Veganer Ritter

Während ich der süßen Version nie so recht etwas abgewinnen konnte, musste meine Mutter mir in meiner Kindheit vermutlich tausende herzhafte “Arme Ritter” zubereiten. Irgendwie verschwand dieses Essen dann vor vielen Jahren aus irgendeinem Grund aus meinem Leben, lange bevor ich vegan wurde. Irgendwann als ich dann vor kurzem eine Packung “The Vegg” in den Händen hielt, musste ich wieder an diesen Snack aus meiner Kindheit denken und versuchen, diesen in vegan nachzubasteln…und siehe da: es hat geklappt. Statt armen gibt es jetzt veganen Ritter.

Lieblings-Crepes

Back to the Future. Ach nee, umgekehrt! Da hat wohl jemand vergessen, den “veröffentlichen” Knopf zu drücken. Daher: Willkommen in meinem Leben in Brasilien, Backpackerküche im Mai 2014. Pfannkuchen und Crêpes sind seitdem bzw. während ich in Brasilien wohne zu einer meiner liebsten Süßspeisen geworden. Vor Ort lag dies vermutlich in erster Linie an den Temperaturen, denn bei 40 Grad und mehr wollte ich nicht lange in der Küche stehen. Mit dem Ofen meines Gasherds, der in der Mitte des Herdes alles immer schön schwarz angebrannt hat, so dass maximal die Zubereitung halber Pizzen und Mini-Kuchen ohne Anbrennen möglich war, stand ich ebenfalls irgendwie auf Kriegsfuß. Davon ab heißt so ein Gasherd bei den Temperaturen die Wohnung in der die Luft eh schon steht nur unnötig weiter auf. Kurze Garzeiten und Herdbenutzung wurden entsprechend schnell zu meinem besten Freund. Ab und an etwas naschen wollte ich dennoch. Und da die Auswahl an veganen Süßigkeiten in Brasilien ansonsten nicht so weit her ist, mussten in diesen Fällen oftmals PFannkuchen herhalten. Mit den buntesten und unterschiedlichsten Tropenfrüchten, zartbitter Schokolade (die ich mir nebenbei bemerkt immer aus einem mehrere Stunden entfernt gelegenen Ort an meinen Wohnort “importiert” habe!), klassisch mit Zimt und Zucker, oder auch mit Erdnussbutter und Banane… Ein supergutes Essen, welches eigentlich in allen möglichen Variationen den Titel “Lieblings-Crepes” verdient. Die besten Dinge sind manchmal eben doch die einfachsten!

Grünkohl- Cashew- Chips

Als ich vor kurzem im Supermarkt den ersten Grünkohl erspähte wanderte dieser sofort in meinen Korb. Der Grünkohl wurde dann zu Hause umgehend weiterverarbeitet und kam ein paar Stunden später in Form von Grünkohl-Chips aus meinem Dörrgerät. Ein wunderbarer Snack zum zwischendurch Wegknuspern.

Soja- Filets a la Chimichurri+

Chimichurri ist eine typisch argentinische Sauce. Als ich heute tatsächlich Soja-Filets in dem Reformhaus um die Ecke entdeckt habe (weil die Verkäufer dort mich schon kennen und mir direkt erzählt haben, dass es etwas neues veganes gibt:)) war klar: Soja- Filet a la Chimichurri muss ausprobiert werden!

Da ich das Soja marinieren wollte habe ich jedoch statt frischer getrocknete Gewürze verwendet (da diese mir dazu praktischer schienen und einiges in frisch auch nicht im Haus war). Außerdem sind in der Marinade ein paar Zutaten, die sich sonst nicht in Chimichurri finden, daher auch der Name “Chimichurri+”.

Couve Mineira

Kohl landet hier ständig als Beilage auf den Tellern, fast genau so häufig wie (und oftmals zusammen mit) Feijoada (ein Bohneneintopf) sowie Farofa (geröstetes Maniokmehl). So bleibt während ich in Brasilien lebe auch der Blogpost zu dieser extrem simplen und schnell zubereiteten Beilage nicht aus.

Der Titel ist, wie ihr euch vielleicht schon gedacht habt, der brasilianische Name für dieses Gericht. Letztlich handelt es sich um eine brasilianische Grünkohlart, die jedoch nicht dem deutschen Grünkohl gleicht. Dementsprechend müsst ihr mal etwas rumprobieren, mit welchem in Deutschland erhältlichen Kohl das ganze am besten ist. Geschmacklich würde ich sagen, dass der Kohl hier so Richtung Mischung aus Grünkohl, Kohlrabiblättern und Wirsing geht.

Eingelegte Radieschen

Vor ein paar Tagen habe ich einen großen Beutel Radieschen gekauft (gibt sie hier leider nicht im Bund). Die, die noch übrig waren wollte ich mal anderweitig als einfach frisch geschnippelt im Salat verwenden, denn im letzten Jahr habe ich in einigen veganen Restaurants in Brasilien eingelegte Radieschen gegessen. Diese Beilage (zum Salat oder auch zu einer Hauptspeise) wollte ich dementsprechend schon länger mal selber machen. Eine gute Gelegenheit also dies endlich mal zu testen.

Nuss-Farofa

Farofa wird in Brasilien in verschiedenen Varianten als Beilage zu allem Möglichen gegessen, typischerweise zum Beispiel zu Feijoada (ein Bohnengericht, ein Rezept hierfür poste ich in den nächsten Tagen)…ansonsten könnt ihr sie aber auch als Beilage zu anderen Speisen (vorzugsweise etwas mit Sauce, da Farofa recht trocken ist) reichen.

Soja- Bulgur- Buletten

Da da Semester gerade mal wieder an dem Zeitpunkt angekommen ist, an dem urplötzlich alles abgegeben werden muss, muss zur Zeit auch schnell zubereitetes Essen her. Am besten natürlich solches, von dem die Reste auch noch in kalt oder am nächsten Tag schmecken, damit man sich nicht ständig mit Kochen vorm Lernen drücken kann…

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