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Himbeer Tamales

Equipment

  • Feines Sieb
  • Dampfgarer oder Dampeinsatz für einen Topf

Zutaten

  • getrocknete Maisblätter oder Bananenblätter zum Einwickeln der Tamales, ca. 15 Stück (größenabhängig)
  • 500 g nixmaltisiertes Maismehl Diese Art von Maismehl wird auch "Masa Harina" genannt. Ihr findet es im spanischen oder lateinamerikanischen Delikatessengeschäft, Online-Handel oder ggf. auch in sehr gut sortieren Supermärkten mit regionalen Spezialitäten.
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Margarine
  • 150 ml Wasser ggf. etwas zusätzliches Wasser für den Teig, alternativ dazu: etwas Kokosmilch oder Saft (z.B. Ananas oder Kirsche)
  • 125 g Rohrzucker
  • 400 g Himbeeren TK oder frisch, alternativ: andere Beeren, Mango, Ananas, Guave…
  • 10- 15 Datteln getrocknet; alternativ: ein paar EL Rosinen oder andere Trockenfrüchte

Zubereitung

  • Die getrockneten Maisblätter für ca. 30 Minuten in warmem Wasser einweichen (damit sie weich und faltbar werden). Die Himbeeren mit dem Wasser und dem Zucker einkochen. Die eingekochten Himbeeren passieren (Einfach ein feinmaschiges Sieb in eine Schale hängen und die Himbeeren mit Hilfe eines Löffels durch das Sieb streichen um die Kerne zu entfernen). Bereitet ihr die Tamales mit einer Frucht ohne Kerne zu könnt ihr euch das Passieren auch sparen oder, wenn es etwas schneller gehen soll, ein fertiges (gesüßtes) Fruchtpüree verwenden.
  • Vorschläge für andere Früchte findet ihr in der Zutatenliste. Empfehlenswert sind z.B. auch diese Kombinationen: Ananas mit Kokosraspel/Kokosmilch und getrockneter Dattel oder auch Mango-Cranberry. Die getrockneten Datteln in kleine Stückche schneiden. Das TamalesMaismehl (es ist wirklich wichtig, dass die angegebene Sorte Maismehl verwendet, da dieses Rezept mit anderen Maismehlsorten nicht funktioniert!) mit dem Backpulver vermischen. Margarine (auf Raumtemperatur), Datteln und passierte Himbeeren mit dem Maismehl zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Dieser sollte nicht zu weich, aber dennoch geschmeidig sein. Ist dies noch nicht der Fall, könnt ihr zusätzlich etwas Wasser oder auch Fruchtsaft hinzugeben.
  • Jeweils ein paar EL Teig auf jedes der Maisblätter geben und kleine Päckchen daraus falten. (Die Menge der Füllung ist natürlich stark von der Größe eurer Maisblätter abhängig und ihr solltet sie natürlich noch gut zufalten können. Bei kleineren Maisblättern könnt ihr die Maisblätter ggf. wie auf den Bildern mit etwas Maisblatt-“Faden” zusätzlich fixieren.) Die Tamales im Anschluss in einem Dampfgarer oder Dampfeinsatz über einem Topf (Deckel drauflegen!) für ca. 1 Stunde dämpfen. Die Tamales sind gar, wenn die Blätter sich problemlos vom Teig lösen lassen. Gegarte Tamales, welche ihr nicht am gleichen Abend verzehrt könnt ihr problemlos für ein paar Tage im Kühlschrank aufheben oder einfrieren und vor dem Verzehr erneut bis sie warm sind über Dampf erhitzen.