Nopales- Bohnen- Salat

Vor knapp einem Jahr bin ich aus Südamerika wieder nach Hamburg gekommen und quasi direkt in einer Küche gelandet, in der ich vermutlich mehr Zeit verbracht habe als zu Hause. Ohne jetzt groß auf den letzten Monaten herumkauen zu wollen, haben fast jeden Tag für Dutzende Menschen kochen und eine Menge 10+ Stunden Schichten vor allem dazu geführt, dass ich nach der Arbeit dann vor allem eins wollte: unter gar keinen Umständen auch noch für mich selber kochen (und wenn, dann bitteschön im Rahmen “Ofentür auf, Pommes rein”, oder eben -besser- irgendwo fertiges Essen holen und die eigene Küche direkt komplett meiden)… ergänzt durch “nie wieder die Arme oder Hände bewegen”, “ganz dringend ein Feierabendbier trinken” und “Schlafen. Schlafen, schlafen, schlafen!”. Das latente Überarbeitung und zombieesker Grundzustand weder diesem Blog noch meinem restlichen Leben wirklich gut getan haben, könnt ihr euch vermutlich denken. Deshalb nun auch alles auf Reset, raus aus dem Küchenjob, zurück zum hoffentlich wirklich mal Master Arbeit schreiben, endlich wieder genug Zeit fürs (und vor allem Lust aufs) Bloggen haben und vor allem endlich wieder jeden Tag leckeres Essen für mich selber machen. Yippie-Yay.

Quinoa- Riesenbohnen- Salat mit Mango & Coconut Bacon

WERBUNG (Kooperation mit Kühne) // So ein bisschen Sommer ist ja mittlerweile manchmal, da passen fruchtige Salate super in den Speiseplan. Wie viele von euch schon aufgefallen sein dürfte, schleppe ich immer eine große Packung Fernweh nach Lateinamerika mit mir herum. So landen auch oft von diesem Kontinent inspirierte Speisen auf meinem Teller und Zutaten wie Quinoa, Avocado, Kokosnuss, Mango, Tomaten (doch doch, auch die xitomatl [Nahuatl, Sprache der Azteken] kam erst 1498 erstmals nach Spanien bzw. Europa) oder Bohnen finden gerne mal Platz in meinen Rezepten. Wunderbarerweise gibt es dazu passend gerade neue vegane Salatdressing im Supermarkt, unter anderem auch eins mit Mango, Acerola und Açai – direkt mal getestet und für lecker befunden.

Was die Kokosnuss angeht, so kommt diese hier mal als “Bacon” daher. Auf diesen kam ich, weil ein Freund mir vor ein paar Jahren mal eine Packung Coconut Bacon aus den Staaten mitbrachte. Ich war schwer begeistert von der Idee und stellte fest, dass das mitgebrachte Produkt gar nicht so viele Zutaten enthält. Bei einer kurzen Internet-Recherche wurde schnell klar: in der US-Bloggerszene kursiert langer Zeit ein Rezept in verschiedenen Variationen, dessen Ursprung in den großen Weiten des Internets irgendwie nicht mehr nachvollziehbar ist. Da ich Coconut Bacon selbst sehr gerne als Topping für Salate oder auf Sandwiches etc. nutze und dieser hier nicht so bekannt zu sein scheint, möchte ich heute nach Ewigkeiten auch mal eine Variante davon mit euch teilen. Coconut Bacon für alle! :)

No Chicken Salad

Kein Gott, kein Staat, kein Hühnchensalat! Oder wie hieß das doch gleich? Völlig egal, denn dieser No Chicken Salad ist einfach köstlich und dem Hühnchen geht es dabei auch sehr gut. Während das Hühnchen also glücklich weiter vor sich hin leben darf, musste jedoch – mal wieder – ein armes Tofutier daran glauben.

Der Salat eignet sich ebenso als Beilage, aber auch als nicht ganz so gesunder “Salat” (vegane Mayo sei dank)-Snack für zwischendurch oder eben einfach aufs Brot. Persönlich mag ich ihn am allerliebsten auf Pumpernickeln oder anderen dunklen Brotsorten. Da ich das Rezept selbst nicht ganz so häufig zubereite, mache ich meist das zwei oder dreifache der im Rezept angegebenen Menge, damit es sich auch lohnt. Gut durchgezogen schmeckt er nämlich am allerbesten und hält sich auch problemlos ein paar Tage im Kühlschrank. Sofern man denn selbst so lange widerstehen kann und nicht vorher einfach alles aufisst.

Wakame Salat

Moin Moin und ein frohes Neues!
Zum Start ins neue Jahr gibt es das Rezept von einem meiner aktuellen Lieblingsbeilagensalate. Dieser ist nicht nur lecker, sondern super schnell zusammen gebastelt und besteht praktischerweise aus Zutaten, die ich ohnehin meist im Haus habe – sofern für den Algennachschub gesorgt ist. Der Algensalat schmeckt im Übrigen nicht nur zu asiatisch inspirierten Speisen, sondern ist auch eine tolle Beilage zu Burgern und ähnlichem.

Eingelegte Radieschen

Vor ein paar Tagen habe ich einen großen Beutel Radieschen gekauft (gibt sie hier leider nicht im Bund). Die, die noch übrig waren wollte ich mal anderweitig als einfach frisch geschnippelt im Salat verwenden, denn im letzten Jahr habe ich in einigen veganen Restaurants in Brasilien eingelegte Radieschen gegessen. Diese Beilage (zum Salat oder auch zu einer Hauptspeise) wollte ich dementsprechend schon länger mal selber machen. Eine gute Gelegenheit also dies endlich mal zu testen.

Taboulé Reloaded

Vor längerer Zeit habe ich schon mal einen Taboulé-Verschnitt gepostet. Da ich jedoch immer wieder gerne auch andere Versionen als die bereits gebloggte des, eigentlich aus dem Libanon stammenden, Gerichtes verspeise, gibt es heute noch einen weiteren Vorschlag meinerseits zur Taboulé Zubereitung…Die heutige Version: Birne und Shiitake. Lecker!

Bulgur-Brokkoli Salat

Weil mein aktueller Wohnort schon im Frühling locker 35°C aufwärts zu bieten hat gibt es bei mir momentan tagsüber fast immer nur Salat. Etwas anderes bekomme ich bei den Temperaturen nur schwer runter. Von daher werdet ihr hier in der nächsten Zeit wohl noch die ein oder andere Salatkreation und kalte Speisen finden, so wie diese hier. Der heutige Salat kommt mal ganz ohne Blattsalat aus und ist auf Basis von Bulgur. Ein paar weitere bunte Gemüsesorten wie Brokkoli, Paprika und Kräuter dazu und einfach nur leicht gewürzt ein netter Basic-Salat. Er lässt sich auch gut mit anderen Zutaten aufpeppen, z.B. indem ihr noch getrocknete Früchte (z.B. gehackte Datteln oder Cranberries), Nüsse oder weitere Kräuter hinzugebt. Reste vom Essen lassen sich am nächsten Tag übrigens auch gut “recyclen”: z.B. mit ein paar Salatblättern und Dip (z.B. vegane Knoblauchmayonaise, Guacamole oder Hummus) als Wrap- oder Pita-Brot-Füllung.

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