Wan Tan Suppe mit Shiitake, Erbsen & Koriander

Ahoi und willkommen in einem neuen Jahr voller Leckereien! Los geht’s mit dieser Wan Tan Suppe, denn schließlich sind heiße Süppchen so ziemlich das Beste, was Mensch zur grauen und kalten Jahreszeit passieren kann. Damit es auf dem Suppenteller nicht langweilig wird tummeln sich in der heutigen Suppe Wan Tans. Natürlich mit einer schmackofatz Füllung aus Shiitake, Soja, Spinat, Erbsen und Paranüssen.

Ihr werdet im Rezept schnell entdecken, dass die Füllung für einen ganzen Haufen Wan Tans reicht – vermutlich für mehr als die meisten von euch an einem Abend verdrücken werden. Hierzu ein Tipp: Ihr könnt die fertig gefüllten Wan Tans (ungekocht!) einfach einfrieren. So könnt ihr einerseits auch eine größere Packung Wan Tan Teig komplett verarbeiten und habt direkt noch eine Einlage für kommende Suppen parat. Super praktisch, oder?

Natürlich müssen die gekochten Wan Tans nicht unbedingt in einer Suppe landen. Sie passen zum Beispiel auch zu Salat und Dip. Einen Rezeptvorschlag hierzu findet ihr in meinem Archiv (Rezept ist verlinkt).

Für die Wan Tans (für ca. 30 Stück)

  • Wan Tan Teig
  • 100g Soja Chunks oder grobes Soja Granulat
  • 70g Shiitake, Waldpilze oder andere Pilze nach Wahl
  • 100g Baby Spinat
  • 50g Erbsen
  • 50g Paranüsse (alternativ: Walnüsse)
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 TL Paprikapulver
  • Sojasauce & Salz zum Abschmecken

Für die Brühe

  • 1 Möhre
  • 1 kleines Stück Kürbis (ca. 200g)
  • ein paar Kohlblätter
  • 1 Stange Sellerie
  • 2-3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Bund Koriander
  • 1 Stück Ingwer
  • Optional: etwas Zitronengras
  • Salz

Schnelle Variante:

  • Für die Brühe statt der oben genannten Zutaten einfach nur Gemüsebrühe oder ein Bund Suppengrün verwenden

Füllung zubereiten

Die Sojachunks oder Granulat in kochendem Wasser einweichen. Wenn diese durchgezogen sind (ca. 5 Minuten) in ein Sieb geben und zunächst abtropfen bzw. etwas abkühlen lassen. Wenn das Soja ausreichend abgekühlt ist nochmal die überschüssige Flüssigkeit ausdrücken.

Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Knoblauch hacken. Spinat waschen. Pilze in dünne Scheiben oder kleine Würfel schneiden. Nüsse hacken.

Die Zwiebel anschwitzen. Beginnt diese glasig zu werden Sojagranulat sowie Knoblauch hinzugeben. Kurz weiter braten, dann Pilze, Erbsen sowie Spinat hinzufügen. Paprikapulver dazu und mit Sojasauce sowie Salz abschmecken und die gehackten Nüsse hinzugeben. Kurz etwas abkühlen lassen (in der Zeit könnt ihr z.B. schonmal das Gemüse für die Brühe vorbereiten).

Wan Tans füllen

Nun jeweils ca. einen EL Füllung auf jeden Wan Tan Teig geben. Wie ihr eure Wan Tans formt ist letztlich natürlich egal. Für die kleinen „Päckchen“ (wie auf den Bildern) einfach die Seiten des Teigs neben der Füllung hochklappen und gut festdrücken. Wenn euch das zu frickelig ist, könnt ihr auch einfach kleine Dreiecke formen indem ihr den Teig einfach einmal über die Füllung klappt. Natürlich gibt es noch tausend andere Möglichkeiten die Dinger zu formen. Hauptsache ist jedoch, dass der Teig gut geschlossen/zugedrückt wird, damit die Wan Tans beim Kochen nicht aufgehen. Ist euer Teig recht trocken hilft es hier etwas Wasser zu verwenden (um die Ränder des Teigs oder die Finger befeuchten).

Die Wan Tans könntet ihr an dieser Stelle übrigens auch einfrieren und zu späterem Zeitpunkt kochen.

Brühe

Alle Zutaten für die Brühe fein schnippeln und zusammen – bis auf den Koriander – aufkochen.

Wenn Kürbis & Möhre fast gar sind die Wan Tans in die kochende Suppe geben. Die Garzeit beträgt ca. 4 Minuten.

Kocht am besten nur so viele auf einmal, wie ihr auf jeden Fall auch essen wollt. So habt ihr die Möglichkeit eventuelle Reste noch in den Tiefkühler zu verfrachten. (Bereits gekochte Wan Tans einfrieren schmeckt später nämlich höchstens noch halb so gut und wird beim erneuten aufkochen Gematsche.)

Zuletzt noch großzügig Koriander in die Suppe geben.


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