von Zucchini Chips aus dem Dörrautomaten, über Zucchini-Puffer, gegrillter und in Öl eingelegter Zucchini bis hin zu Dips und Aufstrichen mit Zucchini. Um letztere soll es auch heute gehen und ich habe ein Rezept für eine einfache, aber sehr leckere, Zucchini Walnuss Creme für euch.

Erdbeer Horchata

Horchata mit Erdbeeren – oder, um es mit den Worten meines Partners zu sagen: “Das schmeckt wie flüssiger Milchreis!”. Geschmacklich eine ziemlich passende Beschreibung, auch wenn Horchata, zumindest wenn sie Beeren enthält, in meinem Kopf eigentlich unter “der bessere Milchshake” läuft.

Veganer Heringsalat mit Jackfruit

Vor kurzem drückte mir eine Freundin, als ich dort zu Besuch war, eine Packung veganen Heringssalat aus einem Supermarkt in die Hand: “Hier, probier mal, das ist voll lecker! ” Das ließ ich mir natürlich nicht zwei Mal sagen. Kurz darauf entstand ein Gespräch darüber, ob der zum Probieren gereichte Salat denn nun wirklich wie Heringssalat schmeckt. Eine richtige Antwort darauf hatten wir alle nicht, da zwei von uns dreien (ich inklusive) niemals auch nur einen einzigen Happen “echten” Heringssalat gegessen haben und auch bei Person Nummer drei schon lange keine tierischen Produkte mehr auf dem Teller landen. Trotzdem waren wir uns in einem Punkt einig: Das Zeug war super lecker, völlig egal, ob’s nun wirklich wie Heringsalat schmeckt oder eben nicht. Aber: Bei einem Preis von 3 Euro für 150 Gramm überlege zumindest ich mir, ob ich mir dieses Produkt regelmäßig kaufe. Zumindest, wenn der Inhalt sich eigentlich auch easy auch in größeren Mengen selbst herstellen lassen sollte. Schließlich kommt man – zumindest, wenn man solche Salate, wie ich, gerne sehr dick aufs Brot isst – nicht besonders weit mit einer 150g Portion.

Waldpilz Kroketten

Auf gehts nach Tapa-landia, besser bekannt als die iberische Halbinsel! Heute landen meine derzeit allerliebsten Tapas auf dem Tellerchen: die vegane Version der “Croquetas españolas”. Hierbei handelt es sich um Kroketten mit cremiger & aromatischer Waldpilz-Füllung.

Klingt unwiderstehlich? Ist es auch. Wie so vieles was Spaß macht, haben aber auch diese Pilz-Kroketten einen Haken. Bis sie gelingen ist es durchaus möglich, dass man hierfür mehr als einen Anlauf braucht. Das Üben lohnt in diesem Fall jedoch sehr. Klappt es einmal mit den cremig gefüllten Kroketten, funkeln am Horizont viele weitere krokettige Varianten von Sojahack bis Spinat. Verlockend, oder?

Dennoch gibt es das heutige Rezept nur mit zusätzlicher Triggerwarnung: Wenn ihr nach vielen Wochen Homeoffice mit der Familie leicht reizbar und ungeduldig seid, solltet ihr die Zubereitung dieser Kroketten definitiv auf später verschieben. Bestimmt findet ihr in dem kürzlich veröffentlichten Artikel mit über 25 Rezept-Ideen für einen veganen Tapas Abend eine feine Alternative, welche auch ohne Übung immer problemlos gelingt.

Cashew-Hefeschmelz (glutenfrei)

Manchmal erfindet man rein zufällig ein tolles Rezept. So auch geschehen bei diesem glutenfreien Hefeschmelz, denn eigentlich sollte es ein “normaler” Hefeschmelz auf Basis einer Mehlschwitze werden sollte, der eben zusätzlich gemahlene Cashews enthält. So weit, so gut. Dann kam jedoch irgendwer, der gestern Abend spontan Pakoras wollte und kein Kichererbsenmehl im Haus hatte, auf die Idee das letzte Mehl für Gemüse im Teigmantel zu verwenden – schummel Pakoras sozusagen. Denn: Wer lässt denn so einen mickrigen Rest Mehl übrig? Fragte ich mich gestern. Bei irgendwem handelt es sich natürlich um mich.

