Soja- Filets a la Chimichurri+

Chimichurri ist eine typisch argentinische Sauce. Als ich heute tatsächlich Soja-Filets in dem Reformhaus um die Ecke entdeckt habe (weil die Verkäufer dort mich schon kennen und mir direkt erzählt haben, dass es etwas neues veganes gibt:)) war klar: Soja- Filet a la Chimichurri muss ausprobiert werden!

Da ich das Soja marinieren wollte habe ich jedoch statt frischer getrocknete Gewürze verwendet (da diese mir dazu praktischer schienen und einiges in frisch auch nicht im Haus war). Außerdem sind in der Marinade ein paar Zutaten, die sich sonst nicht in Chimichurri finden, daher auch der Name “Chimichurri+”.

zutaten

 

 

    • 5-8 Soja-Filets/ Soja-Steaks (Trockensoja / ich hatte 8, allerdings waren diese etwas kleiner als die, die es in Deutschland zu kaufen gibt. Kann also sein, dass die Marinade bei euch nur für etwas weniger reicht!)
    • heißes Wasser/Gemüsebrühe

Für die Marinade

    • 3 EL Olivenöl
    • 2-3 EL Senf (mittelscharf)
    • 2 EL Agavensirup/Agavendicksaft
    • Salz
    • 1-2 TL Knoblauchpulver
    • 1 TL Petersilie (getrocknete)
    • 2 TL Paprikapulver
    • 1 TL Oregano
    • 1 TL Koriander
    • 1 TL gemahlener Lorbeer
    • Optional: 1 TL Chiliflocken oder Chilipulver

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Das Trockensoja mit kochendem Wasser (oder Gemüsebrühe) übergießen und ziehen lassen bis es weich ist (abhängig von dem verwendeten Produkt, ca. 15 Minuten).

Die Marinade vorbereiten: Olivenöl, Senf, Agavendicksaft vermixen. Von den restlichen Zutaten habe ich jeweils ca. 1 – 2 TL genommen (so Pi mal Daumen, siehe Zutatenliste) und mit den flüssigen Zutaten vermixt.

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Im Anschluss einfach die Soja-Filets in der Marinade wälzen und mindestens eine Stunde ziehen lassen (wenn ihr die Zeit habt lasst sie auf jeden Fall länger ziehen. Wie immer lohnt sich das geschmacklich bei Trockensoja!). Danach natürlich noch von beiden Seiten anbraten!

Dazu gab es bei mir Bohnen, Reis und Kohl (in dieser Variante). Abgesehen von dem Chimchurri Gewürz – und Soja statt totes Tier – ein sehr brasilianisches Essen (ungefähr das, was es hier überall gibt und was zur Zeit in großen Mengen auf meinem Teller landet).

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  1. Das Rezept macht Lust auf’s Ausprobieren. Ich bin froh mal was neues für das TVP als Marinade zu haben!

  2. mjam abgespeichert <3

  3. Hallo,
    ich lese schon lange sehr gerne deinen Blog und mag besonders die tollen Rezepte. Seit kurzem habe ich auch einen eigenen veganen Blog. Ich habe dich hier auf meiner Blog Liste dazugefügt. Wenn dir mein Blog auch gefällt, würde ich mich freuen wenn du mich auch mit in deiner Liste aufnimmst.
    Liebe Grüße
    Christina

  4. Hört sich sehr lecker an. Ich habe lange auch die Steaks (o.ä.) immer in Gemüsebrühe eingeweicht. Seit einer Weile nehme ich allerdings Bier und habe da mit der gute Erfahrungen gemacht (meist in alkoholfreier Variante). (Als ich mal sehr leckere gegrillte Steaks gegessen habe und nachgefragt habe, wie die denn gemacht waren, sagte die Köchin zu mir: Nimm Bier, Mädsche!)
    Einfach das Bier heiß machen und mit allen Zutaten der Marinade vermischen und die Steaks einweichen. Sehr lecker!
    Vielen Dank für Deine tollen Rezepte und Deine unermüdliche Arbeit, die immer wieder tolle Inspirationen liefert – wirklich große Klasse!

    1. danke für den tip :) wird bei gelegenheit getestet :)

  5. Auf dem oberen Bild hast du die Filets aber noch paniert oder??

    lg David

    1. nein, das bild zeigt genau das was auch im text steht. also keine panade.

  6. Die sehen wirklich aus, wie kleine Schnitzel! Unsere Tofu-Spezialistin Ute brennt sicher darauf, die leckeren Soja-Filets bei unserem nächsten gemeinsamen Mittagessen im Team auszuprobieren. Ob wir sie auch so schön hinbekommen?

  7. btw…wie hast du die Bohnen gemacht? :))))

    1. die bohnen (getrocknete) sind einfach lange (mit lohrbeer und vorher angebratener angeschwitzter zwiebel und knoblauch) eingekocht und später mit salz und pfeffer abgeschmeckt. einfach die flüssigkeit mit im topf lassen und du bekommst du eine art eintopf.

  8. War superlecker :)

  9. Super Lecker, dieses Gericht habe ich bereits dreimal nachgekocht.

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