Sojahack Sushi

Normalerweise benutze ich zum Sushi machen immer eine Bambusmatte. Die erleichtert das Rollen vom Sushi nämlich ungemein (und sieht dann auch viiiiel schöner aus). Meine WG in Brasilien hat sowas jedoch nicht zu bieten und ich hatte keine Lust, mir hier eine zu kaufen. Funktionieren tut es auch ohne, das Sushi ist dann jedoch nicht so gleichmäßig wie mit einer Bambusmatte und auch nicht ganz so hübsch (siehe Bild). Dem Geschmack tut das jedoch keinen Abbruch. Vielleicht habt ihr im Gegensatz zu mir ja auch eine Bambusmatte am Start.

zutaten

 

 

    • 6 große Algenblätter
    • 250g Sushi Reis
    • Reisessig
    • 1 EL Zucker
    • Sojagranulat
    • ein daumengroßes Stück Ingwer
    • Chiliflocken
    • Salz
    • 1-2 Frühlingszwiebeln
    • Öl
    • 1 TL Sesamöl
    • Optional: etwas Sojasauce (zum Würzen des Sojagranulats als auch zum Sushi dazu)
    • Optional: etwas Limettensaft (ca. 1/2 Limette)
    • Optional: Wasabi Paste

zutaten

 

Den Sushi-Reis zubereiten: Den Reis mehrmals auswaschen (am besten ihr verwendet gleich den Topf in dem ihr den Reis auch kochen wollt) bis das Wasser nicht mehr stark trübt. Mehrfach habe ich schon gelesen, dass der Reis nun eigentlich eine halbe Stunde bis Stunde quellen sollte. Ich spare mir diesen Schritt aber meist und lege direkt mit dem Kochen los. Einfach ungefähr genauso viel Wasser wie Reis mit in den Topf geben und aufkochen. Kurz kochen lassen, dann die Hitze reduzieren und weiter köcheln lassen. Nach etwa 15 Minuten sollte der Reis dann durch sein. Danach noch ein paar Minuten quellen lassen.

Während dessen einen großzügigen Schuss Reisessig* (falls dieser schon gezuckert/gesalzen ist könnt ihr euch den Schritt sparen)  mit dem Zucker und etwas Salz (ca. 1 TL) erhitzen, damit Zucker und Salz sich auflösen. Die Mischung mit dem fertig gekochten Reis vermengen. Lecker auch mit etwas Sesamöl. Oder Wasabipaste. Und ganz wichtig: Abkühlen lassen!

Das Sojagranulat mit heißem Wasser (oder Gemüsebrühe) übergießen und etwa 5 Minuten ziehen lassen. Dann abtropfen lassen und das Granulat etwas ausdrücken.

Den Ingwer schälen und fein zerhacken. Die Frühlingszwiebel(n) in dünne Scheiben schneiden. Das Sojagranulat in etwas heißem Öl anbraten. Mit Chiliflocken und Salz würzen. Kurz bevor das Granulat fertig angebraten ist den Ingwer hinzugeben. Von der Hitze nehmen und die Frühlingszwiebelringe sowie das Sesamöl zu dem Granulat mischen.

Nun jeweils etwas Reis auf den Algenblättern (nur auf etwa einem Drittel. Wer noch nie Sushi selbst gemacht hat, googelt an dieser Stelle einfach mal sowas wie „Sushi rollen“. Ist garantiert einfacher als meine Beschreibungen) sowie darauf etwas von der Sojagranulat-Mischung. Einrollen. In Scheiben schneiden. Guten Appetit.

Ach ja, ergibt mit der angegebenen Menge Algenblättern und Reis dann etwa 30 Sushi. Sojagranulat habe ich leider vergessen abzumessen – war glaub ich in etwa eine Tasse voll. :)

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Comments 5

  1. Heinz
    Reply

    Ich besitze ebenfalls keine Bambusmatte und verwende stattdessen ein Stück Alufolie. Klappt auch ganz gut.

    18 April, 2014
  2. Sojahack Sushi | CookingPlanet
    Reply

    […] Sojahack Sushi […]

    19 April, 2014
  3. Ricadi
    Reply

    Ich habe hier noch eine unbenutzte Bambusmatte herumliegen. Wenn du magst, kann ich sie dir schicken.

    21 April, 2014
    • Anonymous
      Reply

      haha, das ist lieb…aber so langsam wie die post hier ist wohne ich bis sie da ist nicht mehr in foz do iguacu. lohnt also leider nicht ;) aber danke für das angebot! :)

      22 April, 2014
  4. Rice Rice Baby | Vegan Guerilla
    Reply

    […] etwas von der Sojahack-Mischung aus diesem Rezept […]

    28 April, 2014

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