Tofupatties mit Orangen- Weisswein- Sauce

Diese Patties habe ich vor ein paar Tagen gemacht – dazu eine leckere Sauce mit Weißwein, Orange und etwas Chili sowie als Beilage ein paar mit Kräutern angebratene Pilze und brasilianischen Grünkohl. Die Orangen-Sauce eignet sich übrigens auch toll andere Patties und viele weitere Speisen. Probiert sie doch auch mal mit Ofenkartoffeln, auf dem Sandwich, als Burgersauce zu Blumenkohl, zum Grillen oder zu Seitan-Steaks.

Die restlichen Patties gab es am Tag darauf mit Salat, Ketchup, Senf und Tomate auf Brötchen als Burger zu essen.

zutaten

Tofupatties

  • ca. 400g Tofu (Natur- oder Räuchertofu)
  • 7 gehäufte EL Haferflocken
  • 3 EL Chia
  • 3 EL Sesam
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 TL Chiliflocken
  • Salz
  • Pfeffer
  • Öl

Für die Sauce

  • 1 Glas (ca. 250ml) Weißwein
  • 1/2 Glas Orangensaft (frisch gepresst)
  • 2 EL Senf
  • 1 TL Chiliflocken
  • eine Prise Zucker
  • Salz
  • Pfeffer

Dazu gab es bei mir

zutaten

 

 

// Ergibt ca. 8 Tofu-Patties. Die Sauce (weil ich gerne viel davon esse) hat bei mir nur für die Hälfte (zwei Portionen zu jeweils 2 Tofu-Patties) gereicht. Die IMG_7812restlichen Tofu-Patties gab es bei uns am Folgetag mit Ketchup, Senf und Salat aufs Brötchen. Wenn ihr ebenfalls viel Sauce zu den Patties bzw. alle mit dieser verspeisen möchtet, solltet ihr von der Sauce die doppelte Menge zubereiten. //

Den Tofu zerbröseln. Chia Samen, Haferflocken, Sojasauce, Sesam und Chiliflocken, etwas Salz und Pfeffer hinzu geben und die Masse verkneten. Mindestens eine viertel Stunde stehen lassen, da die Chia Samen und die Haferflocken durch die Feuchtigkeit vom Tofu etwas aufquellen und dadurch etwas fester und besser formbar wird.

Die Zutaten für die Sauce in einen kleinen Topf geben und die Mischung zum köcheln bringen. So lange kochen lassen bis sie eingedickt ist (für ein gutes Ergebnis braucht ihr leider etwas Geduld).

Aus der Tofu-Masse Bratlinge formen und diese beidseitig in Öl anbraten bis sie goldbraun sind.

Bei mir gab es dazu Couve Mineira und Pilze mit frischen Kräutern.

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  1. Wird gekocht, sieht lecker aus! Das Rezept ist klasse

  2. das “ß” fehlt in der Überschrift :-)

    1. ah, danke fürs bescheid sagen…eigentlich ist es da, nur dass die schriftart von meiner überschrift kein “ß” erkennt (ebenso wenig wie umlaute) und ich deshalb immer “ss”, “ue” etc. schreiben muss. vergess ich manchmal ;)

      1. Kurzes Klugscheißern aus der Typografie: Es handelt sich um einen Rechtschreibfehler wenn man den Kleinbuchstaben “ß” in ein Wort aus Majuskeln schreibt. Da es kein Großbuchstaben-Pendant zum Buchstaben ß gibt, verwendet man in solchen Fällen anstelle dessen “SS”. Man sieht es leider immer wieder falsch :)

        Aber ein vielversprechendes Rezept! Danke für die Inspiration.

        LG

        1. Ja und nein. Gibt ja mittlerweile auch ein Versal-Eszett.
          Falls nicht vorhanden, ist Doppel-S aber richtig, ja :)

          http://de.wikipedia.org/wiki/Versal-Eszett
          http://www.typografie.info/3/page/wiki.html/_/fachbegriffe/grosses-eszett

  3. Mjam, sieht superlecker aus liebe Sarah! Landet direkt auf der To Cook Liste!
    LG
    Ela

  4. Onkel Arnold says:

    Habe das Rezept diese Woche mit einem Freund nachgekocht und es war köstlich! Allerdings dickte die Sosse nicht so richtig ein, obwohl ich sie um mehr als die Hälfte reduzierte. Ich verwendete allerdings fertigen Orangensaft, grobkörnigen Senf und frische Chili, vielleciht lag es daran. Und wieviel Öl braucht es etwa?

    1. Ups, das Öl ist versehentlich auch in der Saucenspalte gelandet, gehört eigentlich nur zum anbraten zu den Tofubratlingen. Eigentlich brauchst du da gar keins für die Sauce!
      Obs mit frischem Orangensaft einen Unterschied macht vom Eindicken her kann ich nicht sagen, bei mir hat es gut funktioniert. Ansonsten kannst du wenn die Sauce nicht dickflüssig genug wird aber ein bisschen Stärke mit einrühren.

  5. Wow, das sieht echt großartig aus und klingt sehr lecker.

    Wird auf jeden Fall mal ausprobiert! :)

    Liebe Grüße, Juliane

  6. Die Patties sind echt lecker. Bei mir wird es aber leider auch keine Sauce. Irgendein Geheimnis musst du haben :)

    1. nee, nur lange genug einkochen…oder es liegt am verwendeten wein, keine ahnung…:D

  7. Schaggelsche says:

    Geschmacklich war es sehr lecker :)
    Allerdings musste ich bei den Patties mit Gluten und bei der Soße mit Guarkernmehl nachhelfen.

    1. Mit guarkernmehl sollte man sparsam sein weil der Körper zu viel nicht gut verträgt.
      Reismehl ist eine gute Alternative wie ich finde
      Klumpt nicht geschmacksneutral und gut verträglich.
      :-)

  8. Das Rezept klingt toll!

    Freue mich schon, es auszuprobieren! :)

  9. Pingback: Veggietag Münster
  10. Habe die Patties gestern probiert.
    Leider haben sie nicht zusammengehalten. :-((
    Keine Ahnung was ich falsch gemacht habe.
    Wir haben dann einen großen Pfannenpattie daraus gemacht. Geschmacklich sehr gut.

    1. wenn sie zu bröselig sind einfach noch etwas mehr flüssigkeit hinzu geben (wasser oder öl) oder für die konsistenz zb mehl oder gluten. und immer gut durchkneten.

  11. Das Rezept ist im Moment mein Favorit.
    Schmeckt suuuuper lecker, man braucht wirklich immer mal neue Anregungen.
    Tausend Dank

    PS. ich schaue jetzt öfter bei Euch rein

    Anne

  12. Ich mache gerade das Rezept. Die Mischung hat gar nicht zusammengehalten. Vielleicht lag es daran, dass ich kein silken Tofu verwendet habe, sondern normalen. Ich habe die Mischung gut zerkleinert in der Küchenmaschine, und danach konnte ich schöne Patties machen.

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