Zitroniger Avocadokuchen

Heute habe ich mal wieder ein Rezept für euch, welches schon seit Monaten in Form eines schmierigen Zettels zwischen meinem Schreibtisch und der Küche umherwandert. Bisher habe ich bzw. meine Freunde es mehrfach geschafft diesen wunderbaren rohen Kuchen mit vielen Avocados, Kokos, Vanille und Zitrone zu verspeisen bevor ein Foto davon entstand. Dieses Mal hat es endlich geklappt und ich freue mich, den Kuchen nun mit euch teilen zu können…

 

 

    • 200g getrocknete Datteln
    • 300g Cashews
    • 4 EL Kakaopulver
    • 4 reife/weiche Avocados
    • 1 Vanilleschote
    • 2 Zitronen
    • 5 EL Agavensirup
    • 3 EL Kokosöl
    • 6 EL Kokosmus (gibt es zum Beispiel von Dr. Goerg)
    • (Himbeeren)

 

 

Die Cashews für 4-5 Stunden oder über Nacht einweichen. Wenn ihr einen sehr leistungstarken Mixer (wie z.B. einen „Vitamix“) habt, könnt ihr diesen Schritt überspringen. Die Cashews im Anschluss (ggf. restliches Wasser abgießen) mit den getrockneten Datteln und dem Kakaopulver mit Hilfe eines Mixers zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten (um euren Mixer nicht lahm zu legen, empfiehlt sich, das ganze Portionsweise zu mixen ;)). Wenn der Teig extrem klebrig ist, noch ein paar zusätzliche Cashews hinzu geben, falls er zu bröselig ist noch ein paar Datteln (das Teig-Ergebnis ist stark von eurem Mixer abhängig bzw. wie fein die Zutaten darin gemahlen werden!) Die Cashews im Teig können auch problemlos durch andere Nüsse ersetzt werden (macht den Kuchen mitunter etwas günstiger…).

Den Kuchenboden in eine Springform geben und platt drücken, an den Rändern etwas hochziehen.

Die Zitronen pressen, die Schale und Kerne der Avocados entfernen, das Mark aus der Vanilleschote kratzen. Zitronensaft, Avocados und Vanille mit dem Agavensirup, Kokosöl sowie Kokosmus in einen Mixer geben und zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten. Diese noch einmal mit Vanille / Zitronensaft /Kokosmus oder Sirup abschmecken, je nachdem was ob die Creme für die Füllung euch noch zu süß/sauer etc. ist.

Die Masse auf dem Dattel-Cashew-Boden verteilen und glatt streichen. Wer möchte, kann vorsichtig noch ein paar Himbeeren leicht in die Masse hinein drücken. Für einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank fest werden/erkalten lassen. Im Kühlschrank gelagert  und abgedeckt (jedoch natürlich auch abhängig von den verwendeten Avocados) hält sich der Kuchen mindestens 4 Tage. Danach war er bisher immer alle :)

Comments 24

  1. Gus Uckmann
    Reply

    Klingt gut! Für welche Springformgröße ist das Rezept gedacht?

    9 November, 2012
    • Anonymous
      Reply

      hallo gus,

      die springform die ich verwendet habe hat einen durchmesser von ca. 23,5cm

      9 November, 2012
  2. Thorvald
    Reply

    Klingt sehr lecker. Sollte man die Cashews vorher mahlen? Und dann noch trotzdem mit Wasser vermischen?

    9 November, 2012
    • Anonymous
      Reply

      du kannst sie am stück einweichen und dann im anschluss direkt mit den datteln mahlen.

      9 November, 2012
  3. PrinzLeinad
    Reply

    Wow, Super leckere Rezepte habt ihr hier!

    Weiter so! =)

    Liebe Grüße
    PrinzLeinad

    13 November, 2012
  4. Max
    Reply

    Ich habe heute Datteln gekauft – 250g. Aber das sind vllt 7 oder 8 Stück )groß. Wie sehr müssen die getrocknet sein?

    13 November, 2012
  5. tom
    Reply

    Dumme Frage, ich weiss:
    Was könnte man denn anstatt der Zitrone denn noch nehmen? Ich persönlich mag keinen Citrusgeschmack in Backwaren. Aber der Kuchen sieht irgendwie voll lecker aus und ist auch noch roh. Hast du ne Idee?

    16 November, 2012
  6. yvonne
    Reply

    nuamnuam…vor 3 std. gemacht und es ist sind noch 2 stücke da…da staunen auch die grossen fleischfresser wie lecker vegan und roh sein kann…wirklich grossartiges rezept…hab haselnüsse und mandeln vermahlen und mit einer dattelpaste verknetet…schmeckt super!:D

    21 November, 2012
  7. Matthias
    Reply

    ich hab mal ne Frage zum Kokosmus ;)
    gibts das auch im (halbwegs gut sortierten) Asialaden oder kann man das ersetzen?

