Bier-Pancakes mit Linsen Füllung & Bechamel-Sauce

Bier-Pancakes dürften zumindest jenen unter euch die mein Buch “Outdoor Cooking – vegane Rezepte für den nächsten Roadtrip” im Schrank stehen haben nicht ganz neu sein. Die Idee Pancakes mit dunklem Bier statt pflanzlicher Milch zuzubereiten entstand nämlich bereits als ich, während eines Backpacking-Trips durch Zentralamerika, mit meinem Freund Olli an besagtem Buch bastelte. In den letzten Jahren sind wir beide große Fans dieser Pancake-Version geworden – und das nicht nur dann, wenn pflanzliche Milch gerade rar ist. 

Fernab unseres Campingkochers (sprich: mit Ofen in der Nähe)  mögen wir Pancakes allerdings am liebsten deftig gefüllt und überbacken. Das gilt übrigens nicht nur für Bier-Pancakes, sondern auch für jene ohne Bier. Deshalb war es an der Zeit dieses Rezept endlich auch mal für euch festzuhalten. 

Hier gibt es daher nun eine von vielen Versionen die bei uns in den letzten Jahren öfter mal auf dem Tisch gelandet sind. Wer kein Fan von Linsen oder Tomatensauce ist, dem sei als Füllung ein Mix aus Champignons, Zwiebeln, Spinat, Bechamelsauce und veganem Frischkäse ans Herz gelegt.  

Frittierte Maniok

Langeweile in Pommeshausen? Dann ist es an der Zeit mal eine andere Knolle ins geliebte Frittierfett zu tunken. Eine köstliche Alternative zur Kartoffel ist die aus subtropischen und tropischen Regionen stammende Maniok. In Südamerika sind Maniok weit verbreitet und, abhängig vom Land, auch unter anderen Namen (unter anderem Yuca, Cassava und Mandi’o) bekannt. Hier landen sie, ebenso wie in einigen afrikanischen sowie asiatischen Ländern, häufig auf dem Teller und zählen zu den Grundnahrungsmitteln.

Blumenkohl in Erdnuss-Sauce

Heute gibt es ein Rezept für euch, für welches ihr nur eine handvoll Zutaten benötigt. Eine davon, Erdnussbutter, ist eine meine liebsten „Waffen der Wahl” auf Reisen sowie für schnelle Rezepte ohne viele Zutaten. Größte Vorteile sind, dass sie sich nicht nur ungekühlt auch in sehr warmen Regionen noch wohl fühlt als auch, das sie sich für die Zubereitung verschiedenster Speisen wunderbar eignet.
So steckt zur Zeit fast immer ein Glas Erdnussbutter in unserem Gepäck. Meist landet sie, als schneller Energie-Schub und Snack für zwischendurch, auf Crackern. Manchmal auch auf dem morgendlichen Brötchen, wenn gerade mal kein anderer Belag zur Hand ist. Letzteres ist in Lateinamerika öfter mal der Fall. Auch wenn wir abends auf unserem Campingkocher oder in einer Unterkunft kochen, greifen wir gerne mal zu dem köstlichen Zeug. Denn auch mit sehr wenigen anderen Zutaten lässt sich daraus immer schnell eine wunderbare Sauce zaubern. Heute gibt es deshalb eins unserer liebsten „quick and dirty“ Reise-Rezepte, welches sich ebenso für ein schmales Budget und faule Köch*innen eignet.

Ñoquis del 29

Wusstet ihr, dass es in Argentinien Tradition ist an jedem 29. eines Monats Gnocchi (ñoquis) zu essen?

Dieser wunderbare und vor allem leckere Brauch wird seit der Ankunft der ersten italienischen Einwanderer im Land nunmehr rund 200 Jahre praktiziert. In Italien existierte die Tradition bereits zuvor. Tatsächlich verspeisen die Meisten Menschen in Argentinien auch heute noch an jedem 29. Gnocchi. Auch in vielen Restaurants werden an diesem Tag ausschließlich Gnocchi serviert oder es gibt zumindest ein „Gnocchi Special“ auf der Karte. Statt Kartoffeln wird in machen Regionen auch Maniok oder Süßkartoffel für die Gnocchi verwendet. Auch Versionen mit beigemischtem Kürbis oder Spinat finden sich auf den Karten.

Die Herkunft dieser kulinarischen Tradition ist schnell erklärt: Am Ende eines Monats und kurz vor dem Zahltag ist oft wenig Geld übrig. Da liegt es natürlich nahe eine günstige und dennoch sehr sättigende Speise zu sich zu nehmen. Kartoffeln und Mehl, als auch die Zutaten für eine Tomatensauce, kosten allesamt nicht viel. Eben das perfekte Gericht für das Monatsende. So trifft man sich am 29. mit Freunden oder Familie, um gemeinsam Gnocchi zuzubereiten und zu verspeisen.

Empanadas Fritas

Empanadas gehören zu meinen absoluten Lieblingsspeisen & Snacks in Chile und Argentinien. Sie sind frittiert als auch aus dem Ofen erhältlich. Letztere Version habe ich bereits vor ein paar Jahren gebloggt. Daher ist es an der Zeit heute endlich ein Rezept für die köstliche frittierte Variante mit euch zu teilen.

Mit veganer Füllung sind Empanadas in Südamerika leider nur selten außerhalb größerer Städte zu finden. Aus diesem Grund wollte ich die aktuell in unserer gemieteten Unterkunft vorhandene Küche unbedingt nutzen, um eine Ladung frittierte Empanadas zuzubereiten. Diese gab es gestern bereits – mit einigen Gläschen Wein – zum Abendessen. Heute landeten direkt noch einmal Empanadas auf unseren Tellern. Für die Füllung habe ich Blattspinat sowie Palmherzen verwendet. Letztere finden sich in Chile in so ziemlich jedem Supermarkt. In Deutschland werdet ihr in gut sortierten Läden jedoch auch fündig. Wenn nicht, ist dies aber auch kein Problem, denn die köstlichen frittierten Teigtaschen lassen sich ebenso gut mit so ziemlich jeder anderen deftigen Füllung nach Wahl zubereiten. 

Auberginen No Meat Balls

Ganz ohne Muh, Mäh und Miau, dafür aber mit viel Aubergine! Nudeln mit No Meat Bällchen in unterschiedlichsten Varianten könnte ich problemlos jeden Tag verspeisen. So fanden sich nicht nur im ersten Rezept auf diesem Blog – vor inzwischen sage und schreibe achteinhalb Jahren – No Meat Balls. Damals aus Tofu. In den letzten Jahren folgten auf meinem Teller und auch an dieser Stelle ein paar weitere Varianten: Zum Beispiel aus Quinoa und Kastanie oder auch aus Bohnen. Auberginen habe ich bisher jedoch nie für diese Speise verwendet.

Als ich vor ein paar Tagen, über vegane Meat Balls grübelnd, auf Auberginen kam, war sofort klar: Das muss getestet werden! Schließlich habe gegarte Auberginen eine klasse Konsistenz. So war ich ziemlich sicher, dass sie sich auch als kleine Bällchen, ganz klassisch, gemeinsam mit Tomatensauce und Nudeln, wunderbar machen.

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