Llapingachos

„Llaping – Was bitte?“ dürften bei dem Titel viele von euch fragen. Llapingachos (manchmal auch „Yapingachos“) sind ein traditionelles Gericht aus der ecuadorianischen Andenregion. In Übersetzungen werden sie manchmal auch als „Kartoffel-Pancakes“, „Kartoffel-Tortillas“ oder auch „Kartoffelpuffer“ bezeichnet. Auch wenn keine dieser Übersetzungen so richtig trifft wobei es sich bei Llapingachos wirklich handelt, liegt die Wahrheit zumindest irgendwo in der Nähe. Sagen wir also einfach weiter Llapingachos oder meinetwegen auch Kartoffel-Mopeds, wenn ihr unbedingt einen deutschen Namen wollt. Ansonsten hier nochmal zum mitsprechen: Ya-Pin-Gatscho. Ist doch gar nicht so schwer, oder?

Nun aber „Butter bei die Kartoffel-Mopeds“ (oder wie war dieses Sprichwort gleich?): Was sind sie nun, diese Llapingdingsbums? Im Endeffekt handelt es sich um gefüllte Patties aus Kartoffelbrei. Aufgrund der Füllung (Käse) sowie den normalerweise dazu gereichten Toppings und Beilagen sind Llapingachos meist jedoch nicht vegan. Darauf landet außerdem eine Erdnuss-Sauce.

Walnuss- Körner- Brot

Leute, wisst ihr, was ich auf unserer Reise durch Südamerika in Sachen Essen nach etwa 11 Monaten am meisten vermisse? Ganz eindeutig Vollkornbrot! Wo immer man hinschaut: Die Panaderias (Bäckereien) haben stets nur Weißbrot, helle Brötchen und Süßkram im Angebot. Im Supermarkt sieht es ähnlich aus: Weißmehl soweit das Auge reicht! Zum Glück gibt es, zumindest in größeren Städten, Bio-Läden, welche viele Zutaten lose verkaufen. Darunter unter anderem Samen, Nüsse, Körner, Trockenfrüchte und zum Glück auch Vollkornmehl. 

Daher habe ich in den letzten Monaten,  wenn uns eine Küche mit Ofen zur Verfügung steht, sehr häufig Brot gebacken. Innen schön fluffig, außen krustig. Und vor allem vollgestopft mit Vollkornmehl, Samen, Körnern und Nüssen. Köstlich! 

Aus diesem Grund gibt es heute mein aktuelles Lieblings-Brot-Rezept für euch. Beziehungsweise eigentlich gleich zwei: Eine Version mit Hefe sowie eine zweite, schneller zubereitete, Variante ohne Hefe.

Sesam Curry Bällchen

Niemand muss eine langweilige Kartoffel sein! (Ähm, “essen” meine ich natürlich.) Okay, okay, Flachwitze beiseite: Kostengünstige Rezepte mit wenigen Zutaten sind klasse, findet ihr nicht auch? Allerdings ist das noch lange kein Grund für fades Essen. Deshalb gibt es heute diese Sesam Bällchen mit Curry-Kartoffel-Füllung. Die sind nämlich nicht nur günstig, sondern obendrein außen auch noch schön crunchy und innen lecker cremig.

Die Bällchen geben einen tollen Snack ab, welcher sich, gemeinsam mit einem Dip (im Rezept findet ihr viele Vorschläge), wunderbar auf dem Buffet oder als kleine Vorspeise macht. Auch auf Salaten fühlen sie sich pudelwohl.

Wie einleitend bereits erwähnt, sind die Zutaten für dieses Rezept nicht sonderlich teuer. Allerdings lohnt es sich an einer Stelle ab und an mal ein paar Cent mehr zu investieren. Die Rede ist vom Currypulver, denn zwischen günstigem Discounter-Pülverchen und gutem Curry Gewürz liegen geschmacklich Welten. So zumindest meine Meinung. Seht ihr das auch so? Oder bin ich einfach zu wählerisch, wenn es um Curry geht? So oder so: Ich wünsche frohes Snacken und verabschiede mich heute mit einem “Auf die Curry Bällchen, fertig, los!”

Close
2010 - 2020 Vegan Guerilla
Close