    4 Dezember, 2012
    • Anne
      Reply

      Ich selbst mag es nicht so gern, wenn etwas zu stark nach Kokos schmeckt, habe auch nicht ganz einen EL Kokosöl/fett benutzt und dann noch ein wenig Alsan (die goldfarbene Packung) verwendet, aber insgesamt weniger als 9 EL zusammen. Hat trotzdem total super geschmeckt, die zitronig-süße Creme ist auch ohne einen stärkeren Kokosgeschmack sehr köstlich. Die Mengenangaben für den Boden sind aber sehr reichlich, ich konnte eine größere Springform damit füllen. Super Rezept!

      10 Dezember, 2012
  8. Elisa
    Reply

    Mensch, das klingt schon wieder verdammt köstlich! Mich würde noch interessieren, wie groß ungefähr die Form ist, mit der du gearbeitet hast.

    Freu mich schon drauf, es auszuprobieren! :0)

    1 März, 2013
    • Anonymous
      Reply

      ich bin mir ehrlich gesagt gerade nicht 100% sicher, da ich die form aktuell nicht bei mir habe. dürfte aber die gleiche wie in diesem rezept (http://www.veganguerilla.de/roher-schoko-kuchen/) gewesen sein, also ca 23cm durchmesser.

      3 März, 2013
  9. Vici
    Reply

    Hey! Das Rezept klingt super, aber könnte man das Kokosöl+Kokosmus durch irgendetwas anderes ersetzen oder weiß jemand wo man das kaufen kann? Im Asialaden war ich leider erfolglos.
    Liebste Grüße

    20 März, 2013
    • ziska
      Reply

      ich hab die zutaten zwar selber noch nicht zuhause, aber ich werde es im bioladen/reformhaus probieren, die haben das ziemlich sicher

      16 Februar, 2014
  10. Nalia
    Reply

    Heute endlich mal ausprobiert, wenn auch in der Sparversion (nur 1/4 der Masse). Ist aber suuuperlecker! War erst auch ein wenig skeptisch…
    Hatte nur gesalzene Cashews, aber nach ein paar mal spülen und einweichen hatte sich das eh ziemlich erledigt :D.

    19 Juni, 2015
  11. Quinoa- Riesenbohnen- Salat mit Mango & Coconut Bacon | Vegan Guerilla
    Reply

    […] landen auch oft von diesem Kontinent inspirierte Speisen auf meinem Teller und Zutaten wie Quinoa, Avocado, Kokosnuss, Mango, Tomaten (doch doch, auch die xitomatl [Nahuatl, Sprache der Azteken] kam erst […]

    23 Juni, 2015
  12. Swenja
    Reply

    Wann immer ich den Kuchen auf den Tisch gestellt habe, konnte ich riesiges Lob, jede Menge zufriedener „Hmmm“s und Anfragen wie „kann ich noch ’n Stück haben…oder drei?“ einheimsen.
    Also liebe Sarah, Ehre wem Ehre gebührt: wieder einmal ein grossartiges Rezept!

    24 Juni, 2015
    • Sarah
      Reply

      Dankeschön :)

      30 Juni, 2015
  13. Julia
    Reply

    Hallo Ihr Lieben,
    kann mir bitte jemand einen Tip geben, was ich als Ersatz für Kokosmuss und Kokosöl nehmen kann, da ich das nicht so gut vertrage….

    9 Juli, 2015
    • Sarah
      Reply

      So eine richtig gute Idee habe ich gerade nicht, weil das kokosfett macht, dass der kuchen wieder etwas fest wird und seine Konsistenz bekommt… aber vielleicht probierst du es mal mit Kakaobutter (da die fester ist als Kokosöl/mus brauchst du aber vermutlich weniger davon…sag gerne mal bescheid ob es geklappt hat falls du es ausprobierst). LG, Sarah / veganguerilla.de

      10 Juli, 2015
      • Julia
        Reply

        Super, das hört sich gut an! Ich habe sogar noch Kakaobutter zu Hause, dann werde ich es gleich dieses WE mal ausprobieren und dir gerne Bericht erstatten! :-)
        LG, Julia

        10 Juli, 2015
  14. zimtstern
    Reply

    Vielen vielen vielen dank für dieses super leckere rezept. hab den kuchen gestern gemacht und schon die füllung war köstlich. allerdings hab ich aus ermangelung des reinen kokosmußes einfach kokosnusscreme von landkrone genommen da ich nicht nochmal extra ins reformhaus tigern wollte. über nacht durchgezogen im kühlschrank. geschmacksexplosion auf der zunge :) werd die tarte heut in einer konditorei vorstellen die sich auf tartes und cupcakes spezialisiert haben und bin gespannt was die dazu sagen :) aber von mir schon mal tausend sterne und nochmals lieben dank. wird mein neuer lieblingskuchen.

    13 April, 2016
  15. Cashew- Kokos- Rawcake mit Morgina, Maca und Blaubeeren | Vegan Guerilla
    Reply

    […] Dort findet ihr auch einen rohen Schokoladenkuchen, einen Rawcake mit Cashew und Beeren, einen zitronigen Avocadokuchen sowie eine Version mit Macadamias, Kakao, Cashews und Kirschen. Viel Spaß beim […]

    24 März, 2017

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