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Laugen-Serviettenknödel mit Maronen

Meine absoluten Lieblingsknödel. Wie Semmelknödel, nur aus Laugenbrötchen und in länglich. :)
Statt Laugenbröchen kann für die Masse auch anderes Laugengebäck verwendet werden. Kein veganes Laugengebäck in Sicht oder mehr Lust auf "normale" Serviettenknödel? Dann ersetze die Laugenbrötchen im Rezept einfach gegen andere (altbackene) Brötchen deiner Wahl.
Die Knödel können auch ohne Maronen zubereitet werden. Ihr könnt sie einfach weglassen und müsst die Mengen der restlichen genannten Zutaten darüber hinaus nicht anpassen.
Die Mengenangabe 4 Portionen entspricht 2 großen Serviettenknödeln (jeweils ca. 6 bis 8 Knödelscheiben). Ihr könnt auch einen sehr langen Knödel daraus machen, benötigt dann aber einen entsprechend großen Topf.
Serviert ihr nur Knödel als Beilage, würde ich diese Menge wahrscheinlich eher für 2-3 Personen verwenden. Ansonsten sind die Knödel aber ziemlich sättigend. Das nur für den Hinterkopf. :)
Vorbereitungszeit 15 Min.
Zubereitungszeit45 Min.
4 Personen

Equipment

  • zwei saubere (kleine) Geschirrtücher oder Backpapier zum einwickeln der Knödel
  • vier kurze Stücke Faden zum zubinden der eingerollten Knödel

Zutaten

  • 3 Laugenbrötchen altbacken! / ca. 270-300g / ihr könnt auch andere Arten von deftigem Laugengebäck verwenden
  • 300 ml Hafermilch möglichst ungesüßt oder nur sehr leicht gesüßte; andere pflanzliche Milch geht auch
  • 2 EL Maismehl (Harina P.A.N.) alternativ: 2 EL Kastanienmehl oder Kichererbsenmehl
  • 100 g Maronen bereits gekocht!
  • 1 Zwiebel mittelgroß
  • etwas Margarine oder Öl (zum Anbraten der Zwiebel und zum Anbraten der Knödel)
  • 1-2 EL Petersilie gehackt
  • Pfeffer schwarz
  • Salz

Zubereitung

  • Die Laugenbrötchen (am besten vom Vortag) in kleine Würfel schneiden.
  • Die Maronen fein hacken oder zerdrücken. Falls ihr frische Petersilie verwendet: ebenfalls fein hacken.
  • Die Zwiebel fein hacken. In einer Pfanne in etwas Öl anbraten bis sie glasig ist.
  • Zwiebel, Maronen, Brötchenwürfel und Petersilie in einer Schale vermengen.
  • Die "Milch" aufkochen. Maismehl (oder eins der genannten anderen Mehle) in die Hafermilch einrühren. Kurz (ca. 2 Min) bei ziehen lassen. Danach direkt zu den anderen Zutaten in die Schale geben. Für 10-15 Minuten quellen lassen.
    Achtung: Die tatsächlich benötigte Menge Flüssigkeit (pflanzliche Milch) hängt davon ab, wie hart eure Brötchen sind. Meine waren bereits zwei Tage alt und entsprechend recht hart bzw. trocken.
    Wenn eure Brötchen noch sehr frisch sind, verwendet ihr am besten erstmal etwas weniger Hafermilch. Später ggf. noch etwas zusätzliche Hafermilch hinzugeben, falls die Masse nach dem Quellen zu trocken ist. (Ihr müsst die Masse in diesem Fall erneut ein paar Minuten quellen lassen).
  • Die Masse durchkneten. Im Idealfall hält sie bereits sehr gut und ist schön fest, aber nicht trocken. Zu trockener Masse könnt ihr (wie oben beschrieben) noch etwas mehr Milch hinzugeben. Zu feuchte Knödel (sollte eigentlich nicht passieren, außer die Brötchen waren frisch vom Bäcker und ihr habt direkt die komplette Menge Flüssigkeit verwendet), hilft etwas zusätzliches Mais-/Maronen-/Kichererbsenmehl (je nachdem, was ihr ohnehin für das Rezept verwendet habt).
  • Die Knödelmasse mit Salz und Pfeffer abschmecken und erneut vermengen.
  • In einem großen Topf gesalzenes Wasser aufkochen.
  • (Geschirr)Tuch oder ein Stück Backpapier (vorgeschnittenes Backpapier könnt ihr vorher in der Mitte durchschneiden - das reicht von der Größe!) sowie die Fäden zum zubinden bereit legen.
    Die Hälfte der Knödelmasse auf dem Tuch / Backpapierstück platzieren und in eine längliche Form bringen. Ca. 6-8cm dicke Würste rollen. An den Enden zubinden.
  • Die eingerollten Knödel in das aufgekochte Wasser geben. Temperatur auf sehr niedrige Hitze runterstellen. Die Knödel für ca. 30 Minuten in heißem Wasser ziehen lassen (nicht kochen!).
  • Die gegarten Knödel aus ihrer Hülle befreien. Etwas abkühlen lassen (kalt lassen sie sich besser schneiden).
  • Die Serviettenknödel in Scheiben schneiden und beidseitig goldbraun braten.